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SUMMARY:VIVA MEXICO feat. Stefan Hiss & Doc Raab in Co-Operation mit dem CSH Freiburg
DESCRIPTION:Schon seit längerem arbeitet das Swamp mit dem Carl-Schurz-Haus zusammen, und zwar in dem Sinn, dass die (im übrigen musikalische sehr stilsichere) Direktion des CSH die Amibands, die bei uns spielen, vor allem promotiontechnisch unterstützen. Nun veranstaltet das Kulturhaus eine Reihe zur mexikanischen Grenze im Sommersemester mit Vorträgen über Drogenhandel, die Macht der Kartelle, Einwanderung, und den demographischer Wandel in den USA durch die wachsende Latino-Community. Am 16.Mai wird es einen Abend mit Texten und Liedern zu Mexico geben, mit dem Swamp als Veranstaltungsort. Es werden auch sogenannte „Narcocorridos“ gespielt, Songs, die die Drogenkartelle und deren Aktivitäten verherrlichen und von den Kartellen sogar in Auftrag gegeben werden. Ist also recht spannend, nicht nur unterhaltsam, sondern ziemlich ironisch bis gruselig, wenn man sich die pervertierten Traditionals anhört. Interpreten dieses Abends wird das Duo Stefan Hiss & Doc Raab sein. Ersteren kennt man natürlich als Namensgeber und Kopf der legendären Folk-Polka-Combo HISS, während sein Partner Dr.Markus Raab in seinem bürgerlichen Leben Kulturbürgermeister von Esslingen ist. Der gute Mann ist seit 30 Jahren mit einer Mexikanerin verheiratet, reist jedes Jahr in die entlegendsten Ecken und verfasst Reisetexte dazu. Filmbewandert scheint er auch zu sein, denn er hat im CSH einen Vortrag über einen der wohl berühmtesten Filme aller Zeiten gehalten, John Fords legendären Western The Searchers (vielen besser unter dem deutschen Titel "Der schwarze Falke" bekannt) Ein interessantes Duo mit einem interessanten Thema also und man sollte sich auf einen spannenden Abend freuen.   http://www.liveleak.com/view?i=832_1332900768          .
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SUMMARY:ICH,ALEXANDER (D) 20.00 Uhr !!
DESCRIPTION:Ich, Alexander macht deutsprachigen Songwriter-Pop, lebt in Berlin und stammt eigentlich aus Herzberg in Brandenburg. Er hat bisher zwei Alben veröffentlicht, auf denen er begleitet von seiner Gitarre Stücke über Dinge singt, die einen so umtreiben, oder auch nicht. Es geht um S-Bahnfahren oder wo er gerne studiert hätte.  Seit einigen Jahren hat man nun nichts mehr von ihm gehöhrt und er spielte auch keine Konzerte mehr. Nun ist er wieder da mit seiner am 10. Mai erscheinenden neuen EP „Das Gegenteil von dem was du denkst“. Auch ein neues Album soll es dieses Jahr geben.  Das Konzert am 12. Mai im Swamp ist der Auftakt seiner kleinen Tournee. Desweiteren wird er zum ersten Mal mit Begleitung spielen, worauf man sicherlich gespannt sein darf.    http://www.facebook.com/ichalexander  Support kommt von der Freiburger Akustikpopcombo REDENSART.  https://www.facebook.com/redensart    Einlass: 19:30 Uhr  Beginn: 20:00 Uhr
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:MORTON VALENCE (UK)
DESCRIPTION:Anne Gilpin und Robert „Hacker“ Jessett waren mit „Florida“ schon einmal innerhalb des Londoner Circuits recht weit gekommen. Das MOJO Magazin hatte sie zur besten britischen Liveband seit Jahren gekrönt, Trainspotting Regisseur Danny Boyle hatte sie zu seiner Lieblingsband erklärt – toll! Leider gab es noch ca. 15 andere Gruppen, die sich „Florida“ nannten, es gab deshalb Ärger, die Band zerbrach. Anne und Robert fingen von vorne an, suchten sich den einsamsten Flecken der Insel, um neues Material zu schreiben. Morton Valence hieß das verschlafenes Nest in Gloucestershire, drei Haufen Häuser, 40 000 Schafe und eine Kneipe (erinnert sich Robert). Der Ort des Neuanfangs wurde der Name der Band., MORTON VALENCE  Das ist jetzt schon einige Jahre her, die Band hat fleissig weiter ihre Meriten gesammelt, unter anderem bei einem Konzert vor einer begeisterten Crowd im Swamp, irgendwamm Dezember 2009 und jetzt kommen sie mit neuem Album noch mal nach Freiburg. Ich kann mir nicht helfen, aber klingt für mich immer irgendwie wie die 2013er, also moderne Variante von Lee Hazlewood/Nancy Sinatra, nur britisch halt. Watch it:  http://www.youtube.com/watch?v=nZ_BkW0Tl_s
LOCATION:Grünwälderstr. 6, Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland, 79098
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SUMMARY:THE DURGAS (USA/D)
DESCRIPTION:Alle Jahre wieder, da können wir auch den Text von letztem Jahr nehmen, hat sich nix geändert:  The Durgas sind eine der verdammt besten Hippie Live Bands ever, und zwar unter der Prämisse, dass Hippie hier noch als gut besetztes Wort gilt. Wer sie in den letzten Jahren im Swamp live gesehen hat, weiss, was ich meine. 120 Minuten (so war`s zuletzt immer) grossartiger Livesound. Wer mir früher mal gesagt hätte, er kennt ein Lied, dass nahtlos vom Westcoast Sound über Reggaeeinlagen hin zu afrikanischen Elementen und zurück driftet, dem hätte ich geantwortet: eh klar, und sonst noch was? Aber die Simmersbach Gang schafft das spielend, wirklich spielend. Grosse Live Bande, die Kerle.  Hier live im Swamp, Juli 2011:  
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:DEAD FINGERS (USA) Ein SoundGoRound Konzert
DESCRIPTION:Wenn Taylor Hollingsworth und Kate Taylor zusammen singen, ist das, als kämen sie direkt aus dem Himmel (oder der Hölle, denn wenn der Teufel etwas damit zu tun hätte, wäre das nicht weiter überraschend). Taylor kennt man möglicherweise durch seine älteren Soloalben oder Bands, am wahrscheinlichsten aber durch CONOR OBERST AND THE MYSTIC VALLEY BAND . Hier spielte er Gitarre und sang gleichzeitig die Stücke "Snake Hill" und "Air Mattress" auf dem Album O u t e r S o u t h . Wer MARIA TAYLOR live gesehen hat, dem ist sicherlich auch Kate aufgefallen, die in Taylors Band Keyboard, Drums und Bass spielt und so die leichten, wunderschönen Melodien im Hintergrund harmonisiert. Nun haben sich Kate und Taylor zusammengeschlossen und ihre eigene Band gegründet. Ladies und Gentleman, die DEAD FINGERS könnten genau das sein, worauf Sie gewartet haben!    In Zeiten, in denen Mann-Frau Duos immer populärer werden, ist dieses hier mit ihrem perfekten Timing nicht einfach irgendein Gag. Man könnte zwar fast denken, dass Kate mit ihrem Manager oder Labelchef verheiratet ist, der dann der Band ein romantisches Image verpasst, um Tickets und Alben zu verkaufen. Tatsache ist aber, dass das Duo aus Alabama erst vor kurzem selbst geheiratet und jetzt sein erstes, selbst betiteltes Album zusammen mit Bruce Watson (RL BURNSIDE, JUNIOR KIMBROUGH, AA BONDY) aufgenommen hat. Und mit dem im Gepäck kommen sie nun auf Tour, und wir freuen uns auf sie.  http://www.youtube.com/watch?v=g7JpS0KKTQE
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SUMMARY:DIE AERONAUTEN (im Waldsee) 
DESCRIPTION:Keine Ahnung, wie oft Guz mit seinen Bandkollegen nun schon hier in Freiburg war. Der Mann ist ja fast ein Local Hero, und viele Freiburger Indiefreaks sind mit Songs wie "Freundin", "Schwarzer Fluß" oder "Schnee" aufgewachsen. Und selbst, wer die Aeronauten auf Platte nicht kennt, wird von der Wucht der Live-Konzerte umgehauen. Da geht es am Ende immer nur darum, ob das Konzert im Waldsee, in der Jazz-und Rockschule, im Juze St. Georgen, oder hier oder da, besser war. Grossartig ist die Schweiz-Hamburger Combo live eh immer, und ob die Leute am Ende zwei oder vier Kilo beim Tanzen verlieren, ist vollkommen wurscht. Die Aeronauten machen eben nicht nur grossartige Platten (stets veröffentlicht bei unserem Lieblings-Label Ritchie Records)sie sind live auch unfassbar gut. Und der Begriff Rampensau bekommt bei Guz einen durch und durch positiven Charakter. Der Mann ist einer der charmantesten Entertainer und die Aeronauten bleiben stets und in jeder Situation ihrem Motto treu: To big to fail. In dem Sinne ..!!!  http://www.youtube.com/watch?v=ONtouvUt2rw
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:THE SOFT HILLS (USA)  fällt leider aus !!!!!
DESCRIPTION:Super hipper Psychedelic Folk aus Seattle.Natürlich vollbärtig, hehe und dabei auch ziemlich lässig. Und ausnahmsweise haben die Schnarchnasen vom Focus mal Recht, wenn sie schreiben:    Ohne Verweise auf die Beach Boys und Neil Young kommt man heute kaum noch aus, wenn es um neue amerikanische Indie-Folk-Bands geht.  Der Einfluss der kalifornischen Surfpop-Giganten ist auch beim Debüt von The Soft Hills nicht zu leugnen, ebenso wenig die Orientierung am knorrigen Gitarrengott aus Kanada.  „The Bird Is Coming Down To Earth“, so der etwas sperrige Titel des Albums, das beim rührigen Hamburger Entdecker-Label Tapete erschienen ist. In zehn stilvollen Songs leben die vier (ziemlich bärtigen) Musiker aus Seattle ihre Vorlieben voll aus – und abgesehen davon, dass man dies alles irgendwann schon mal gehört hat, macht es eine Menge Spaß, The Soft Hills dabei zuzuhören.  Famose Harmonie-Vocals prägen das nostalgische „Days When We Were Young And Free“ – daran dürfte selbst Brian Wilson persönlich nichts auszusetzen haben. Im anschließenden „Midnight Owls“ baut das US-Quartett nach schleppendem Beginn eine Wand aus dröhnenden Gitarren auf, die Neil Youngs   Band-Recken Crazy Horse alle Ehre gemacht hätte. Elektronische Spielereien verorten das Album jedoch eindeutig im Hier und Jetzt.  http://www.youtube.com/watch?v=RZOqZN0tq6U  Die Songs der Soft Hills ziehen überwiegend bedächtig-melodiesatt ihre Bahn, Klangexperimente werden nur wohldosiert eingesetzt. „Tidal Waves“ mit wuchtigen, verzerrten Drums und Bratzgitarren erinnert an die deutlich berühmteren Landsleute von My Morning Jacket, anderswo lassen die ebenfalls ziemlich hippen Fleet Foxes und ihre perfekten Jubelgesänge freundlich grüßen.  ...    
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:KITTY SOLARIS (D)
DESCRIPTION:Kitty Solaris war im letzten Jahr schon einmal bei uns im Swamp. Ihr Auftritt unter der woche (glaube, war ein Dienstag) war rappelvoll, charmant und wahnsinnig nett. Die Pressemenschen schreiben folgendes über Kitty:  Sparsam instrumentiert und an der Kreuzung von Pop, Folk, Elektronik und Rock gelegen, das ist die Musik der Berliner Sängerin und Gitarristin Kitty Solaris, die ihre Lieder selbst schreibt – und ihre Demos in ihrer Küche auf dem Prenzlauer Berg austüftelt. Im Studio werden die Songs dann neu arrangiert und um interessante Beimischungen ergänzt: hier ein Tupfen Akkordeon, dort schmettert eine Trompete, dann ein Hip-Hop-Break, ein lateinamerikanischer Rhythmusfetzen  … eine beschwingte Mischung, die viel Abwechslung bietet und trotzdem nicht auseinander fällt. Nach dem Début „Zukünftige Luft-Hostess“ und der zweiten Platte namens „mein Heim ist meine Disco“ nun also das neue Werk, das  „goldene Zukunft Paris“ heisst: Wieder ein CD-Titel, den man malen könnte – am besten als Comic-Zeichnung, in kräftigen Farben, und in der Sprechblase würde stehen: „Bravo!“    Kitty Solaris festigt vor allem mit ihrem letzten Album „Golden Future Paris“ nicht nur ihre Position als bedeutendste musikalische Künstlerin an der Spree, sondern steigt durch diesen Release zur wichtigsten Songschreiberin dieses Landes auf und spielt wie PJ Harvey hoffentlich bald auch im ausverkauften Admiralspalast an der Friedrichstraße. Verdient hätte sie es.  Also, bevor sie jetzt den Admiralspalast rockt, ist sie erst einmal im kleinen, kuscheligen Swamp in Freiburg.  http://www.youtube.com/watch?v=FTUhAWwsVHE
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:THE BURNING HELL (CA)
DESCRIPTION:Indie-Folk aus Kanada, das hatten wir tatsächlich schon einige Mal im Swamp, man denke nur an die tollen Wooden Sky oder Brasstronaut. Während diese beiden Bands aber eher zu den leiseren Vertretern des Genre gehören, legen The Burning Hell doch ein eher fulminateres Tempo vor. Die Band um Mastermind Mathias Kom agiert nicht selten mit zehn Musikern und dementsprechend viel Instrumenten auf der Bühne. Ihre Live Auftritte geraten so regelmässig zu einem großen Spektakel und man darf gespannt sein, wie intensiv Burning Hell das Swamp bespielen wird. Sollten ihnen das nur halb so gut gelingen, wie sich die Qualität der neuen Platte darstellt, wäre ein gelungener Abend schon gesichert. Das neue Album der Band "People" habe ich nämlich letzte Woche bekommen, es ist grossartig. Ein Freund hat es als eine flotte Variante von Will Oldham bezeichnet, ob es das trifft, nun ja. Texte auf jeden Fall: schräg, absurd und wahnsinnig witzig. Musik: einfach nur Klasse. Legt es euch zu, ihr werdet es nicht bereuen, ich versprech`s. Hier eine kleine Kostprobe:      &nbsp;    Das Vorprogramm wird im übrigen von Jake Nicoll, dem Schlagzeuger der Band bestritten, der einige seiner eigenen Songs spielen wird.
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:LARSEN (I) feat. LITTLE ANNIE (USA)
DESCRIPTION:Ein bissl Avantgarde kann nie schaden, deshalb präsentieren wir euch heuer im Slow Club, die Experimentalisten LARSEN zusammen mit Littlie Annie im Slow Club und zitieren gleich deren Webseite:  Hier steht uns ein ganz außergewöhnlicher, avantgardistischer Abend ins Clubhaus. Die italienische Rockband Larsen genießt Kultstatus. Ihre Zusammenarbeit mit Musikern der Einstürzenden Neubauten, Michael Gira von den Swans, Matmos oder Baby Dee zeigt eine ebenso spannende wie offene Herangehensweise im musikalischen Ausdruck ihrer Lieder. Zuletzt spielten sie mit Xiu Xiu in der Supergroup XXL.    Nun präsentieren sie mit ihrer neuen Frontfrau, der mit allen Wassern gewaschenen New Yorker-Sängerin Little Annie die Songs ihres neues Albums “Cool Cruel Mouth”.    Little Annie (eigentlich Anne Bandez, auch bekannt unter dem Pseudonym Annie Anxiety) ist eine US-amerikanische Sängerin, Malerin und Bühnenschauspielerin. Neben ihren eigenen Aufnahmen ist Bandez bekannt für ihre zahlreichen Beiträge zum Werk ganz unterschiedlicher Avantgarde -Musiker seit den 1980ern. Zu nennen sind der Rock-Musiker Kid Congo Powers , der Dub-Künstler Adrian Sherwood , die experimentelle Punk-Band Crass und die Elektronik-Band Coil.  http://www.youtube.com/watch?v=132AGFStZ4s
LOCATION:Haslacherstr. 25, freiburg im breisgau, Deutschland
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SUMMARY:ARBOURETUM (USA) im Slow Club
DESCRIPTION:Die Herrschaften waren im letzten Jahr im Swamp und es war toll. Deshalb gar nicht viel neuer Text, lediglich ein Link zur VISIONS auf der ihr die neue Platte anhören könnt, und der Text danach ist vom letzten Gig.  http://www.visions.de/news/17675/Arbouretum-Der-Nebel-lichtet-sich  Im unscheinbaren Dunkel liegt er - der Weg der stillen Außenseiter, der selbstzweifelnden Vergessenen und Gemütskranken. In den Schluchten, Ecken und Kanten leuchten sie auf, die schüchternen Phantasien, die grenzenlosen Lebensängste und verlorenen Sehnsüchte von zerrütteten Seelen, von Alleingelassenen und Unverstandenen. Die schmerzverzerrten Seufzer und Klageschreie des "Pale rider blues" lassen traurige und unterdrückte Gestalten sprechen und wohlgeformte Trugbilder unserer Realität verstummen. Aggressionen und Gewalten brechen das aufgesetzte Stillschweigen. Gitarren und Drums beben in heftigen und strukturlosen Soli. Sie verfluchen Schmerz und Einsamkeit. Der bittere Blues und das stetige Mantra des vibrierenden Basses setzen den "Pale rider blues" auf einen dunklen, tränengesäumten Thron. Nicht kryptisch, nicht pathetisch. Eine leidenschaftliche, spröde Hymne im vernichtenden Sud der lebensnahen Panik und Verzweiflung. Man greift bemüht nach Hoffnung und sucht mit Beständigkeit nach Erlösung.    Dave Heumann aus Baltimore ist der Schöpfer dieses kargen wie gitarrenzersetzenden Songs seiner Band Arbouretum.   Er griff Will Oldham, Cass McCombs oder Papa M unter die Arme und stellte sich selbst nie zur Schau oder gar zur Debatte. Vier Alben hat die Band mittlerweile veröffentlicht, Alben auf der Musik mit  impulsivem und minimalistischem, ebenso tönendem wie dröhnenden, psychedelischem Rock'n'Roll, der immer wieder in ein selbstverlorenes, leidenschaftliches Gitarrensolo mündet. Harter Tobak, auf seine Art genial.   http://www.youtube.com/watch?v=OfcdwjMAxT4  
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SUMMARY:DIGNAN PORCH (UK)
DESCRIPTION:Früher nannte man solche Musik, Lo-Fi. Heutzutage werden dazu Ausdrücke wie Bedroom Pop kreiert. Mal abgesehen davon, das das ganz witzig klngt, hat es auch ein Fünkchen Wahrheit, denn die Musik klingt so relaxed, wie eigentlich der Zustand vor dem Schlafen gehen sein sollte Mich erinnert der Sound an den Twee Pop des legendären C86er Sampler, den der NME, richtig, im Jahre 1986 herausbrachte und auf dem Bands wie Mighty Mighty, die Pastels aber auch Primal Screams auf ihren Gitarren herum schrubbten. Und der damals auch dem Genre den Namen gab: C86 Sound  http://www.youtube.com/watch?v=PDQq5RFbxl4&feature=related  
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SUMMARY:GALLON DRUNK (UK) im SLOW CLUB
DESCRIPTION:Müsste eigentlich im Swamp stattfinden, schliesslich sind Gallon Drunk d i e Vertreter des SWAMP-ROCK. Düster, schleppend, dann wieder treibend und heiss. Aber Montag, da heisst es Rücksicht nehmen auf die Nachbarn, und ausserdem ist der Slow Club der geradezu ideale, na sagen wir mal, Vertretungsort. Über Gallon Drunk braucht man nimmer viel schreiben, die Band ist eine Legende. Neues Album ist auch raus, und der Spiegel trifft das album und die Musik der Band auf den Punkt.     Von hier an düster, natürlich. Für Männer wie Link Wray, Jeffrey Lee Pierce, Nick Cave, Jon Spencer, Mark Lanegan oder James Johnston gab und gibt es dieses flüchtige Trend-Gehubere und Zeitgeist-Getüftel nicht, mit dem sich das Rockkritiker-Pack (Verfasser eingeschlossen) wichtig machen will. Es gibt nur dieses Jucken, das nicht aufhören will, der kalte Schweiß, wenn nachts um drei die Luft zu stehen scheint und der Zigarettenrauch zusammen mit dem letzten Drink im Hals stecken bleibt: "The air was heavy, you could cut it with a knife", so beschreibt das Johnston, Chef der britischen Band Gallon Drunk in "Holding On". Und das Wunder der Musik ist, dass so ein Satz nicht wie eine Phrase klingt, wenn er knurrend in die stickige Hitze gesungen wird. Der Blues erlebt gerade kein Comeback mit den Black Keys und Jack White, er war immer da. Generationen von Getriebenen haben sich ihm hingegeben, haben sich Erlösung von 12 Takten Musik erhofft, haben gehofft, dass das Jucken aufhörte, der Schlaf zurückkehren würde. Aber es wurde nur noch schlimmer: "You saved me, but it wasn't enough". Die Musik, die Gallon Drunk auf ihrem siebten Album seit 1992 mit fiebriger Hingabe zelebrieren, ist der Blues in seiner von Punk und Südstaaten-Rock infizierten Form, den Morphine einst in Zeitlupe erstarren ließen. In Gallon Drunk hingegen ist noch punch, da tobt noch Wutgebräu in den ausgemergelten Körpern. Die dunkel dräuenden Saxophon-Sounds von Terry Edwards treiben Johnstons Gitarren- und Orgel-Spiel in unsicheres Terrain, eine ewige Nachtlandschaft voll alkoholtrunkener Dämonen, über die das Schicksal mit schweren Schlägen herrscht. "It feels like a thousand years, it feels like a million miles", so beschreibt Johnston im Titelstück von "The Road Gets Darker From Here" den Marsch durch das Wasteland. Trotzig, gegen den Sog der Verzweiflung anbrüllend, wie es nur ein echter Bluesmann kann: "Falling slowly into nothing". Oh, sweet oblivion.  http://www.youtube.com/watch?v=uz-OYFMB2A4
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SUMMARY:COMING SOON (F)
DESCRIPTION:Jan Wigger vom Spiegel schreibt zur vorletzten Veröffentlichung von Coming Soon folgendes:   Also gut, womit fangen wir an? Vielleicht damit, dass die vielförmige Musik von Coming Soon in keinster Weise so klingt, als könne sie aus Frankreich kommen (was sie aber tut). Oder damit, dass sich das sonderbare Septett auf dem Cover von "New Grids" als eine eher zufällige Ansammlung von Baumschülern geriert, die angenehm an Tim Skousens Nerd-Epos "The Sasquatch Dumpling Gang" erinnert. Bedenkt man, dass einer der Sänger Leo Bear Creek (und der andere Howard Hughes!) heißt, mit Kimya Dawson das tolle "Juno"-Lied "Vampire" eingesungen hat und erst fünfzehn Jahre alt ist, wundert einen hier gar nichts mehr: Weder die unverstellte Moldy-Peaches-Ehrerbietung "Jack Nicholson Style", noch das Black-Sabbath-Riffing in "Home From The Blues" und auch nicht die Herman's-Hermits-Augenblicke in "Broken Heart". Wer jetzt auch noch die Silver Jews und Tilly & The Wall mag und für "Big Boy" einen eigenen Quadrat-Tanz erfindet, der hat den Drops gelutscht.   Howard Hughes verzauberte ja chon mit Lobster Band das Swamp Publikum und schafft das garantiert auch mit Coming Soon:  http://www.youtube.com/watch?v=fskgldoNZPE
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SUMMARY:DER NINO AUS WIEN (A)
DESCRIPTION:Der Nino aus Wien, jener talentierte Folksänger von Wien, wuchs unter schwierigen Verhältnissen auf. „Mit 15 oder 16 war ich in einer Gang, wir schnüffelten den ganzen Tag Klebstoff und in der Nacht klauten wir Fahrräder.“    Seine frühen Texte habe er alle im Klebstoffrausch geschrieben. „Natürlich, es war ja nichts anderes da. Dort wo ich herkomme, hast du nur zwei Möglichkeiten: entweder du versuchst, etwas aus deinem Leben zu machen, oder du schnüffelst Klebstoff.“    Am 28.12.2008 erschien das Debütalbum „The Ocelot Show“ .    Nur ein halbes Jahr nach dem mit Lob überhäuften Debüt veröffentlicht Nino am 20. Juni 2009 bereits sein zweites Album „Down in Albern“; ein Album auf welchem er mit dem ihm eigenen Charme und Humor die Ereignisse der letzten Monate verarbeitet.    Anfang Juli nimmt fm4 die Single-Auskopplung „Holidays“ in die Rotation.    Im Herbst wird mit „Du Oasch“ eine zweite Single ausgekoppelt und entwickelt sich dank Video und „Heavy Rotation“-Airplay zu einem Indie-Hit.    Ende 2009/Anfang 2010 scheint „Down in Albern“ in zahlreichen „best of 2009“-Listen österreichischer Medien auf.    Im Frühjahr 2010 wird „Immer no Oasch“, der Urbs-Remix von „Du Oasch“ (ausschliesslich digital) veröffentlicht. Nino teilt sich hierfür mit Skero (u.a. Texta) das Mikro.    Für den im September 2010 verliehenen Amadeus-Award ist der Nino aus Wien in 2 Kategorien nominiert („alternative“ sowie „fm4-Award“).  Ende 2010 erscheint die Vinyl-Single „Johnny Ramone“ und wird wiedermal ein fm4-Hit.  2011 legte er mit Schwunder sein künstlerisch bislang überzeugendstes sowie kommerziell erfolgreichstes Album vor. Erneut gibt es 2 Amadeus-Nominierungen, das Album erreicht zudem die Nummer eins Position der itunes austrian alternative charts.  Am 23. November 2012 ist Nino`s viertes Album „Bulbureal“ bei Problembär Records erschienen, die Vorab-Single „Fühlen“ steigt sofort nach erscheinen sowohl in die fm4- als auch in die Austrian Indie Charts ein.  http://www.youtube.com/watch?v=Ue94sDZJhpQ            
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SUMMARY:KAMMERFLIMMER KOLLEKTIEF (D)
DESCRIPTION:„Das Kammerflimmer Kollektief macht Musik, die man    nicht aufschreiben sollte, weil sonst das Papier verbrennt. Das zwischen    Präzision und Freiheit mäandernde Projekt wurde 1996 von Thomas Weber    gegründet, veröffentlichte in unterschiedlichsten Besetzungen bislang acht    Alben und spielt als Trio zusammen mit Heike Aumüller und Johannes Frisch    Konzerte kreuz & quer über die Landkarten. Das Kammerflimmer Kollektief    ist gefühlig und pathetisch, aber dabei so klar, wie jene Stimmungen klar    sind, die Robert Musil, der der Romantik völlig unverdächtig ist, die    "taghelle Mystik" nannte. Die Texte und die Musik wollen gehört werden,    ausgespürt, ertastet, durchlitten, der Sound baut Songs, die aus Sound    gebaut sind, Songs, die aber keine Lieder mehr sind.“ Alles klar? Man    könnte es auch anders ausdrücken: Die Karlsruher Band verschmelzt    Jazz/Freejazz/elektronische Musik und Ambient zu mitunter krachig    anschwellenden Klanglandschaften. Elektronische Sounds sind vorproduziert,    zerhackt und bilden die dem Analogen zugrundeliegende Tonspur von Gitarre,    Kontrabass, Harmonium und anderem. „Das Spiel der Musiker fügt sich    schleifenartig in die vielschichtigen Sounds und Klänge ein und    hypnotisiert mit einem repetierenden Charakter. Im weiteren Verlauf    brechen die Tracks das ein oder andere Mal die festgefügten Strukturen auf    und münden in eine ungestüme Free-Jazz-Kakophonie, um dann wieder in    ruhigeren Tönen auszulaufen.“, schreibt die Spex.   http://www.youtube.com/watch?v=OBNvfFFYBQA    
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SUMMARY:SWAMP-WEIHNACHTSPARTY (Wodanhalle)
DESCRIPTION:Wie jedes Jahr, nur dieses Jahr ohne Bands. Dafür gibts Musik vom Plattenteller und vom CD Player. Freunde treffen, Bier trinken, tanzen und dann kann das Christkind, oder wer auch immer, kommen. Im Programm mit Sicherheit Scheiben wie diese:  http://www.youtube.com/watch?v=blyFQAXuhU4  http://www.youtube.com/watch?v=9Hyy7Rsv1Rk  http://www.youtube.com/watch?v=L1fZESIpkIc  http://www.youtube.com/watch?v=h6WgWCIkH9U  http://www.youtube.com/watch?v=yBZgHVXGyBg  http://www.youtube.com/watch?v=EFHSHOwEEcQ  
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SUMMARY:RAVENS AND CHIMES (USA)
DESCRIPTION:Sozusagen "by special demand", wieder in der Stadt. Beim Konzert Anfang des Jahres mussten jede Menge Leute draussen bleiben, deshalb noch einmal ein Sonntagsgig mit diesen Herrschaften. Klingen ja irgendwie auch ein wenig vorweihnachtlich, oder? Hier zumindest:  http://www.youtube.com/watch?v=ilFQJgVgovM&feature=related
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:POLLENS (USA)
DESCRIPTION:Hmm, was soll man über diese Band schreiben? Zitieren wir doch am besten einmal die Zeitung, bzw. einen Blog aus der Heimat der Band, aus Seattle. Das Internetkulturmagazin The Stranger fragt zu Beginn seines Artikels über die Band Pollens folgendes: Kann intellektuelle Musik Spass machen? Können sechs Amerikaner überzeugend einen Sound kreieren, der sich irgendwo zwischen afrikanischem Trance bewegt,mit Hindu und persischen Musikeinflüssen?" Hindu?, Persischer Gesang?, African Trance? Jetzt nicht erschrecken, denn das hört sich viel schlimmer an, als es ist, denn im Endeffekt machen Pollens schlicht und einfach energiegeladenen, treibenden Worldbeat. Und zwar um etliche Nuancen besser, als es einige der hier anässigen Hippietrommler je gemacht haben.  Hier der Link zum Artikel:   http://www.thestranger.com/seattle/think-vocal-rock-global/Content?oid=11985180  Und hier ein Video:   http://www.youtube.com/watch?v=Nv8iuVhcQvA&amp;feature=relmfu
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SUMMARY:THE SONS (UK)
DESCRIPTION:"Ach Herrschaften, es kann doch nicht so schwer sein, einen gescheiten Pressetext für eure Bands zu schreiben?" Das sage ich meinen Agenturen zwar dauernd, aber manchmal schaffen sie das einfch nicht. Und dann heisst es rumsuchen im Netz und vielleicht mal auf solch einen Text stoßen, der The Sons, nun ja, einigermassen beschreibt. Mich erinnert die Band in ihren besten Momenten an Squeeze, falls die noch jemand kennt. hier ein Artikel aus der Eclipsed:      Nach einem hoch gelobten Debüt sind die mittlerweile zum Quintett angewachsenen The Sons noch immer auf der Suche nach dem eigenständigen Bandsound. Das soll nicht negativ klingen, schließlich hat man hier die vielleicht abwechslungsreichste Rockplatte des Jahres auf dem Tisch. Herrschte auf „Visiting Hours“ noch ein charmantes Durcheinander von balladesken Midtempo-Songs, die von The Clash und Paul Simon beeinflusst waren, erweitern die Musiker nun ihr Soundspektrum mit Ausflügen in unterschiedlichste Genres wie Americana, Psychedelic und Folkrock. Markenzeichen der Band ist noch immer, dass mit jedem Song das Instrumentarium erweitert wird. „Open To Persuasion“ erinnert mit seinem Gospel-Touch und Barpioano an die aktuelle Horrible-Crowes-Platte. „Out Of Sight“ bietet eine dezente Violine, und in weiteren Stücken kommen Hammondorgel, Akkordeon, Akustikgitarren und auch mal Synthibeats vor. Dazu vielstimmiger, harmonischer Gesang mit warmem Bariton. Zum Abschluss liefert man mit „Playground Bullies“ noch eine Epik-Rockhymne mit Progeinschlag. Mit ehrfürchtig guten Rocksongs betören die britischen Söhne und liefern auf ihrem Zweitwerk generationenübergreifendes Tanzcafé ab.           http://www.youtube.com/watch?v=9cognFcCylg
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SUMMARY:DIE LIGA DER GEWÖHNLICHEN GENTLEMEN (D)
DESCRIPTION:GANZ PLÖTZLICH, UNGELOGEN DES NACHTS  EIN REGENBOGEN!    Bevor man sich vom Schock, der einen mit der Nachricht von der Superpunk-Auflösung ereilte, erholt hat, veröffentlichen Superpunk-Sänger und -Gitarrist Carsten Friedrichs und -Bassist Tim Jürgens mit drei neuen Mitstreitern ein neues Album mit neuer Band: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen nennen sie sich und ihr erstes Album heißt Jeder auf Erden ist wunderschön.  MEINE TAGE WAREN DUNKEL UND GRAU  Vermutlich erwartet nun glücklicherweise niemand von Carsten Friedrichs, dass er mit neuer Band den Musikstil vollkommen geändert hat oder sich für seine Texte ein völlig neues Thema suchte. Glücklicherweise ist das auch tatsächlich nicht geschehen. Es ist ja vielmehr festzustellen, dass Carsten, als er mit seiner damaligen Band Die Fünf Freunde zum ersten Mal deutschsprachige Texte verfasste, sein Thema bereits gefunden hatte. Ähnlich wie May Spils und Werner Enke in ihren Filmen (Zur Sache Schätzchen, Nicht fummeln Liebling etc.) ist seitdem im Grunde jedes Album unter Carstens Beteiligung eine Wiederholung und zugleich Verfeinerung des Ausdrucks seiner humorvoll-melancholischen Sicht auf die Welt. Erstaunlicherweise erinnert nicht nur die Schaffens- und die Herangehensweise an Spils/Enke, auch in der Art des Humors sind viele Gemeinsamkeiten zu erkennen. Jedoch war in Carstens Texten die Tragik des Daseins oft expliziter formuliert als bei dem Münchner Filmemacher-Duo, auch wenn er mit Hilfe seiner Band Superpunk dies stets mit Dur-Akkorden zu konterkarieren versuchte: Positiv waren seine Geschichten und Betrachtungen trotz Humor meist nicht. Vermutlich auch deshalb, weil positive Kunst meist scheußlich und penetrant ist. In die späteren Superpunk-Titel schlich sich dann aber doch mitunter pure Lebensfreude ein. Titel wie "Ich find alles gut" oder "Babylon Forever" waren genau dies: Positiv, leicht und dennoch wirklich große Kunst und große Statements. Diese fast schon münchnerische Leichtigkeit ist nun im ersten Album der Liga der gewöhnlichen Gentlemen geradezu omnipräsent. Der Titel des Albums "Jeder auf Erden ist wunderschön" ist programmatisch: Dass in dem gleichnamigen Stück dann ein "sogar Du" hinzugefügt wird, ist ein gutes Beispiel dafür, mit wieviel Feinsinn Carsten Friedrichs in seinen Texten Euphorie und Melancholie auspendelt.  DIE WELT IST NEU UND AUFREGEND, DIE WELT IST  HELL UND BELEBEND  Auch wenn man nun die verflixte Authentizitätsdebatte befeuert, ist festzustellen: Carsten Friedrichs scheint es momentan sehr gut zu gehen. Und dies erfrischt seine Texte ungemein. Lange schon hat man nicht mehr ein so ergreifendes und einfaches Liebeslied wie "Mach mich traurig" gehört. Natürlich kann man sich auch hier auf den speziellen Friedrichs-Dreh freuen, der dem Stück darüber hinaus einen besonderen Mehrwert verleiht.  Die Texte von Carsten waren zwar noch nie angeberisch, aber sie scheinen nun noch mehr den Zauber des Alltäglichen beschreiben zu können. Das, woran fast alle scheitern, gelingt Carsten mühelos: nie droht Banalität; in dem Titelstück und Opener des Albums "Jeder auf Erden ist wunderschön" wird der Verlauf eines Abends von Beginn auf der Trabrennbahn über das Feuerwerk des Nachtlebens bis hin zur abgebrannten, unglamourösen Heimfahrt im Nachtbus beschrieben. Was aus anderer Feder vermutlich kitschig oder gar nur unappetitlich wäre, vermag der Text mit wunderschöner Romantik und originärem Witz zu schildern. Texter Carsten Friedrichs endet somit nach vielen Alben mit Superpunk nicht in der Routine, sondern läuft zu immer größerer Form auf, ohne die Bodenhaftung zu verlieren.    Selbst in einem Fußball-Ignoranten wie mir wecken Stücke wie "Die Gentlemen Spieler" oder "Nimm mich mit zum Spiel" Interesse an diesem Sport, dem ich seit jeher mit völliger Gleichgültigkeit gegenüberstand. Eben deshalb, weil hier wenige gut formulierte Gedanken reichen, um eine neue Sicht auf die Dinge entstehen zu lassen: "Die Menschen, der Lärm, die halbleeren Ränge, der Rasen, das Licht, die obszönen Gesänge geben mir ein gutes Gefühl. Nimm mich mit zum Spiel" (aus: "Nimm mich mit zum Spiel").    Zeigefinger werden nicht erhoben, Pathos ist nicht am Platze; Carsten bleibt ein Meister des Understatements, er muss nicht mit seiner Bildung kokettieren und schafft es als präziser Beobachter, in einem Satz auf den Punkt zu bringen, worüber andere stundenlang schwätzen; zum Beispiel zum Thema Stadtentwicklung: "Die Boulevards sind hässlich, sogar in der Nacht – irgendwie grässlich von Verrückten gemacht" (aus "Fremder in der eigenen Stadt") oder zum Thema Neoliberalismus: "Geschäftsleute mit Aktentaschen, vielleicht sammeln sie schon morgen Flaschen" (aus "Frühling im Park").    MUSIK GEGEN DIE EINSAMKEIT    Aber Carsten Friedrichs ist nicht alleine. Unterstützt wird er von einer großartigen neuen Band. Natürlich war Superpunk ebenso eine großartige Band und erfreulicherweise ist Tim Jürgens mitsamt seiner stets glänzenden Bassläufe wieder mit dabei. Aber auch die drei übrigen Bandmitglieder sind außergewöhnlich. Erfreulicherweise meldet sich der ehemalige Blumfeld-Schlagzeuger André Rattay zurück. Wir erfahren nicht nur, dass er noch immer ein fabelhafter Schlagzeuger ist, sondern er liefert zudem auch noch tolle Percussion-Einlagen (z.B. in dem Spiderman-Song "Weine nicht, es ist nur ein Film"). Hinter den Keyboards steht der Tapete-Records-Chef und Multiinstrumentalist Gunther Buskies himself; Gitarrist und Saxophonist ist Philip Morton Andernach. Auch er ein Multiinstrumentalist. Zusammen mit Gunther und vielen Gästen spielte er zudem diverse Streich- und Blasinstrumente ein, welche von Zwanie Jonson im "artikel 1 Tonstudio" aufgenommen und co-produziert wurden. Gekrönt wird das ganze dann noch von wunderbaren Chören.    WIE EIN STURZ DURCH RAUM UND ZEIT    Das Ergebnis ist ein wunderbar beswingter, lässiger Sound. Nie entsteht der öde Bombast vieler Streicher- oder Bläserproduktionen im Popbereich. Vielmehr erinnert der Sound an Herb Alpert, Mr. Bloe (auch ohne Trompeten oder Mundharmonika), an Jonathan Richman, Hugo Montenegro und die Four Tops (nicht ohne Grund werden diese in dem Titel des Stücks "Der fünfte Four Top" namentlich erwähnt).  Überall erklingen verschiedenste Flöten, Celli, Violinen, Bass-Saxophone, Tenor-Saxophone, Bariton-Saxophone, Banjos und Anderes, so dass man sich kaum satthören kann.  Man erkennt also bald: Die musikalische Bandbreite des Albums ist viel weiter, als man es beim ersten Hören wahrnimmt. Jedes Stück ist eine kleine Welt und Geschichte für sich. Und diese Welten und Geschichten verbinden sich zu einem sehr schönen und kompakten Album.  Das Stück "Frühling im Park" zitiert auf charmant-dreiste Weise "There She Goes Again" von Velvet Underground und erreicht doch eine eigene wunderbar-bedröhnte und hypnotische Ebene; "Meine Jeans" hingegen ist ein schnelles Rock'n'Roll-Stück mit schrulligem Thema (Zitat Carsten: "Ich dachte mir, es sei eine gute Idee, mal ein Lied über meine Lieblingshose zu schreiben.").  Auch beachtlich ist das einzige Instrumental-Stück auf dem Album, der Abschlusstitel "Nach dem Spiel". Als hätten die Ventures ein wenig zu viel Wick MediNait getrunken und versucht, "Mansion" von The Fall zu spielen. Was für ein fantastischer Abschluss des Albums und Ausblick auf mehr!  Ich wünsche mir nun möglichst viele Live-Auftritte dieser so bescheiden daherkommenden, jedoch eigentlich schon jetzt sehr großen Band – und dann bitte so schnell wie möglich das nächste Album!  http://www.youtube.com/watch?v=wA9YQDUh7RU
LOCATION:Talstr. 90, freiburg im breisgau, Baden-Württemberg, Deutschland, 79098
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SUMMARY:BOY OMEGA (SWE)
DESCRIPTION: Boy Omegas einzigartige Popmusik ist zu gleichen Teilen zerbrechlich, pulsierend und rückhaltlos. Verwandtschaften mag man in Elliott Smith, Sparklehorse, The Cure, Arcade Fire, Sufjan Stevens, Iron & Wine oder den Bright Eyes finden.  Nach fünf Alben, zwei Compilations, vier EPs und zahllosen Singles veröffentlicht der Schwede Martin Henrik Hasselgren aka Boy Omega sein neues Album “Night Vision” am 7. September bei Tapete Records.  “Night Vision” zeigt eine härtere Seite von Boy Omega. Es gibt nach wie vor die weicheren Momente, allerdings hat Martin seine Akustische gegen große effektbeladene elektrische Gitarren getauscht; die Streicher und Bläser mussten zur Seite rücken für einen Fuhrpark elektronischer Tasteninstrumente – für Synthesizer, Mellotron und String-Maschinen; die programmierten Beats sind nun einem richtigen Schlagzeug gewichen, gespielt vom außergewöhnlichen Andreas Lassus. Und Martins Gesang klingt erwachsener und kraftvoller, als hätte er nun wirklich seine Stimme gefunden. ich persönlich kann mir nicht helfen. Mich erinnert der Kerl immer an den netten Herrn Smith von den Cure, und das ist beiliebe nicht die schlechteste Referenz.  http://www.youtube.com/watch?v=h6-O9oSIaug
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SUMMARY:THE SLOW SHOW (UK)
DESCRIPTION:Jetzt hoffen wir mal, dass die gute Sabrina Stallone uns nicht böse ist, wenn wir ihren Text aus dem fabelhaften Musikblog 78`s eins zu eins übernehmen. (http://www.78s.ch/) Besser kann man die Band nicht beschreiben. Hier ist er:    Kaum gegründet, eröffnete The Slow Show für Elbow bereits eine BBC 2 Session und erntete dafür begeistertes Lob. Dass dieser begehrte Slot nicht nur mit einer Riesenportion Glück ergattert wurde, beweist die EP «Brother».  The Slow Show stellt sich mit einem Knicks vor und einem Grundton in der Stimme, der sagt: Wir sind neu hier. Das Mancunian Gespann überfällt uns deswegen beim Anstimmen seiner Songs aber nicht mit jugendlichem Übermut oder charmantem Amateurismus. Ganz im Gegenteil. Vielmehr macht sich dessen gelassene Souveränität in Songs wie «Dirty Little Secrets» und dem herzzerreissenden «Goodbye Rose» breit.  Zugegebenermassen, die fünf Bandmitglieder, angeführt von Frontsänger Rob Goodwin, sind in der Musikszene Manchesters keine Neulinge mehr. Gemeinsame Projekte hier, als Session-Band auftreten da – The Slow Show enstand und ein beachtliches Repertoire an musikalischen Einflüssen wurde zusammengeführt.  So ist die Hommage an das Manchester von Doves, I Am Kloot und, eben, Elbow zwar unverkennbar. Das nordenglische Gemüt von The Slow Show wird jedoch von einer leisen, aber konstanten Nostalgie nach dem fernen Amerika begleitet. Country, Americana, Folk im soliden Songwriter-Stil Neil Youngs. Mit einer Stimme, die klingt wie zusammengekauert, und prägnant wie diejenigen der Grossen.  Die Songs auf «Brother» – für The Slow Show nach dem bluesigen Debüt «Midnight Waltz» die zweite EP innerhalb eines Jahres – erinnern mit ihren Bläsern, Streichern und dem federleichtem Piano immer wieder an die US-amerikanischen The National. Ihnen huldigt die junge Band auch mit ihrem Bandnamen («Slow Show» ist Song Nr. 6 auf The Nationals Album «Boxer») und bezeichnet sie in Interviews als grosse Inspiration.  Klar, The Slow Show sind noch ganz am Anfang. Und ja, im Kontext der altehrwürdigen Manchester Cathedral, im Scheinwerferschatten von Elbow, einer der prägendsten Mancunian Bands der letzten Jahre, dürfte manch einer im vergangenen Herbst ihr Potential verkannt haben. Das so unangestrengte wie ergreifende Werk «Brother» belehrt aber zweifelsfrei eines Besseren. Und «Wir sind neu hier» klang selten so vielversprechend.  http://www.youtube.com/watch?v=9-x462f7UDY  http://www.facebook.com/theslowshow?fref=ts        
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SUMMARY:CHAIN AND THE GANG (USA)im SLOW CLUB
DESCRIPTION:Oh yeah, it`s him again. Ian Svenonius und seine Bande geben sich auch 2012 ein Stell-Dich-Ein in unserem Städtchen. Nach dem umjubelten Gig im letzten Jahr musste gar nicht groß verhandelt werden, Chain and the Gang wollten wieder hier spielen. Große worte muss man über den Meister und seine Musik nicht verlieren, egal ob bei Make-Up, Scene Creamers, Weird War oder Nation of Ulysses. Er bleibt ein Prediger, ein Texter und ein Vorturner. Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann gibt es kein Entkommen. Spoken Word? Punk? Rock`n Roll or just Political Messages? Es ist Wurscht, wie man dass, was der Herr auf der Bühne betreibt. Am Ende bleibt es eine Predigt, an deren Ende es nur eine Botschaft gibt. FIGHT THE POWER!! In dem Sinne.    http://www.youtube.com/watch?v=OeYodvSK320&feature=related
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SUMMARY:HOLMES (SWE)
DESCRIPTION:Oh yeah, da jault und jammert die Gitarre. Grosses weites Land, Einsamkeit und Melancholie, dieses Mal aber nicht aus den Vereinigten Staaten, sondern aus Schweden. Americana aus Schweden würde man sagen, klingt aber irgendwie doof.  Holmes heissen die Burschen, waren im April schon mal für einen Record Gig im Flight 13, wo sie anscheinend einen begeisterten Eindruck hinterlassen haben müssen. "Zu hören ist eine charmante Mischung aus sonnigen Alternative Country und Indiepop, der ein wenig an die Decemberists oder ihren norwegischen Kollegen von Washington erinnert.", schreibt ein Kritiker, wobei sie mich persönlich eher an eine Country Variante der grossartigen Thrills erinnern. Anyway, spielen können die Jungs wie der Teufel, davon wird man sich an dem Abend mit Sicherheit ein Bild machen können.    http://www.youtube.com/watch?v=h-1ETTpNyM0&feature=related
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SUMMARY:THE CHAPMAN FAMILY (UK)
DESCRIPTION:Vor ein paar Jahren kannte die Jungs keine Sau, und trotzdem haben sie ein begeistertes Publikum im Swamp zurück gelassen. In England sind sie anschliessend etwas durchgestartet, ohne allerdings jetzt das ganz grosse Ding hinzulegen. Schade eigentlich, denn mit ihrem Song "Kids are not alright" haben sie eine zeitlose, na ja, sagen wir mal Mod-Punk Hymne produziert, die jeden Laden sprengt. Und generationenübergreifend sind die Jungs eh, wie dieser Blogeintrag beweist:     Hey, manchmal entdecke ich in meinem hohen Alter doch noch Musik, die mich aufhorchen lässt. Unlängst geschehen an einem auf dem Sofa verdösten Abend, als aus dem Empfangsgerät (ja, das gute alte analoge Radio!) ein Stück der Chapman Family dröhnte: "Anxiety", ein Stück britischer Popmusik, das von Kennern der Materie bereits als "ein bißchen wie Morrissey, nur mit Eiern" beschrieben wurde. Zu Recht. Lasst euch von der kaspermäßigen Bemalung der Video-Charaktere nicht beirren, die Band hat es eigentlich gar nicht nötig, auf so einen optischen Unsinn zu setzen:  http://www.youtube.com/watch?v=kKzW7phwtRE  Recht hat er, der Blogger von Mehlschwitze, und setzt noch hintendrauf:    Und böse sind sie auch noch. Bandleader Kingsley Chapman kann jedenfalls ganz schön austeilen:  " It sickens me to think that we live in a country where people seriously think that Take That are a credible band. We're a nation of stupid, gullible, arrogant fools who have become foolish enough to fall for every marketing trick in the book, no matter how transparent. (...) But really, can "political popstars" still have a place in a society overrun with greed, insincerity, confusion and self indulgence? Can they find a relevance? Why should we listen to them anyway, who really needs a million new versions of fucking Bono?"   Und hier noch deeeer Hit der Band (meiner Meinung nach)  http://www.youtube.com/watch?v=HtZd3Cfkonk&feature=related
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SUMMARY:CRIME KILLING JOKER MAN 
DESCRIPTION:     Nach 10 Tagen und ca 3000 km on the road kehren die vier "Beautful Looser" (aktuelles Album) von Crime Killing Joker Man von ihrer vierten Deutschlandtour zurück.  Im Freiburger Heimathafen werden sie im Swamp versumpfen und die Märchen der Tour erzählen, z.B. ihrem Tourstop in der Haldern Pop Bar zu Rees.  Zur sonntäglichen Publikumsentspannung (und zu ihrer eigenen) werden sie ihre größten Hits akkustisch auftischen.  http://www.youtube.com/watch?v=GcqOlz1HivU&feature=related   
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SUMMARY:I AM OAK (NL)
DESCRIPTION:    Easy Listening/Folk/Hip Hop – so beschreiben sich I Am Oak auf MySpace. Aber wer hört dort heutzutage eigentlich noch Musik? So wirklich passt die Beschreibung ohnehin nicht auf das Schaffen von Sänger und Frontman Thijs Kuijken. Zauberhaft, warm und düster zugleich oder verträumt träfen schon eher zu – aber das sind nun halt leider keine Musikstile.    Der Songwriter aus Utrecht in den Niederlanden hinter der Formation I Am Oak erschafft mit Hilfe weniger Instrumente und minimalistischen Beats einen ganz eigenen Sound. Eine große Erleichterung hierbei liefert mit Sicherheit seine Stimme. Ein Organ voller Ruhe und Kraft, gleichzeitig aber zerbrechlich und weich und fesselnd.  Kuijken muss sich vor Iron & Wine nicht verstecken und bräuchte den Vergleich mit Sufjan Stevens nicht scheuen. "Die Verschrobenheit von Bon Iver trifft auf den ausgefuchsten Minimalismus von The Black House und die traumgleiche, federleichte Entrücktheit von Beach House." So heißt es auf dem Promozettel. Die Schreiber liegen damit gar nicht so daneben.  Die Fachpresse äußert sich im Jahr 2010 positiv über das Debütalbum "On Claws". Besonders die Journalisten der niederländischen Heimat zeigen sich begeistert. Die Zeitschrift OOR bezeichnet es als "phantastisch!", der Kolumnist Nico Dijkshhoorn findet es "wunderschön" und erklärt es zum "besten niederländischen Album des Jahres". Auch 3VOOR12 lassen sich zu der Aussage hinreißen, die Platte sei das "beste niederländische Folkalbum des Jahres".  Kaum ein Jahr nach "On Claws" erscheint im Juni 2011 der Nachfolger "Oasem" – was in niederländischem Dialektso viel wie "Atem" heißt. Ausgesprochen klingt es ähnlich wie "awesome" und weckt Erinnerungen an das deutsche Wort "Oase". Absicht oder Zufall – beide Assoziationen kann man so stehen lassen. Dort geht es etwas elektronischer zu als beim Erstling, von seiner gefühlvollen Stimmgewalt hat Kuijken aber nichts eingebüßt.  Im Herbst touren I Am Oak und kommen auch ins Swamp.. Dass die Kombination aus Düsternis und Ruhe auch live funktioniert – die Eichenbäume machen sich auf, dies zu beweisen.      http://www.youtube.com/watch?v=WXFvSE7GBbs
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SUMMARY:MOJOMATICS (I)
DESCRIPTION:The Mojomatics bestehen aus Matteo Bordin und Davide Zolli, eine Rock 'n Roll Band aus Venedig, Italien, die es nun schon über acht Jahre gibt. Ihre Leidenschaft für das Analog ist echt: sie haben ein eigenes analoges Studio, wo sie ihre Alben aufnehmen und sie entschlossen sich, das Cover für ihre neue Platte mit einer Lomography Kamera aufzunehmen. Das Album heißt "You Are the Reason For My Troubles" und wurde am 3. April veröffentlicht.  Die Mojomatics machen auch hier Musik, die vom Rock ’n Roll, Garage Blues und Country Folk der 60er inspiriert ist. Konnte man ja schon einige Male in Freiburg erleben, den Meister Ecki hat die Band vor Jahren schon hierher gelotst. Die Spezialität der Herren sind analoge aufnahmen, denn: "Analoge Aufnahmen passen perfekt zu unserer Musik: die Essenz der Klänge werden besser, durch digitale Produktion aber wird das immer mehr bedroht. Für uns ist die analoge Tonaufnahme etwas “altmodisches”, aber repräsentiert ein reiner Klang reine Musik, ohne es zu verzerren. Wir teilen absolut euer Motto “The future is analogue”: daran glauben wir seit wir vor 9 Jahren begannen, Musik zu machen.   Also, Future goes Analog, aber immer noch schwer Rock`n Roll. Wie dieser Song hier, und der Abend am 8. Oktober beweisen wird.  http://www.youtube.com/watch?v=32wwfSH3xuY&feature=related
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:DEEP TIME (USA) im Slow Club
DESCRIPTION:Bin gerade auf`m Sprung deshalb ganz frech das Internet auch dazu genutzt, wozu es viele verdammen: Zum Klauen. Hier zum Beispiel den Text des Blogs Oh Fancy (im übrigen ein sehens- und hörenswertes Teil, http://www.ohfancy.de/) zu der Band DEEP TIME:  Jennifer Moore und Adam Jones spielen exzentrische Art-Pop Musik und mussten sich Anfang des Jahres von Yellow Fever in Deep Time umtaufen lassen. Der Grund: Es gab bereits eine Band mit diesem Namen und wie es nun mal so ist, man drohte den Beiden mit einer Klage. Also nannten sich Moore und Jones kurzerhand Deep Time und veröffentlichen nun also das zweite selbstbetitelte Debütalbum  am 13. Juli 2012 über Hardly Art.  Ihre Musik bleibt dennoch ein Genuss von exzellenter Qualität. Stets mit minimalistischen Anleihen versehen, bleibt die hauptsächliche Neigung im Folk-Bereich bestehen. Dabei tauchen Deep Time tief in komplexe Rhythmen ein und kehren mit  infektiösen und entzückenden Sounds zurück. Was gibt es nicht auf der neuen Platte?  Vorhersehbarkeit und Langeweile. Man sollte sich dieses Werk zweifelsohne nicht entgehen lassen    So weit Oh Fancy. Mich erinnert ihr Stück Clouds immer irgendwie an die frühen Talking Heads. Kann mir da nicht helfen. Könnt ihr?  http://www.youtube.com/watch?v=EAA5yzJJ5KI    
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:ISLANDS (CA)
DESCRIPTION:Islands im Swamp!?! Viel zu klein werdet ihr sagen. Sage ich eigentlich auch, aber die Band hat nix dagegen, im Gegenteil sie will eher in kleinen Clubs spielen. Vor Jahren hatten wir die Band ja schon in der JRS, bei einem wahrlich ekstatischen Konzert, das leider mitten in der Zugabe abgebrochen werden musste, weil Sänger Nick Diamond sich an einer Flasche verletzte. Wird hoffentlich dieses Mal nicht passieren, hier mal ein Vorgeschmack, mit Hallways, einem grossartigen Stück vom neuen Album der Band.  Drunter noch ein Link zum Nachlesen, was so ging in letzter Zeit bei den Jungs  http://www.youtube.com/watch?v=yRyzg2XUi94  http://anti.com/catalog/view/185/A_Sleep_A_Forgetting   
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:THE WAVE PICTURES (UK) im Rängel
DESCRIPTION:Kann man den Herren den wunsch abschlagen, einmal mehr in Freiburg zu spielen. Natürlich nicht, deshalb war auch klar, dass ich der Band auf ihre Anfrage hin sofort zusagte. denn genug kann man von den drei doch eigentlich nie bekommen. Drei geniale Gigs haben sie in den letzten Jahren in Freiburg hingelegt, eines umjubelter als das andere. Für die, die sie noch nicht kennen, hier die Lobeshmynen des SPIEGEL-Kritikers. Er konstatiert, dass „The Wave Pictures kurioserweise nicht weltberühmt geworden“ sind „durch aus der Zeit gefallene Platten wie ,Susan Rode The Cyclone‘ und ,Beer In The Breakers‘“. Vielleicht ändert sich das ja durch die jüngste Veröffentlichung „Long Black Cars“, die im Frühjahr auf den Markt kam. In nur vier Tagen in New York aufgenommen, glänzen die Briten wieder mit ihrer bewährten Mischung aus Moll-Balladen, Rock’n’Roll-Harmonien und ihrer überschäumenden, bitterbösen LoFi-Pop-Poesie, für die sie so sehr geliebt werden. Sänger und Gitarrist Dave Tattersall erklärt die Inhalte der zwölf Songs ganz einfach: „Der Punkt ist nicht, dass es interessanter ist, über das Banale zu singen statt über das Magische, aber wir finden, dass das Banale magisch ist: das Alltägliche amüsiert mich.“ Das passt ganz gut zur Musik, die sich dankenswerterweise nicht an alten oder neuen Brit-Pop-Helden wie den Kinks oder Oasis orientiert, sondern im Klang zu The Smiths und Anverwandten zurückfindet. Vielleicht liegt es daran, dass der Kern der Band – Tattersall und Bassist Franic Rozycki – vom Dorf kommen und sich nicht mit benachbarten Bands und deren Vorbildern auseinandersetzen mussten. Jedenfalls haben The Wave Pictures einen eigenständigen Stil erarbeitet, erspielt und vor allem live zu einer kleinen Bombe weiterentwickelt. Irgendwo zwischen Rock, Folk, LoFi und Pop verortet, rauschen sie durch ihr musikalisches Leben und verwandeln jede Halle in ein typisch britisches Ambiente. Das ist schön, schwer und toll.   So weit der SPEGEL.Präsentiert wird die Tour von Rolling Stone und ByteFM und here they are:  http://www.youtube.com/watch?v=QEJK3ao_SqE  
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SUMMARY:KING TUFF/YOUR 33 BLACK ANGELS (USA) im Great Räng Teng Teng
DESCRIPTION:Ok, jetzt ist es also amtlich. Der Garagen-Glam Rocker Kyle Thomas, aka KING TUFF schaut auf seiner Deutschland Tour auch in Freiburg vorbei. Der Mann hat schon zusammen mit j.Mascis von Dinosaur Jr. die Gitarren geschrubbt und war Gründer zweier Bands, den Folk Freaks Feathers und den Stoner Rockern von Witch. Nun hat er beim legendären Sub Pop Label sein zweites Album unter dem Namen KING TUFF veröffentlicht, ein fettes Glam Rock Meisterwerk, dass die oberste Blogger Musikinstanz, das amerikanische Internet Magazine "Pitchfork", veranlasste, ihn auf eine Stufe mit der unlängst verstorbenen Garagenrock Legende Jay Reatard oder Ty Seagull zu stellen. Und das ist nicht übertrieben, strotzt das aktuelle Album doch geradezu vor Energie und Kraft. Scheint auf jeden Fall ein herrlich schräger Vogel und gleichzeitiger innovativer Musiker zu sein, wie dieses wunderbare Video beweist.  http://www.youtube.com/watch?v=K9BMHYkIwTs    Zuvor werden aus Brooklyn Your 33 Black Angels antreten. Auf MTV schreiben sie zu der Band folgendes:   The past few years have been an excellent time for garage-pysch, thanks to artists like Thee Oh Sees, the Fresh & Onlys, the Black Angels and Sic Alps. However, we haven’t heard much from Brooklyn’s voice within this recently (rehashed) scene, until now, with Your 33 Black Angels. They have a distinctly New York take on psychedelic pop, piling on distortion, delay, and reverb, where they reference past local institutions like the Velvet Underground in their lysergic-sopped drones. Their lead vocalist “JW” also recalls Lou Reed, when here he recites the lyrics with a mix of poetry and indifference in “Lucifer, Morning Star.” JW sings, “There’s not much between us but madness and violence and tears/ There’s not much holding us back except violence and diseases and years.” Lines like this have a dusty feel that lends the song a cryptic wisdom. Your 33 Black Angels may be drawing more inspiration from the past than looking forward, but their guitar-spun cuts are at least equipped to age well.  Hier eine Studiosession, die, wie ich finde richtig knallt:  http://www.youtube.com/watch?v=tO47GiPoV0M  
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SUMMARY:THE WOODEN SKY/EVENING HYMNS (Ca)
DESCRIPTION:Great American Songwriting:Beide schon mal dagewesen, beide vor unterschiedlich großem Publikum toll angekommen. Die Kurzbeschreibung für`s erste vielleicht einmal so: The Wooden Sky: “The Wooden Sky aus Toronto sind extrem stilsicher, haben zwischen Son Volt und Richmond Fontaine Platz genommen. Sie können opulent schwelgen, herzzerreißend harmonieren und knarzig den Roots huldigen. Gavin Gardiner gibt dazu den emphatischen Storyteller, singt von rastlosen Helden, von rollenden Rädern und schlagenden Herzen.” (Rolling Stone)    Evening Hymns: Musik, die gleichzeitig aus den Wäldern und den Städten kommt. Songs, die dampfen wie feuchter Erdboden in der warmen Jahreszeit. Warme Instrumentierungen, eingängige Songstrukturen und ein stets melancholischer und dennoch hoffnungsvoller Unterton: ein Stimmung wie vom kanadischen Land.  Und klingen tut das Ganze so:  http://www.youtube.com/watch?v=lkXdAaw1tkg    http://www.youtube.com/watch?v=B5NOg6n_ruQ
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:CATS ON FIRE (FIN)
DESCRIPTION:Ok, ok Spiegel Rezensent Jan Wigger trifft nicht immer, aber relativ oft auch meinen Geschmack. Und wenn sich eine Band aus Finnland schon mal ins Swamp verirrt und der gute Herr Wigger, die Jungs auch noch positiv rezensiert, dann drucken wir das doch. Voila:    Ja gut, äh, eh alles Faschisten (siehe Albumtitel), aber immerhin wird im Infoschreiben SPIEGEL ONLINE lobend erwähnt, wohl weil wir diese großartige Band und ihren melodieselig zurück zur Nostalgie taumelnden Gitarren-Pop schon seit den Anfängen sorgsam betreuen, während das "Burger King Magazin" erst jetzt hellhörig wird. Nach zwei schüchternen Heldentaten ("The Province Complains", 9/10; "Our Temperance Movement, 9/10) und einer gemischten Raritätensammlung lotet man auf "All Blackshirts To Me" nun die Möglichkeiten aus, die man als nordisch-blassgesichtige Ratsversammlung junger Dichter so hat: "My Sense Of Pride" und "A Few Empty Waves" kommen vergangenen Gassenhauern wie "I Am The White-Mantled King" (10/10), "The Smell Of An Artist" und "Lay Down Your Arms" gleich, anderes ist deutlich ruhiger als zuvor, zuweilen jodeln ein paar junge Frauen im Hintergrund. "A Different Light" beginnt wie ein "Come On Feel"-Track der Lemonheads, die Strophe von "The Sea Within You" ist deutlich an Aztec Cameras "Somewhere In My Heart" angelehnt - Erinnerungsflecken, baby stones, vergossene Milch. Es bleibt dabei: Die Angst vor finnischer Behutsamkeitskunst ist beinahe so absurd wie die wohl lustigste und unsinnigste Angst von allen: Flugangst. (7) Jan Wigger  Alles klar: Klingen tun die Burschen very,very britisch, fast ein bissl wie eine Smith Variante aus dem hohen Norden, oder?  http://www.youtube.com/watch?v=JqWTbmEGC6w&feature=related  
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SUMMARY:KRISTOFFER AND THE HABOURHEADS (SWE)  ACHTUNG!! KONZERTBEGINN 20UHR
DESCRIPTION:Es kursiert eine Geschichte über Kristoffer Ragnstam: Seine Mutter soll ihm sein erstes Schlagzeug unter der Bedingung gekauft haben, dass er ein Jahr lang auf Süßigkeiten verzichtet. Und das, obwohl in Kungäv, dem Ort, in dem Ragnstam aufgewachsen ist, eine Keksfabrik steht, durch die es laut dem Musiker im ganzen Ort ständig nach Gebäck roch. Eine ordentliche Portion Leidenschaft für die Musik brachte der Skandinavier also offensichtlich von Anfang an auf. Und die hat sich gelohnt: Später kamen viele weitere Instrumente dazu, die meisten davon stehen mittlerweile in seinem eigenen Studio in Göteborg. Dort spielt er am liebsten alles selbst ein, um genau den richtigen Sound hinzubekommen. Seine letzte EP (nach zwei Longplayern zuvor) hatte den bezeichnenden Titel Homemade.  Und dann kommt Ryan Kelly daher. Er hatte den Schweden bei einem Auftritt in New York erlebt und wollte unbedingt mit ihm zusammenarbeiten. Aber er hatte ganz eigene Vorstellungen davon, wie das ablaufen sollte: Kristoffer Ragnstam sollte sein drittes Album live im Studio einspielen, gemeinsam mit seiner Backing-Band (die Harbourheads sind Joel Lundberg und Emil C. Rinstad).  Alles sollte für Little Goes A Long Way also ganz anders sein als bisher. Man kann sich vorstellen, wie schwer das gefallen ist. Kristoffer Ragnstam will das auch gar nicht leugnen: „Ich habe oft gedacht, dass Ryan ein totaler Vollidiot ist. Im Rückblick weiß ich aber, dass er lediglich unsere musikalischen Schwächen aufgedeckt hat. Seine direkte Art hat mein Ego ziemlich oft verletzt. Das tat weh. Inzwischen bin ich aber glücklich und Ryan sehr dankbar dafür.“  In der Tat hat sich die neue Methode gelohnt. Little Goes A Long Way ist ein im höchsten Maße schillerndes, packendes, rundes Werk geworden. Man hört seinem dritten Album den Eklektizismus an, der Kristoffer Ragnstam schon den Beinamen als „der schwedische Beck“ eingebracht hat. Dazu kommt aber eine neue Unbedingtheit, Lässigkeit und Unmittelbarkeit, die großen Spaß macht.  Zum Auftakt schafft es We Are All Different ganz ähnlich wie die Good Shoes das stets so gut hinbekommen haben, zugleich eingängig und sperrig zu sein. Only For Rachel ist sonnig im Stile der Shout Out Louds oder Friendly Fires und klingt dazu beinahe faul, so spontan und unaffektiert kommt dieses Lied daher.  Auch das herrliche Bulls, Wolves And Grizzly Bears ist ein bisschen schräg, aber schwer bezaubernd, sodass man an You Say France & I Whistle denken muss oder an Vampire Weekend, die hier auch an anderen Stellen sehr deutliche Spuren hinterlassen haben. Das Erfolgsrezept von Mumford & Sons (mit denen Kristoffer Ragnstam & The Harbourheads schon auf Tour waren) scheinen sie sich für den Titelsong abgeschaut zu haben. Ein euphorisierendes „Ohoho“ steht gleich am Beginn, und der Refrain wird dann richtig klasse: einig und einend.  Ganz oft ist auf diesem Album das Klavier dominant und das Schlagzeug komplex, der meist zweistimmige Gesang sorgt für eine warme Grundstimmung, die ein bisschen erstaunt, wenn man bedenkt, dass Little Goes A Long Way in zwei Wochen mitten im schwedischen Winter 2011 entstanden ist. Mit solchen Widersprüchen hat Kristoffer Ragnstam allerdings Erfahrung: „Ich schreibe traurige Songs, wenn ich glücklich bin, und umgekehrt. Dann ist mein Blick klarer“, sagt er. Passend dazu lauten die zentralen Zeilen im zauberhaften Happy Face dann auch: „Got all this dynamite / but nothing to tear apart / sadness came with a happy face.“  Der Schwede muss demnach sehr glücklich gewesen sein, als er Same Drug komponiert hat, denn so abgründig, tiefschwarz und schön klingt Schmerz sonst nur bei Ryan Adams oder Leonard Cohen. Der Bonustrack Who Set This City On Fire ganz am Schluss bietet fast drei Minuten Selbstmitleid zu pittoresken Steeldrums, um dann doch noch so etwas wie eine Katharsis zu finden.  Insgesamt überwiegen aber deutlich die heiteren Momente. Ein bisschen Reggae schummelt sich in Even, Not Settled hinein, das zugleich aufregend und old-timey klingt wie die besten Momente von Frankie & The Heartstrings. Fast nur aus Feedback und Gefühl (irgendetwas zwischen Wut, Resignation und Begehren) besteht Passive French Kiss. Wenn die Hives jemals einen Tim-Burton-Film vertonen sollten, könnte das Ergebnis so ähnlich wie das packende Kiddo klingen. Ein ähnliches Erlebnis ist gleich danach From Heaven To Sweden, das minimalistisch und geheimnisvoll daherkommt.  Vielleicht der Prototyp-Track dieses Albums ist Whyte And Black: Das Lied beginnt gewagt und wird dann hymnisch. „Kill that ego“, singt Kristoffer Ragnstam, wie eine Ermahnung an sich selbst. Er scheint erkannt zu haben: Kleine Kompromisse können manchmal der beste Weg zu tollen Erfolgen sein. Das war beim Schlagzeug als Weihnachtsgeschenk so. Und es funktioniert blendend für Little Goes A Long Way.  https://vimeo.com/36480304  Bitte dran denken: Konzertbeginn 20Uhr
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SUMMARY:BLITHE FIELD (USA)
DESCRIPTION:Mr Pop Society himself, Christian Beller präsentiert diese Band. Hübsch, elektronisch, sehr relaxed kommen die Herrschaften daher (oder isses nur einer?) Anyway, die Amis schreiben über die Musik in ihren Blogs das da:   Blithe Field is Ohio’s own Spencer Radcliffe, who, incidentally, is friends with the one-man show behind Foxes in Fiction. Spencer’s latest album, Beautiful Wave ’74, employs a simple formula: buttress a simple organic melody with spoken word samples and found sounds. The album is simple without being childlike, reserved without being restrained. The two songs I’ve posted here (“Bible School” and “Ghost Riding the Whip”) give you a glance of the range on the album. The cool beat that drives “Bible School” is belied by mid-song monologue about rectangles and straight lines by a British guy (who sounds remarkably like Martin Amis). Meanwhile, the gorgeously hypnotic “Ghost Riding the Whip” never sounds as busy as all the blips and tocks that actually make up the song.    I’m kind of excited to leave a frustrating workday of meetings and bureaucracy with a headache bubbling in my gray matter. Blithe Field’s Beautiful Wave ’74 is going to be right there with the antidote.  http://www.youtube.com/watch?v=wL76LB9Fg60
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:SETH FAERGOLZIA (USA)
DESCRIPTION:Seth Faergolzia, Kopf der grossartigen Anarchocombo Dufus auf solotour. Seth ist einer der großartigsten Entertainer, den man derzeit erleben kann, egal ob er vor drei oder 3000 Leuten spielt. Er sticht schon dadurch heraus, dass er sich traut, anders zu sein: Er sieht nicht nur aus wie ein Waldschrat, sondern schwelgt auf der Bühne nahezu in seiner Schrulligkeit, fuchtelt, hampelt und verzerrt das Gesicht in einer wilden Choreografie, dass man sich fragt, ob er noch ganz bei Trost ist. Er driftet musikalisch ab ins Jazzige, Experimentelle, nahezu Kindische und kommt immer wieder zum rechten Zeitpunkt zu dem zurück, was die Substanz unter all dem Spinnerten ist: Der zeitlose Folksong. Leute, die beim vor Jahren im Swamp statt gefundenen Dufus Konzert mit dabei waren, können das bestätigen. Schräg, anarchistisch und trotzdem auf eine eigene Art ziemlich eingängig, was der gute Mann hier macht. Hier mein absolutes Lieblingsstück von Dufus:  http://www.youtube.com/watch?v=rt4vQV74PRo
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SUMMARY:CHRISTIAN KJELLVANDER (SWE)
DESCRIPTION:Jetzt aber! Nach der Absage im Frühjahr kommt er jetzt halt im Sommer. Im Gepäck: seine Frau, seine Kinder und seine Songs. Und mit denen (den Songs) erscheint er nun im Swamp:  Christian Kjellvander verbrachte den größten Teil der letzten Jahre damit, Geschichten aufzuspüren.  Geschichten von der Straße, dem Land, der Stadt und der See. Umfassende Tourneen zum ”I Saw  Her From Here/I Saw Here From Her”-Album führten ihn an fantastische Orte und zu fantastischen  Menschen. Zwei Jahre lang tourte er mit Band und/oder seiner Familie per Boot, Bus, Bahn und Auto  durch die feinsten Konzertsäle, Wohnzimmer und Hausgärten nordamerikanischer und europäischer  Musik-Enthusiasten und spielte sogar auf Pariser Hochhausdächern.  Christian reist ganz im Stile des modernen Bluesmannes – er selbst drückt es so aus: “It’s the only  thing, besides family and friends, worth living for. And a good song can be done anywhere, anyhow.”  Als er von einer dreimonatigen Tour durch Nordamerika zurückkehrte, war Christians Stimmung so  zwiespältig wie nie zuvor. In einer E-Mail berichtete er von wunderschönen Orten, tollen Leuten –  geistreich und warmherzig –, aber eben auch von seiner Verzweiflung, wie die Welt um ihn herum  aussah und über die Richtung, die diese und er selbst eingeschlagen hatten.  Der stetige Anstieg, Fluch und Zwang des Konsums, der ewig währende Kampf für mehr Freizeit, die  nicht enden wollende Gier nach neuen Erlebnissen… und die vielfältigen anderen Sorgen, die einen  Menschen wirklich runterziehen können. Christian wollte ein paar Monate mit seinen Hunden in einem  Zelt leben. Er sagte, er müsse weg, um sich den Dreck der rauen Welt abwaschen zu können.  Soweit ich weiß, verbrachte er keine Nacht im besagten Zelt. Dennoch, die Abgeschiedenheit fand er  in einem kleinen Haus auf dem Lande. Neue Stücke kamen langsam zu ihm. Monate auf dem Land  sind so wie lange Autofahrten: sie machen etwas mit dir. Man bewegt sich, ohne sich zu bewegen.  Augen geradeaus, und der Geist ist auf Wanderschaft. Sich Dinge wieder ins Gedächtnis rufen,  anders ausdrücken, erkennen.  Ich sehe Christians Alben nicht mehr wie einzelne Inseln. Es ist mehr so, als ob er an einem Buch  schreibt, wo jeder Song ein neues Kapitel darstellt. Weder er noch irgendjemand anderes kann sagen,  wie und wo das alles enden wird, aber der “Plot” verdichtet sich von Lied zu Lied, von Album zu  Album.  Dieses Album ist weit mehr als eine Ansammlung aufbereiteter Lieder auf Band. Entledigt von allem,  was nicht notwendig ist, sind es Momente, die festgehalten werden – mit Bedacht live mit Band in fünf  Tagen eingespielt. “With today’s computer-aged recording technology anyone can be the Beatles –  the hard part is being the Velvet Underground. Records are not, nor should they be, produced as  anything more or less than documents of time”, meint Christian. Das Album wurde im Rynge Castle  aufgenommen, eigentlich nur eine Scheune an einem Haus in einem kleinen Dorf an einer Bahnlinie.  Dies ist ganz nah dran am “Zuhause”. Dies ist ganz nah dran an Christian Kjellvander, 2011.  Manche mögen sagen, dies sei ein Schritt zurück für Christian, manche mögen meinen, es ist ein  großer Schritt voran. Aus des Künstlers Perspektive ist und war es der einzig lohnenswerte Weg.  http://www.youtube.com/watch?v=6fZGjymxsh8&feature=related    
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SUMMARY:N
DESCRIPTION:"Die Musik von N ist ein Spiegel des Moments. Seine Aufnahmen, die an  bestimmten Orten und Zeiten stattfinden und den Moment der Entstehung  festhalten, kommen direkt aus dem Innern, sind "live" und werden nicht  im Studio neu arrangiert oder mit Overdubs versehen. N's Arbeiten werden  mit Zahlen versehen, die den Zeitpunkt der Entstehung und den Entschluss  für ein bestimmten Konzept wiederspiegeln und behandeln reale Orte, die  sich in den Titeln seiner Alben wieder finden."        "Die Wurzeln des Konzeptes reichen zurück ins Jahr 1997, als N aka  Hellmut Neidhard zusammen mit Thomas Geiger und Mal Hoeschen das  experimentelle Musik-Projekt [MULTER] ins Leben gerufen hat. Während die  Aufnahmen von [MULTER] aus digitalen und analogen Quellen entstehen und  im Studio digital bearbeitet werden, entschließt sich Hellmut Neidhard  mit seinem Solo-Projekt N für einen anderen Weg, der den Fokus auf die  Unmittelbarkeit einer Aufnahme legt, die nur während "des ersten mal  Spielens" erreicht werden kann. Somit geben seine Alben den exakten  Moment der Inspiration wieder.    N benutzt eine Gitarre und zwei Verstärker mit dazwischen geschalteten  Effektgeräten. Es werden keine Hintergrund-Tracks oder vorbereiteten  Loops verwendet. Der Sound einer live-Performance ist einmalig und wird  in dieser Form nie wieder stattfinden und könnte mit den Stichworten  Experimentelle Musik, Drone oder Ambient beschrieben werden."    N spielt am Freitag, den 6 Juli in der Galerie Marek Kralewski, Basler  Straße 13 und am Samstag, den 7 Juli im Swamp...    --   GALERIE MAREK KRALEWSKI  Freiburg, Basler Straße 13  +49 (0) 761 766 75 76  www.g19i.de    öffnungszeiten: mittwoch + donnerstag, 16 - 20 Uhr   und nach vereinbarung
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SUMMARY:UNIFORM MOTION (F)
DESCRIPTION:Über die frz.-englische Band schreibt der Internet blog eclat folgendes:  Wie gut kann eine Band eigentlich sein, deren Album in kompletter Eigenregie entstanden ist, ohne Label im Eigenvertrieb releast und erst aufgrund einer “Faninitiative“ auch auf Vinyl gepresst wurde? Und wie gut kann ein Album eigentlich sein, dass von einer Band eingespielt wurde, die gerade einmal 725 likes bei Facebook hat und mithilfe des Internets versucht, Konzerte spielen zu können?    Nicht gerade die professionellsten Vorzeichen also, um ein erfolgreiches Album zu produzieren. Die britisch-französische Indie-Folk-Band Uniform Motion hat es trotz besagter Widrigkeiten geschafft, mit ihrem mittlerweile dritten Album „One Frame Per Second“ ein Album zu kreieren, das so fantastisch ist, das man sich auf Anhieb darin verlieben könnte. Ein Album, das man bildlich gesprochen nie wieder loslassen möchte, bei dem man sogar bereit wäre, es den eigenen Eltern vorzustellen. Ausreichend hierfür sind gerade einmal neun minimalistisch gehaltene Songs, die sich alle irgendwo zwischen Indie und Folk bewegen, teilweise auch mit kleineren Ausflügen in elektronische Gefilde.    Das Ganze läuft wieder einmal unter dem Terminus „Konzeptalbum“, da sich die Songs auf “One Frame Per Second“ allesamt um die Fantasiefigur “Little Knight“ drehen, dessen Leben in den Stücken des Albums erzählt wird. “One Frame Per Second is an adventure. The Story of Little Knight, starting off in life with the kind perils one would expect of a young knight”, so die Band über ihre Idee zum Album. Das Besondere dabei ist, dass sich Uniform Motion als eine “Illustrated Indie-Folk-Rock“ Band bezeichnet, und so stets versuchen, ihre Musik mit visueller Kunst zu kombinieren. So lässt sich das Leben ‘Little Knights’ sowohl in zahlreichen, liebevoll detaillierten Videoclips betrachten als auch bei den Konzerten der Band bewundern, wo Renaud Forestie live Comics projiziert, während Andy Richards dazu singt und Gitarre spielt, und Olivier Piotte die Songs mit seinem ruhigen Schlagzeugspiel bereichert. Beste Voraussetzungen eigentlich um von sämtlichen Booking-Agenturen die Bude eingerannt zu bekommen, doch stattdessen muss sich die Band wiederum via Eigeninitiative um Konzerttermine bemühen.    Auf onecitypersecond.com versucht die Band deshalb, mit Hilfe von Spendengeldern ihre geplante Deutschlandtour zu finanzieren, um so dem hiesigen Publikum so großartige Songs wie “Our Hearts Have Been Misplaced In A Secret Location“ oder “The Rats Dress Nice“ näher zu bringen. Wie gut kann eine Band nun also sein, die ihr Album unter derartigen Umständen produzierte, releaste und derzeit versucht, via Internet Spenden für die Finanzierung ihrer Tour zu bekommen? Die Antwort sollte nach Hören von „One Frame Per Second“ ein Leichtes sein.  Und dazu gibt es auf dem Blog noch sein Stream für die aktuelle Platte:  http://www.eclat-mag.de/rezensionen/uniform-motion/one-frame-per-second.html        http://www.youtube.com/watch?v=ZKdPWUf8Ccw&feature=related
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:JEFFREY LEWIS AND THE JUNKYARD (USA)
DESCRIPTION:Comiczeichner, Erzähler tragisch-komischer Geschichten, aber eben auch: Garage-Blues-Folk-Rock-Singer-Songwriter. Das sind so die Koordinaten der Jeff Lewis’schen Tätigkeitsfelder,einem der Legenden der Antifolk Bewegung. Neben Touren mit Stephen Malkmus und Jarvis Cocker schrieb er in der jüngeren Vergangenheit auch Blogs für die New York Times und verfasste eine illustrierte Biographie von Barack Obama. Wenn ihr nun meint, Antifolk sei out, habt ihr Recht..einerseits, andererseits gibt es aber Leute wie Jeffrey, die mit ihren Alben das Gegentei beweisen. Sehr schön beschreibt das der Rezensent, der letzten Jeffrey Lewis Platte. Lest selbst:  Adam Green? Vergessen. Antifolk? Versandet. Mal ehrlich: Im Jahre 2011 ist doch nichts so sehr 2003 wie Songs von übellaunigen Slackern, die das Leben trostlos und ihr Schicksal trübe finden. Der gestrandete Jeffrey Lewis, der seit Jahr und Tag im New Yorker East Village krude Comics malt und verstimmte Songs komponiert, lässt sich davon nicht beirren. Dem Zeitgeist trotzend stöpselt er seine Gitarre ins nächstbeste Aufnahmegerät, um seine schlechte Laune und seinen nölenden Sarkasmus der Welt immer wieder aufs Auge zu drücken. Was für ein Glück.    Man weiß es zwar nicht so genau, aber das aktuelle Album dürfte die 18. eigenständige Langspielplatte des 35-Jährigen sein. Ein erstaunlicher Output, aber auch ein gefährlicher Tatbestand. Da passt auf knapp 50 Minuten schon mal ein seltsam rumpelndes Rap-Stück über Moskitos, oder ein Song, der kein Song ist, sondern Stille. Doch sind das nur die verschmitzten Ausreißer auf dieser neuen Platte, die vor allem sehr zurückgelehnt ist, und die The Velvet Underground ebenso huldigt wie Daniel Johnston oder Sonic Youth.    Der eigene Sound, den Lewis in all den Jahren perfektioniert hat, wird zwar stetig varriiert, dessen Kern bildet jedoch immer wieder die brüchige Stimme, die sich über schief gezupfte Gitarrenakkorde setzt und von einem dünnen Schlagzeug begleitet wird. Dabei springen unwiderstehliche Melodien raus, etwa dann, wenn Lewis im Stile der Beach Boys mit Männerchor und Walking Bass in "How can it be" musiziert und sich über verschmähte Liebe beschwert. Bei all der Jammerei, diesem grandiosen Lamentieren, wird die ironische Distanz zu seinen Texten dennoch stets bewahrt.    "Krongu green slime", das zentrale Stück des Albums, kommt beinahe wie ein verschütteter Dylan-Song daher, im traditionellen Storyteller-Folk, wenn da nicht diese seltsame, entrückte Geschichte wäre, die über sechs Minuten ausgebreitet wird. Ein melancholisches Stück, das den Charakter des kurzweiligen "A turn in the dream-songs" bestimmt. Man möchte lachen, weinen, die Wand anstarren, fremde Menschen umarmen. Jeffrey Lewis hat hier ein krudes, entrücktes, phantasievolles Album entworfen. Und das im besten Sinne aller Worte.    http://www.youtube.com/watch?v=_b9MRNEMmI4  http://www.youtube.com/watch?v=BP0dIl1E-yY&feature=related          
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:ADAM ARCURAGI (USA)
DESCRIPTION:Über den Entstehungsprozess seines neuen Albums könnte man jetzt ganze Seiten schreiben, wobei Arcuragi sich vor allem Phil Spector-Sessions aus den späten 50er und frühen 60er Jahren als Inspiration anhörte. Diesen Sessions wohnte vor allem die Wärme und das Gemeinschaftsgefühl inne, da alle Songs, Gesänge und Instrumente parallel und gemeinsam in einem Aufnahmeraum entstanden und nicht, wie heute üblich, nacheinander eingespielt werden. Und genau diesen Anachronismus konnte Arcuragi mit Produzent Duane Lundy (Jim James und My Morning Jacket, Daniel Martin Moore, These United States) auf “like the fire that consumes all before it” in wunderbarer Weise ausleben und das Album enstand in nur 12 Tagen in Lexington, Kentucky.    Arcuragi: “We made this record in an “as live as possible” way. For every pass we took on a song there were as many people at a time playing their part. I like the limitations and odd occurences that result from that. On the performance side, there is a marked difference for the players when they are in a room with other musicians: Eye contact, shoulder tension, invisible chemical smells and other manifest things that influence human behaviour.”    Genug über den Produktionsprozess an sich, denn wer durch den Vorgänger “I Am Become Joy” noch nicht auf Adam Arcuragi aufmerksam wurde, wird dessen “Death Gospel”, so zumindest die Beschreibung in den US-Musikmagazinen, hoffentlich schnell mit seinem neuen Werk kennen lernen. Zunächst einmal “erschlägt” er uns mit seiner Stimme, die schon mit der von Nick Drake, Mark Kozolek (Sun Kil Moon, Red House Painters) oder Will Sheff (Okkervil River) verglichen wurde, aber eher selten für die düsteren Momente steht, sondern vielmehr eine unglaublich positive und mitreißende Aura hat.    Textlich stellt man fest, dass Arcuragi gerne liest, denn ‘…riverrun’ ist seine Hommage an “Finnegans Wake”, andere Songs sind an Texte von James Joyce, Robert Graves und weiteren Schriftstellern angelehnt und überhaupt stoßen gerade in den USA Leute oftmals auf die Musik von Adam Arcuragi durch eben diese Texte.    Auf dem Vorgänger-Album “I Am Become Joy” fungierte Adam Arcuragi noch mit dem Zusatz The Lupine Chorale Society. Dass dies bei “like a fire that consumes all before it” nicht der Fall ist, hat rein praktische Gründe, denn letztlich verbergen sich hinter diesem Namen noch immer vier feste Mitglieder sowie eine Vielzahl von befreundeten Musikern weltweit, die immer mal wieder für ein paar Shows dazustoßen. So sang Dawn Landes schon auf dem letzten Album und auch Mitglieder von These United States sind wieder mit am Start, Ira Elliott (Nada Surf) und Pat Spurgeon (Rogue Wave) fungieren öfter als Drummer und so sieht Arcuragi The Lupine Chorale Society eher als eine Art Schirm, unter dem verschiedenste Musiker nach Lust und Laune ein wenig musikalische Obhut suchen und finden.  http://www.youtube.com/watch?v=Vo1hem2G49E&feature=related   
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SUMMARY:HUSH PUPPIES (F)
DESCRIPTION:Nein, nicht Reintreten und sich Wohl Fühlen, die Hush Puppies sind keine dussligen Schuhe, sondern eine verdamt gute Rockband aus Paris. Der Deal kam jetzt relativ kurzfristig zustande, also bitte noch mal kräftig die Werbetrommel anrühren. der Sound der Hush Puppies klingt alles andere als französische, eher standen hier Bands aus England, den Staaten und Skandinavien Pate. Will heissen: File under Franz Ferdinand, den Hives oder den Strokes.Don`t believe it: Listen    http://www.youtube.com/watch?v=VEWL3LfM9oQ&feature=relmfu
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SUMMARY:HEIDI HAPPY (CH)
DESCRIPTION:Vor Jahren erschien der gute Ingo von Ritschie Records mit Priska Zemb aka Heidi Happy an einem Sonntagabend im Swamp, wo sie vor nur ganz wenig Leuten ihre hübschen Songs vortrug. Heuer ist sie fast so etwas wie ein Star in ihrer Heimat, der Schweiz und schaut wieder im Swamp vorbei. In diesem Hörfunkinterview findet ihr ein paar nette Annmerkungen von der symphatischen Lady aus Luzern, und auf dem Video drunter, könnt ihr hören und sehen, wie sie klingt.    http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/254247.interview-mit-heidi-happy-ein-leben-unter-woelfen.html      http://www.youtube.com/watch?v=qm_klCyLwy4&feature=related
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SUMMARY:HOT PANDA (CA) ein SoundGoRound Konzert
DESCRIPTION:Tolle Band, blöder Name, oder umgekehrt, egal. Auf jeden Fall machen die vier Kanadier ziemlich aufregende Musik, schräg, wild mit viel ziemlich Rock`n Roll. Gegründet 2006 in Edmonton hat die Band bisher zwei LP`s und eine EP veröffentlicht, in ihrem Heimatland auch schon etliches Aufsehen erregt und schickt sich nun an, den Rest der Welt zu erobern. Im Interview mit dem Internet-Blog PUNKCAKES erzählt die Band ein wenig über ihre Vorstellung von Musik, was sie mögen, was sie beeinflusst hat und wie sie klingen wollen.     Interview HOT PANDA  Hot Panda is just so hot, I don’t know how else to explain. Their sophomore album, How Come I’m Dead, is the perfect arrangement of loud, weird and obnoxious (making it, of course, my latest go to album of choice)… it’s brilliant. The band is four musically intelligent and creative heads pounding themselves together creating a messy brain juice explosion of purely awesome sound. And they’re Canadian, so obviously they know how to have a good time. See for yourself, listen to “Mindlessnesslessness” and check out the interview below!    Q. Who and what is Hot Panda?     A: We are a Canadian Rock N’ Roll band. NOT a sex act. No matter what the internet might tell you…    Q. What inspires your songwriting and that spectacular spunky lo-fi sound?    A: We sound like four distinct personalities trying to mesh our ideas together. I think we all like being undefined and unpredictable, playful and quirky. I think we sound lo-fi, because we always record our albums cheaply. It might be nice to have some cash and make a pet sounds!     Q. As musicians yourselves, who are some of your own musical heroes?    A: Brian Eno, Talking Heads, Television, Sonic Youth… ummm, The Beatles.      Q. If you could describe your music in a few words, like a catchy/cheesy slogan, what would it be?    A: Playful Art Pop delivered with Punk rock Spirit.      Q. This past October, you released How Come I’m Dead, your sophomore album. What has the release of this album meant to you guys? What has it brought you?    A: I don’t think it’s sold any more copies than Volcano, but the people that like it like it a lot. it’s seems to have gotten the attention of lots of the right people.     Q. Do you feel as though you’ve grown as a band since your debut album, Volcano… Bloody Volcano?    A: We’ve changed members since volcano. I think we’re a lot more confident now. We weren’t just putting out a record with How come I’m Dead, we we’re trying to see through an idea from start to finish. Make a solid album that was more thought out than Volcano.     Q. Hailing from Canada, do you guys have any plans on gracing us with a US tour?     A: We’ve done little mini jaunts, we’re definitely going to try and go there more! As soon as the money can get to where it is in Canada, we’re in!     Q. What does making music mean to you? What is your favorite aspect of being a working/recording band?    A: Music is the thing you can’t help but do. it makes relationships harder, it makes paying rent harder, yet you can’t help but do it. I love when you record something or play a show and it just works. You can’t explain why it works, and you can’t replicate it. It just works at a specific time and place. It’s a wonderful thing.     Q. If you could give any piece of advice to young musicians trying to get their sound heard in the music industry, what would it be?    A: Play a lot of music, play a lot of shows. It’s no secret, the more you do something, the better you get at it.     Q. What is Hot Panda’s favorite dessert?     A: I’m an ice cream man. That’s my weakness. I could eat a whole tub in one sitting.     http://www.youtube.com/watch?v=80miGk1cQqg&feature=related
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SUMMARY:THE DURGAS 
DESCRIPTION:Alle Jahre wieder, da können wir auch den Text von letztem Jahr nehmen, hat sich nix geändert:  The Durgas sind eine der verdammt besten Hippie Live Bands ever, und zwar unter der Prämisse, dass Hippie hier noch als gut besetztes Wort gilt. Wer sie in den letzten Jahren im Swamp live gesehen hat, weiss, was ich meine. 120 Minuten (so war`s zuletzt immer) grossartiger Livesound. Wer mir früher mal gesagt hätte, er kennt ein Lied, dass nahtlos vom Westcoast Sound über Reggaeeinlagen hin zu afrikanischen Elementen und zurück driftet, dem hätte ich geantwortet: eh klar, und sonst noch was? Aber die Simmersbach Gang schafft das spielend, wirklich spielend. Grosse Live Bande, die Kerle.  Und so war das letztes Jahr:  http://www.youtube.com/watch?v=vG-dMnnbErA
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SUMMARY:RAVENS AND CHIMES (USA)
DESCRIPTION:Mannomann, da hat die Agentur wieder einen schönen Waschzettel beigelegt. Wollt ihr gar nicht wissen, was die alles über die Band schreiben. Deshalb erst mal kurz und bündig, diese zwei Videos und dann die Frage: Irgend jemand etwas dagegen einzuwenden, wenn man diese Gang aus New York irgendwo zwischen Brasstronaut und Bishop Allen verortet? Nee? Das habe ich mir gedacht. Und da besagte beiden Bands, mit das Beste waren, was das Swamp an Indie Folk aus Amiland in den letzten Jahren auf die Bühne gehölt hatte, steht einem tollen Abend ja nichts im Weg.  http://www.youtube.com/watch?v=TzB1wA_fmvE    http://www.youtube.com/watch?v=plNA-_LnV4E&feature=related
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SUMMARY:KITTY SOLARIS (D)
DESCRIPTION:Nach drei EPs und drei CDs im Eigenverlag erschien im Januar 2007 die erste offizielle Veröffentlichung Future Air Hostess auf Solaris Empire, die zweite Veröffentlichung My Home Is My Disco folgte im April 2009. Produziert mit Unterstützung von Gordon Raphael (The Strokes, Regina Spektor) ist das Ergebnis eine Mischung von modernem Songwriting und Pop. Pop und Folk sind tatsächlich die Generalschlüssel zu Kitty Solaris Musik. Klang ihr erstes Album noch schwer nach Lo-Fi, ist ihr aktuelles Werk „Golden Future Paris“  die lange erwartete Frühlingsplatte der Berlinerin. Zusammen mit Steffen Schlosser (Gitarre, Schlagzeug und Percussion) und dem serbischen Komponisten und Pianisten Nikola Jeremic hat Hahn den sonst so minimalistischen Kitty-Solaris-Sound ordentlich aufgehübscht. Trompeten, Akkordeonspiel und fluffige Beats heben die Stimmung. Und es sind eben diese Details, die eine neue Lockerheit in den Songs verankern. Ob man sie deshalb schon mit feist vergleichen sollte, sei mal dahingestellt, für einen schönen konzertabend im Swamp reicht es aber allemal.  http://www.youtube.com/watch?v=bJTTRGPfOis        
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SUMMARY:THE BLACK ATLANTIC (NL)
DESCRIPTION:Die Herrschaften waren schon im Vorprogramm der grandiosen WINDMILL im Swamp und räumten auch da schon ziemlich ab. Die ZEIT schreibt über die Band:  Geert van der Velde sang mal in einer Hardcore-Band. Jetzt ist er Kopf von The Black Atlantic und bereist mit sanftem, warmem Folkpop die Welt.  Da soll nochmal einer sagen, Hardcore-Sänger hätten keine Stimme. Geert van der Velde, früher Mitglied der stilbildenden amerikanischen Metalband Shai Hulud, singt jetzt sanft wie eine  Zimtbauchmeise. Wer ihn heute zum ersten Mal hört, wird kaum glauben, dass er jahrelang brüllend musizierte. Nie wieder Stimmbandknötchen: Der Philosophiestudent Geert machte sich 2006 auf zu neuen Ufern, schrieb Liebeslieder für seine Freundin und gründete schließlich The Black Atlantic. Im Jahr 2009 erschien das Debütalbum Reverence for Fallen Trees.  Vom niederländischen Groningen aus bereiste die Gruppe die europäischen Popfestivals und begleitete Bands wie Woven Hand oder The Tallest Man On Earth auf Tour. Während des Berlin Festivals im vergangenen Jahr traten The Black Atlantic in einem plüschigen Varieté auf und hinterließen großen Eindruck. Jung, ruhig und schüchtern standen sie auf der Bühne und zeigten, dass ihrem choralen Folkpop nicht mehr viel fehlt, um es mit The Fleet Foxes oder Bon Iver aufnehmen zu können.   Na also, hört sich doch gut an und klingen tut`s in echt so:  http://www.youtube.com/watch?v=l9sm5M2BBkE&feature=related  
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SUMMARY:CHRISTIAN KJELLVANDER (SWE) abgesagt, Infos siehe Text
DESCRIPTION:Leider hat mit die Agentur gerade mitgeteilt, dass Christian seine Italientour gecancelled hat, auf deren Rückweg er Freiburg besuchen wollte. Somit hat sich der Gig erst mal erledigt, soll aber laut Agentur nachgeholt werden. SORRY!!  Dafür kommen jetzt THE BLACK ATLANTIC kurzfristig ins SWAMP. Ähnliche Liga     War ja schon etliche Mal mit großem Erfolg hier im Städtchen, der gute Herr Kjellvander. Nun erneut mit neuem Album, über dass das Label folgendes schreibt:  Christian Kjellvander verbrachte den größten Teil der letzten Jahre damit, Geschichten aufzuspüren.  Geschichten von der Straße, dem Land, der Stadt und der See. Umfassende Tourneen zum ”I Saw  Her From Here/I Saw Here From Her”-Album führten ihn an fantastische Orte und zu fantastischen  Menschen. Zwei Jahre lang tourte er mit Band und/oder seiner Familie per Boot, Bus, Bahn und Auto  durch die feinsten Konzertsäle, Wohnzimmer und Hausgärten nordamerikanischer und europäischer  Musik-Enthusiasten und spielte sogar auf Pariser Hochhausdächern.  Christian reist ganz im Stile des modernen Bluesmannes – er selbst drückt es so aus: "It's the only  thing, besides family and friends, worth living for. And a good song can be done anywhere, anyhow."  Als er von einer dreimonatigen Tour durch Nordamerika zurückkehrte, war Christians Stimmung so  zwiespältig wie nie zuvor. In einer E-Mail berichtete er von wunderschönen Orten, tollen Leuten –  geistreich und warmherzig –, aber eben auch von seiner Verzweiflung, wie die Welt um ihn herum  aussah und über die Richtung, die diese und er selbst eingeschlagen hatten.  Der stetige Anstieg, Fluch und Zwang des Konsums, der ewig währende Kampf für mehr Freizeit, die  nicht enden wollende Gier nach neuen Erlebnissen... und die vielfältigen anderen Sorgen, die einen  Menschen wirklich runterziehen können. Christian wollte ein paar Monate mit seinen Hunden in einem  Zelt leben. Er sagte, er müsse weg, um sich den Dreck der rauen Welt abwaschen zu können.  Soweit ich weiß, verbrachte er keine Nacht im besagten Zelt. Dennoch, die Abgeschiedenheit fand er  in einem kleinen Haus auf dem Lande. Neue Stücke kamen langsam zu ihm. Monate auf dem Land  sind so wie lange Autofahrten: sie machen etwas mit dir. Man bewegt sich, ohne sich zu bewegen.  Augen geradeaus, und der Geist ist auf Wanderschaft. Sich Dinge wieder ins Gedächtnis rufen,  anders ausdrücken, erkennen.  Ich sehe Christians Alben nicht mehr wie einzelne Inseln. Es ist mehr so, als ob er an einem Buch  schreibt, wo jeder Song ein neues Kapitel darstellt. Weder er noch irgendjemand anderes kann sagen,  wie und wo das alles enden wird, aber der "Plot" verdichtet sich von Lied zu Lied, von Album zu  Album.  Dieses Album ist weit mehr als eine Ansammlung aufbereiteter Lieder auf Band. Entledigt von allem,  was nicht notwendig ist, sind es Momente, die festgehalten werden – mit Bedacht live mit Band in fünf  Tagen eingespielt. "With today’s computer-aged recording technology anyone can be the Beatles –  the hard part is being the Velvet Underground. Records are not, nor should they be, produced as  anything more or less than documents of time", meint Christian. Das Album wurde im Rynge Castle  aufgenommen, eigentlich nur eine Scheune an einem Haus in einem kleinen Dorf an einer Bahnlinie.  Dies ist ganz nah dran am "Zuhause". Dies ist ganz nah dran an Christian Kjellvander, 2011.  Manche mögen sagen, dies sei ein Schritt zurück für Christian, manche mögen meinen, es ist ein  großer Schritt voran. Aus des Künstlers Perspektive ist und war es der einzig lohnenswerte Weg.  http://www.youtube.com/watch?v=gSkJTomk0Qo&feature=related  Henry Toft
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SUMMARY:CATS AND CATS AND CATS (UK)
DESCRIPTION:Ja super. Hat sich der Herr Policicchio wieder mal in eine Band verguckt, die ausserhalb von UK keine Sau kennt, ergo auch kein deutsches Pressematerial vorhanden ist. Und ehrlich gesagt, weiß ich so gut wie nichts über die Herrschaften, ausser, dass sie aus London sind und von einem meiner Lieblingsbooker aus Belgien angeboten wurden, einer Agentur, die ich für ihren guten Geschmack schätze. Also Video angehört und angeschaut: Ob das nun die unten anzuguckenden Clips "Celebration" und " A boy called Haunts" oder andere, von der Band ins Netz gestellte Sachen sind, irgendwie hat der Sound etwas Eigenes. Also Booker angerufen, Sache klar gemacht. Und voila: Here they are:    http://www.youtube.com/watch?v=hvMOhLWKSeU  http://www.youtube.com/watch?v=jJ6gkI_OhY4&feature=related
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SUMMARY:BATTANT (UK)im Great Räng Teng Teng ab 22h
DESCRIPTION:Manchmal kriegt es  das INTRO doch tatsächlich auf die Reihe und schreibt einigermassen gescheite Sachen, so wie hier, bei der Rezension der BATTANT Platte:    "Erinnert an Sleater-Kinney", hat jemand in Apotheker-Klaue mutmaßlich auf den Waschzettel zur Platte geschrieben.  Dabei ist das Trio um Sängerin Chloé Raunet aus East London weder offensichtlich im feministischen Diskurs unterwegs noch so musikalisch geradeheraus wie die 2006 aufgelöste Band aus Washington. Kleinteilig und elektrorockig gehen Battant an die Aufgabenstellung ran. Gitarren, Bass und das mal mehr, mal weniger verfremdete Schlagzeug gehen mit Glöckchen, Percussion und preisgünstigen Keyboards kurze Bündnisse ein, über die Chloé zackig ihre wortreichen Lyrics ausbreitet. Klingt immer ein wenig nach Proberaumkeller mit drapiertem Londoner Glamour. Aus dieser seltsam groovenden Platte rollt viel britische Postpunk-Attitüde, so mit endlosen Klinkerhausreihen und ewigem Wolkenhimmel. Wenn sie statt kunstvollem Anstrich mal einen zielstrebigen Rhythmus abrufen, zum Beispiel in "Radio Rod", klingt das kurzzeitig sogar wie ein gutes Update zu den aufgelösten Elastica."  Elastica als Referenz, damit liegen die INTRO Fritzen gar nicht so schlecht, aber auch ein bissel Scanners kann man raushören, und viel viel Achtziger halt. New Wave, Post Punk und Synthie Pop sind hier dauerpräsent. wie sich das anhört? So:  http://www.youtube.com/watch?v=xDoBTjc6p_4
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SUMMARY:KILL IT KID (UK)im Great Räng Teng Teng
DESCRIPTION:Da wird ganz schön auf die Pauke gehauen, wenn die Rede von den englischen Newcomern Kill it ist. So schreibt die Presse: "Schon ihre Folk-infizierten und mit allerlei Bläsern, Streichern und Slidegitarren angereicherten Musik allein macht Freude - doch wenn erst einmal der manchmal fast opernähnliche und in dieser Form in der Indie-Welt ziemlich ungewöhnliche Gesang von Ward und Turpin hinzukommt, gibt es kein Halten mehr. Spätestens hier lassen sich keine Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Bands mehr finden - so einzigartig ist diese Mischung.  „Send Me An Angel Down“ machte als Debütsingle bereits auf die blutjunge Band, die sich an der Bath Spa University kennenlernte, aufmerksam. Ihr Albumdebüt „Kill It Kid“ dürfte ihnen jetzt endgültig zum Durchbruch in der Szene verhelfen: „Fooling For Loving You“, „Private Idahoe“ oder das beschwingte „My Lips Won't Be Kept Clean“, Hits finden sich hier so zahlreich wie Eier in einer Legebatterie - nur dass man sie mit einem deutlich besseren Gewissen konsumieren kann. Produzent Ryan Hadlock (Johnny Flynn, Foo Fighters, Regina Spektor) schneiderte der Band einen perfekt zu den Songs passenden Sound auf den Leib - und es scheint fast, als wäre die Magie der Fleet Foxes, die ihr Debüt im gleichen Studio wie Kill It Kid aufnahmen, auf das englische Quartett übergegangen."  So weit so gut, und die Gang knallt wirklich. Mich erinnern sie stark an Woven Hands, bzw. deren Frontmann und Prediger Dave Edwards, der allerdings weit jammerlappriger daher kommt als Kill it Kids. Bei denen geht es zwar auch um Schuld und Sühne, das Ganze allerdings eine Spur, bzw. mehrere Spuren schneller und rockiger als bei Woven Hands. Und wenn sie bei den langsamen Stücken an frühe Calexico Momente erinnern, wird es noch besser.  http://www.youtube.com/watch?v=QTs0LNkseyE  
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SUMMARY:MOBYLETTES (D)
DESCRIPTION: " Wenn Gott Emma Peel wäre, dann wären die Mobylettes die Hausband des Himmels." Sagt kein Geringerer als Rocko Schamoni, und der muss es ja wissen, hat er sich  doch mit der Band im legendären Golden Pudel Club in Hamburg, den ein oder anderen hinter die Binde gekippt. Der Startschuss zur Gründung erfolgt Anfang der Neunziger. Eine Handvoll Musiker, (inzwischen alles bekannte Namen) der Gruppe Huah! (Knarf Rellöm, Bernadette La Hengst und Nixe) sowie die Hamburgern Mense Reents, Ted Gaier und Frank Will gründen die Mobylettes. Nixe, aka Diana Diamond bleibt Hauptsängerin, und einziges ständiges Mitglied. Drei Platten erscheinen, dann lange Zeit nichts mehr, ehes es vor kurzem wieder ein Lebenszeichen gab. Fast scheint es, die Mobylettes hätten die Jahre genutzt, um ihren Stil immer und immer mehr zu verfeinern, als hätten sie ihren Stil frisiert wie ein Vorstadt Blouson Noir das namensgebende Velo.  Nach wie vor ist, man  gestatte das unschöne Wort, die Kernkompetenz der Mobylettes die amerikanische Popularmusik der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Um genau zu sein: die Popularmusik vor der British Invasion. Man meint, die 13 Songs auf „Immer Schlimmer“ wären den Mobylettes von Burt Bacharach, Carole King oder von einem der  anderen Autoren im New Yorker Brill Building auf den Leib geschrieben worden. Oder waren es Holland-Dozier-Holland aus Detroit? Hatte am Ende Phil Spector seine Finger im Stil? Oder die zu Unrecht vergessenen Autoren zeitloser Northern-Soul-Klassiker? Weit gefehlt: jeder Song ein Mobylettes- Original. Originale von Originalen sozusagen.  Will heissen: Sie bringen`s immer noch. Listen:  http://www.youtube.com/watch?v=X9OZC6l8e5g&feature=related  
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SUMMARY:VIC RUGGIERO (USA)
DESCRIPTION:Vic Ruggiero - Entertainment weit ab vom Mittelmaß .   Der kleine, vielbeschäftigte Mann mit Hut aus New York City braut aus den altbewährten Zutaten Rocksteady, Rock'n'Roll, Country und Blues eben keine fade "Frontmann von XYZ macht auf Singer - Songwriter - Suppe", sondern ein Lebenselixier, mit dem er sein Publikum trunken macht. Gekocht hat er unter anderem in den Küchen von Rancid , Kepie Ghoulie und  den Slackers. Mit dem Schalk im Nacken und dem Herz am rechten Fleck serviert diese grundsympathische Einmannband ihrem Publikum schnörkellose Hausmannskost, die mit skurrilen Geschichten, die das Leben schreibt, garniert wird. Vic Ruggiero - ein köstliches Erlebnis. Garantiert "Es scheint, als ob die meisten Leute, die Ska und Reggae hören, auch diese ganze andere Musik mögen - alten Rock'n'Roll, Blues, gute Country-Musik...", sagt er. Ob die Songs nun nach den Slackers klingen oder nach Johnny Cash ist ohnehin alles nur eine Frage der Interpretation. Und letztlich auch egal. Hauptsache die Songs sind gut. Vic Ruggiero ist nicht nur ein brillianter Musiker, sondern auch ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler und großartiger Entertainer.   http://www.youtube.com/watch?v=3R2u6gQgXsI  
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SUMMARY:206 (D)
DESCRIPTION:Fehlfarben, Gang of Four, und ich rede von deren besten Zeiten, sind für diese Band die Referenzpunkte. Wir hatten die Jungs vor einem halben Jahr schon einmal im Slow Club, tolles Konzert, wenn auch vor beschämend geringer Kulisse. Fragt man sich schon, wo die vielen Punkfans in freiburg sind, nicht die Haste-mal-ne-Mark Dubel, sondern die, denen es um mehr geht. Sogar die olle Tante ZEIT schnallt, was für eine tolle Band 206 sind, und schreibt dazu einen schönen Artikel. Den hier nämlich:  "Für ein Gefühl der Melancholie, eine Ahnung von Perspektivlosigkeit, für einen tragfähigen Mix aus Weltschmerz, Wut und Rebellion braucht es manchmal nicht mehr als einen kleinen Basslauf. Da reichen schon drei Noten, ganz monoton zum aufgebrachten, gar nicht mal tobsüchtigen Gesang heruntergezupft, um den Gemütszustand einer Avantgarde des Aufbegehrens zu verstehen. Und die ist alles andere als gut gelaunt.    Denn während drei Viertel, vier Fünftel, ach, fast alle, die so gern unter “musikalischer Jugend” subsumiert werden, fröhlich konsumierend dem Niedergang entgegenträllern, greift der kleine Rest zum Saiteninstrument und verwandelt zornigen Schwermut in grimmige Hoffnung auf etwas völlig Anderes.    “Einen neuen Zusammenschluss”, schlägt Timm Völker vor, “die Idee einer Republik”. Nicht mehr und nicht weniger sei das Konzept des Debütalbums seiner Post-Punk-Formation 206. Und weil das doch ein wenig altbacken klingt, akademisch, popuntauglich jedenfalls, hat sie die Staatsform ihrer Platte kryptisch ergänzt. Republik der Heiserkeit heißt sie und will zusammenführen, was zusammengehört: Die Unzufriedenheit der Menschen im Ist-Zustand nämlich, wie es der singende Gitarrist nennt, mit der zugehörigen Tonlage. Kein Wunder, dass die nicht gefällig daherkommt.    Republik der Heiserkeit ist das derzeit wohl nachdenklichste all der kampfeslustigen Angebote im deutschsprachigen Gitarrenrock: 14 analoge Stücke in Moll, 14 basslastige Bestandsaufnahmen gesellschaftlicher Zustände, 14 Mal viel Text gegen Lounges, Nazis, Geschichtsvergessenheit, all so was. Was bleibt mir anderes übrig als mit meiner Armut anzugeben”, singt Timm Völker in Goldjunge und meint damit sicherlich keinen Arbeiterstolz.Tonträger    Für ein Gefühl der Melancholie, eine Ahnung von Perspektivlosigkeit, für einen tragfähigen Mix aus Weltschmerz, Wut und Rebellion braucht es manchmal nicht mehr als einen kleinen Basslauf. Da reichen schon drei Noten, ganz monoton zum aufgebrachten, gar nicht mal tobsüchtigen Gesang heruntergezupft, um den Gemütszustand einer Avantgarde des Aufbegehrens zu verstehen. Und die ist alles andere als gut gelaunt.  Musikalisch irgendwo zwischen Von Spar und 1000 Robota, Palais Schaumburg und den Goldenen Zitronen, teilt sich das Trio aus Halle auch deren inhaltliche Ausrichtung entlang von Konsumkritik und Klassenkampf, ergeht sich dabei aber nie in Lyrik, Pathos oder Parolengebrülle. “Was bleibt mir anderes übrig als mit meiner Armut anzugeben”, singt Timm Völker in Goldjunge und meint damit sicherlich keinen Arbeiterstolz.  Es ist der Gestus einer Jugend, die schnell, zu schnell erwachsen geworden ist. Die mit Anfang 20 dunkle Pullover und schwarze Krawatten trägt, nicht nur, weil es cool ist, sondern angemessen. Deren Gesichter selten von Ausgelassenheit und Übermut zeugen, sondern von Grübelei und Trotz. Das nimmt ihrer Musik jede Leichtigkeit, jeden Leichtsinn, aber auch die Beliebigkeit.  206 machen Gedankenpunk, nur dass Völker, sein Bassist Leif Ziemann und ihr präziser Schlagzeuger Florian Funke nicht wirken wie 1,2,3,4-Rock’n'Roller, geschweige denn wie Trendrevolutionäre der Marke Telekommander. Sie finden das alles hier tief im Inneren zum Kotzen, wischen danach aber auf.  Sie sind die Jäger, Sammler und Übersetzer einer aufgestauten Depressivität. Das hyperaggressive Kratzer to the Top zu Beginn gleichberechtigt neben dem Titelstück am Schluss, ein einzelner Basslauf nur. Mehr braucht es nicht. Nicht an dieser Stelle." Schreibt die Zeit und hat in jedem Punkt Recht. Große Band. Hier sind sie :    http://www.youtube.com/watch?v=-I7uH3AnScQ
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SUMMARY:SWAMP X-MAS BANG feat. THE SEDUCERS (D) THE BROKEN BEATS (DK)
DESCRIPTION:Jo is denn schon Weihnachten? Natürlich net, aber bald und deshalb wird die Wodanhalle einmal mehr zum Platz vorweihnachtlicher Freude. Die Party eröffnen werden die Lokalmatadoren der SEDUCERS, Motto: Die 60` s im Rücken, den Pop in den Fingern und Kehlchen und den Rrrrrock im Herzen.     Den Act danach gestaltet eine Band, die es momentan eigentlich gar nicht gibt. Aber das Swamp hat heuer keine Kosten und Mühen gescheut, um die grossen, die fabolösen, die einmaligen, die sensationellen BROKEN BEATS zu einem Special Gig zu überreden, und wird die Herrschaften höchstpersönlich von Santa und seinen Kadetten einfliegen lassen. Richtig gehört: THE BROKEN BEATS, die gibt es momentan eigentlich gar nicht, aber Mastermind Kim Munk lässt sich in diesem Fall nicht lumpen und erscheint nach drei restlos ausverkauften Gigs im Swamp nun zum ersten Mal auf der Bühne der Wodanhalle. HALLELUJAH, more Infos demnächst, jetzt erst einmal zum Wiederhören:   http://www.youtube.com/watch?v=h9RYg6a9cvg
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SUMMARY:JIM AVIGNON (D/USA)
DESCRIPTION:Die Intro nannte ihn einmal den  besten Alleinunterhalter. Freunde bezeichnen ihn als chronisch unterbeschäftigt. Die Rede ist von Jim Avignon. Wenn er nicht gerade an einem seiner Bilder im Atelier seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Brooklyn malt, ist er unter dem Namen Neoangin als Alleinunterhalter unterwegs. Dann hat er in jeder seiner Taschen 10 kurze, knackige Popperlen, dargeboten in Low-Fi-Elektronik, holprigen Off-Beats, kratzenden Gitarren und zuckersüßen Melodien – Avignons Rezept für ausgewachsene Ohrwürmer.    Mit einer gewohnt lässigen Balance aus Schwere, Leichtigkeit und einer feinen Prise Wahnsinn präsentiert Neoangin tanzbare Betrachtungen übers Leben. Das Album trägt übrigens den Titel „Everybody Has A Live To Lose“. Wer sich aus besagtem Mix aus Schwere und Leichtigkeit nichts vorstellen kann, sollte sich mal das Video „Melancholy Pays My Rent“ von Anxieteam anschauen. Darin zu sehen ist Avignon, wie er sich heimlich ins Waldorf Astoria Hotel – dem Luxushotel in New York – eingeschlichen und mit seinen Freunden gefilmt hat.    Neben der Musik und Kunst sind es vor allem die Neoangin-Liveshows, die sich einbrennen. Denn Neoangin-Konzerte sind in erster Linie unterhaltsam und bekannt für ihre Popart-Bühnenbilder. Unnachahmlich sind auch Jims Tanzschritte – in zwei Minuten von Party, zu Krise, zu Euphorie, zu Wahnsinn. Kurzum: Neoangin ist all das, was der Alltag eigentlich nicht mehr zulässt. Neoangin ist das Kind, was in jedem von uns steckt.  http://www.youtube.com/watch?v=_m9QKST3Ff4  
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SUMMARY:BARE WIRES (USA)im Great Räng Teng Teng
DESCRIPTION:Ich hasse es, wenn die Agenturen keinen deutschen Text für die Band in petto haben. Dann muss ich nämlich immer hingehen, und bei anderen Clubs die Texte klauen. so wie hier z.B. Der hier ist vom King George aus Köln, und die schreiben über die Bare Wires folgendes:  "Bare Wires kommen aus Oakland, spielen aber überraschenderweise keinen Bay Area-Thrash, sondern betreiben Rock’n’Roll-Nostalgie, der bereits die Labels „Softpunk“, „Glam Glitter Pop“ und „Leather Jacket Rock“ angeheftet wurden. Mit Seeking Love haben sie bereits das zweite Album fertig gestellt. Aufgenommen wurde es in Matthew Meltons Schlafzimmer, dem Sänger und Gitarristen der Band. Das Video zu „Don't Ever Change“ spielt in einer Highschool und erinnert von der Geschichte her ein bisschen an Grease. Süß. Und dann spricht Fronter Melton in Interviews mal ganz gerne über seine Zeit als Außenseiter in der Highschool und dass er einfach nicht dort hinein passte. Junge Junge, das ist ja so putzig und hart in einem."  Stimmt, hinzufügen möchte ich vielleicht noch, dass Softpunk natürlich ein megadoofer ausdruck ist, die spielen halt keinen Punk, sondern schlicht und einfach flotten, korrekten Beat. Listen here:   http://www.youtube.com/watch?v=Cnl4MajUWcc  FETT!!!
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SUMMARY:LOOK MEXICO (USA)FOREST FIRE (USA)
DESCRIPTION:Hatten LOOK MEXICO zu Beginn ihrer Karriere noch einen starken Bezug zum sogenannten "Math-Rock" und hörten sich an wie eine Mischung aus den frühen MINUS THE BEAR und THE GET UP KIDS, haben sie sich mit ihrem zweiten Album ein wenig von diesen Ursprüngen entfernt und auch langsamere Titel im Programm. Ab und zu hört man noch die Brüche und Pausen, die den Math-Rock ausmachen, aber das neue Material von LOOK MEXICO fällt insgesamt freundlicher und stimmungsvoller aus und man hört stark heraus, dass sie sich von JIMMY EAT WORLD beeinflussen haben lassen. Geblieben sind aber die kreativen Songtitel, zum Beispiel "It's Been A Long While Since I Smelled Beautiful" oder "Arrest? I Don't Feel like I'm Under Arrest" ist auch nicht schlecht.      http://www.youtube.com/watch?v=w49SLOPf2AU&feature=related    Mit dabei an dem Abend werden die New Yorker FOREST FIRE sein, Urban Folk Rocker, von denen Paul Lester im Guardian schreibt: "If you're a fan of artily dishevelled country'n'punk or haphazardly assembled drone rock'n'roll with a folk twist, you'll love this" Was nichts anderes bedeutet, als dass die Herrschaften nicht nur schlaff ihre Gitarren zupfen können, sondern auch tüchtig auf das Gaspedal treten.  http://www.youtube.com/watch?v=W0C0BVHiH2w
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SUMMARY:Live-Hörspiel und RadioDJ´s – PH 88,4-Party 
DESCRIPTION:Live-Hörspiel und RadioDJ´s – PH 88,4-Party im Swamp  Am Donnerstag, den 24. November präsentieren sich die RadiomacherInnen und die Soundnezz-Hörspielredaktion live und in Farbe im Swamp. Zu Beginn wird das Live-Hörspiel „Der Liga der rothaarigen Männer“ nach Sherlock Holmes auf die Bühne gebracht, danach legen DJ´s und DJanes von PH 88,4 auf, quer durch den Musikgarten. Der Eintritt ist frei.  Campus&Co, Hörspielredaktion, Musik-Spezial, Sendungen von Kindern & Senioren – so bunt sieht es aus, das Programm von PH 88,4, dem Sender der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Seit über fünf Jahren sendet das Lernradio bereits auf der Frequenz von EchoFM.  Doors open: 20 Uhr  Beginn Live-Hörspiel: 20:30 Uhr (ca. 45min)  danach musikalisches Allerlei der Radio DJ´s  
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SUMMARY:CHEVEU (F) findet im Great Räng Teng Teng 
DESCRIPTION:Einmal mehr legt einer meiner Lieblingsblogs "das klienicum" eine dermassen perfekte vorstellung der Band vor, dass ich nur sagen kann, dass nicht mehr dazu zu sagen ist. Voila:    der dreier cheveu aus frankreich bastelt an einem sound, der für die aktuelle musikszene derart rückwärtsgewandt sein muss, dass sie sich abwendet und schmollt. schmollend klingt auch der vortrag von cheveu, nicht ganz ernst gemeint, immer jemanden auf die schippe nehmend. garage noise, punkrock, casiotonic, wie man auch die gemengelage nennen mag, sie hat einen verbindlichen charme, dem man sich nur schwer entziehen kann. das hat verve und power und geht unzweifelhaft unter die haut. der flink aufgebaute drive macht süchtig. die kollerigen arrangements laden zum genauen zuhören ein, während die füße im wippen konkurrieren. mit "1000" (born bad records) legt die band just in diesen tagen ihren zweiten longplayer vor. und er wird sich von seinen vorgänger kaum unterscheiden und zwar dahingehend, dass auch er so bunt und umtriebig ist, dass man diese band kaum zu fassen bekommt. kein song gleicht dem anderen, zu irr die pfade, zu rigoros die richtungswechsel. in der regel besteht die besetzung aus einer fleischigen e-gitarre, einem drumcomputer, von menschenhand bedient, und den casio apparaturen. die livekonzerte sind legendär, ausgelassene körperlichkeit, crowdsurfen, auch wenn nur ein paar leutchen im publikum stehen. "1000" schreibt die frühe presse gelänge es, etwas mehr auf den punkt zu kommen. ob man das will? wem die referenzen abgehen, dem sei hingeschmissen, dass sich hier this heat und leningrad cowboys zu einer wilden party zusammengefunden haben. während die orgelnden sounds aus den billigheimern zuckeln, reisst an der schießbude ein orkan, um die verschlissenen felle zu entwenden, die sechssaitige dengelt verwirrt und das mikro wird von nonchalanz persönlich heimgesucht. eine heimsuchung für alle mutigen!  http://www.youtube.com/watch?v=PqU4gdQxGeM&feature=related
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SUMMARY:GEOFF FARINA/CHRIS BROKAW (USA)
DESCRIPTION:Bin ja mal gespannt: Echter Fall für Indie Nerds, das Konzert heute, spielen doch mit Chris Brokaw und Geoff Farina, zwei Bandleader der mit wichtigsten Indie Gangs der frühen 90er. Ich sage nur Karate, Come,Codeine. Ob sie diesen Geist noch rüberbringen, wenn auch in einer anderen Art und Weise wird der Abend beweisen.     Farina, Kopf der Indie-Neuerfinder Karate, und Brokaw, Erfinder des Slowcore, Kopf der Indie-Minimalisten Codeine und Come, zählen zu den wichtigsten Musikern der 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts! Wahre „Gentleman der Indie-Welt“ könnten sie genannt werden, letzterer spielte auf den Alben von Thurston Morre und Evan Dando. Auf ihrem aktuellen Tonträger „The angel’s massage to me“ begehen beide den steinigen Weg des Country-Blues mit solch einer verspielten Leichtigkeit und emotionalen Tiefe, dass einem vom Zuhören das Herz aufgeht. Fans von Come dürften an den dunklen Bluesakkorden ihre helle Freude haben, Anhänger von Codeine und Karate an der unaufhaltsam ans Licht gespielten Mischung von vertrackten Melodien und erfüllenden Lyrics. Das Ganze klingt so wahr, als hätten Brokaw und Farina die Songs eben noch auf der Straße von einem zahnlosen, aber glücklichen, alten Troubadour zu hören bekommen. Um Euch seine Geschichte zu erzählen.   http://www.youtube.com/watch?v=o1uiWhFWB0E&feature=related    http://www.geofffarina.com/  http://www.chrisbrokaw.com http://www.myspace.com/thechrisbrokawrockban
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SUMMARY:THE MALPRACTICE (DK)
DESCRIPTION:Remember Jonny Gammelby, jener verrückte Freak, der mit seiner vollkommen durchgeknallten Combo I am bones seinerzeit das Swamp zu Rasen brachte? Der Mann hat ein neues Projekt, The Malpractice. Die Musik von The Malpractice bewegt sich zwischen Grunge, Aggressive Rock und Violent Pop beinhaltet aber auch klassische Pophooks und lärmende Synthesizer, schreibt zumindest die Presse, wobei ich den Begriff Grunge eher mal weglassen würde. Oder könnt ihr hier auch nur einen Ansatz von Grunge erkennen?  http://www.youtube.com/watch?v=e3Er6OEn9IQ&feature=related  Ich nicht. “Oh, The Irony” wurde inmitten eines einmonatigen Hungerexperiments geschrieben. während dessen das Frühstück bis zum Abendbrot reichen musste. Jonny vergaß den Hunger und arbeitete weiter, jeder Nachmittag war für ihn eine Zeit des Deliriums, in der Melodien, Riffs und Texte ungefiltert auf ihn eindrangen. Heraus kam dieses Brett von Song, dass im dänischen Radio rauf und runter lief. Und wer meister Gammelby damals live mit I am bones gesehen hat, der weiss zudem, dass an ihm gleich mehrere Entertainer verloren gegangen sind.
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SUMMARY:BERND BEGEMANN UND DIE BEFREIUNG (D)
DESCRIPTION:Nach Jahren wieder mal im SWAMP, Deutschlands Northern Soul Boy Bernd Begemann. Neue platte ist draussen, so wird sie angekündigt:   Unverständnis und diese unendliche Einsamkeit.  Sollte man nicht besser das Feld räumen und es den Barbaren überlassen? Auf zu sonnigen Gefilden, in nette zivilisierte Länder? Weit weg von Mario Barth, Haudegen, Silbermond, Till Schweiger und, vor allem, ganz weit weg von ihren Millionen Fans? Das wäre die eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit, und Bernd Begemann hat sich für eben diese entschieden: Es sportlich nehmen. Die Umwelt und die Mitmenschen mit den staunenden Augen eines Wissenschaftlers (wenn auch eines mitfühlenden Wissenschaftlers) betrachten. Wie ist es? Wie scheint es? Wie konnte es soweit kommen? Und genau diese drei Fragen stellen Bernd Begemann & Die Befreiung auf ihrem neuen Album.  Dass es überhaupt nötig ist, Bernd Begemanns CDs zu bewerben, dass man Infotexte verfassen muss, ist schon ein Skandal. Ich greife mal eines der bereits oben erwähnten zivilisierten Länder wahllos heraus (England). Ein Plakat auf'm Marktplatz und die Leute würden einem den Virgin Megastore einrennen, wenn einer wie Begemann ein neues Album annonciert.  Aber was soll's. Wir leben halt in einem Land, in dem der Oberlippenbart nahtlos vom Unterlippenbart abgelöst wurde, in einem Land, dessen Bewohner Ironie nicht verstehen und in dem gute Kleidung als verdächtig gilt. Man könnte meinen, Bernd Begemann sei neuzeitlicher Sisyphos. Unermüdlich tourt, schreibt und komponiert er. Doch weder 10.000e, jährlich auf Tour abgerissene Autobahnkilometer können Bernd Begemann etwas anhaben noch die „Toten Augen von Hamburg“ (so ein älterer Songtitel). Die große Masse ignoriert seine Songs? Ihr Problem, nicht unseres und auf keinen Fall Bernds. Und so reicht Bernd Begemann auch noch dem Geringsten jederzeit die Hand und freut sich über jede vor Herbert, Xavier und Marius gerettete Seele. Die Konzerte von Bernd Begemann und der Befreiung sind dreistündige Messen, gewidmet den Göttern Pop, Soul und Beat. Amen!  In medias res: Bernd Begemann & Die Befreiung veröffentlichen ein neues Album und es ist in jeder Hinsicht großartig geworden. Es heißt „Wilde Brombeeren“.  Als Popfan wünscht man sich ja immer ein aus lauter Singles bestehendes Album. Bitte, da isses! Das Titelstück eine gekonnte und gewagte Mischung aus Prefab Sprout und German Gothic, “Teil der lebendigen Stadtteilkultur“ eine von unendlicher Traurigkeit geprägte Ballade über den Titel gebenden Schwachsinn, „Die Tanzfläche braucht Dich“, „Gib mir eine 12. Chance“ „In den Slums von Eppendorf“ und „Ich erkläre diese Krise für beendet“ klingen nach Squeeze, nach den Buzzcocks, nach Northern Soul, nach Sly Stone, ja  sogar nach Heaven 17, und doch eindeutig und unnachahmlich nach Bernd Begemann & Die Befreiung. „Wilde Brombeeren“ ist das auf einer CD verdichtete Ebay-Paket, welches vollgefüllt ist  mit seltenen, genialen und lang gesuchten Singles.  Es ist, als hätten Bernd Begemann & Die  Befreiung den heiligen Gral der Popmusik gefunden. „Wilde Brombeeren“ ist das perfekte Gegenmittel gegen den dominierenden, oben skizzierten Schwachsinn. Das Album ist unterhaltsam, es ist groovy und, jawohl, lehrreich. Es gemahnt an die großen Klassiker und ist, man gestatte den Vergleich,  „The Queen Is Dead“ für das unheimliche Deutschland des Jahres  2011.  http://www.youtube.com/watch?v=iMqxW51DHqI&feature=related  http://www.youtube.com/watch?v=bG1O4ApKCGg    
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SUMMARY:THE LUYAS (CA) im SLOW CLUB/Support: SAMUEL WALKER (UK) anschl. POP SOCIETY
DESCRIPTION:Kanada kann derzeit aber auch nichts falsch machen. Zumindest musikalisch oder menschlich gesehen. Arcade Fire stellen Eminem, Lady Gaga und Katy Perry bei den Grammy-Verleihungen 2011 als letzte und sympathischste Rockband, die den Olymp erklimmt, in den Schatten. Aus Kanada stammen Herzensangelegenheiten und Freunde wie Snailhouse, Owen Pallett, die Broken Social Scene-Posse samt Feist. Nur die wenigsten dürften bei so viel Sympathie und Schönheit ihr Herz nicht daran verlieren. Auch The Luyas schaffen es dem Erwartungsdruck, der an dieses Land gestellt wird, zu trotzen.    The Luyas stammen aus Montreal und haben sich für ihr zweites Album „Too Beautiflul To Work“ nach Toronto ins Studio von Jeff McMurrich begeben. Er und das Label Dead Oceans, auf dem „Too Beautiflul To Work“ erscheint, waren in der Vergangenheit für Platten von The Tallest Man On Earth, Owen Pallett oder Akron/Family verantwortlich. Gemeinsam mit Gastauftritten an der Geige von Arcade Fires Sarah Neufeld und Owen Pallett, haben The Luyas ein schön verstörendes Experimental-Album aufgenommen, das geografisch eigentlich viel eher dem mystisch angehauchten Island oder gar einer anderen Welt entsprungen scheint.    Wenn der eröffnende Titeltrack mit dem melodiösen elfenartigen Gesang der Jessie Stein leichtherzige Hörer ohne Mühen in das Gebilde, das auf dem restlichen Album zu finden ist, catched, scheint es, als habe man von der verbotenen Frucht probiert. Abenteuerlich, wenn nicht gar bedrückend angsteinflößend, sind die darauffolgenden neun Songs des Albums. Dunkle Klangwellen, die aus polternden Perkussions, der zum Instrument geworden Stimme Steins und nicht zuletzt einer ungewohnten Gitarre zusammengesetzt sind: Der Moodswinger, eine Third-Bridge-Gitarre, die der niederländische Künstler und Musiker Yuri Landman für Liars erfunden hat. Jessie Stein hat sich ein Exemplar gesichert.    Nicht jeder Song ist der ganz große Wurf. The Luyas' Experimentierfreudigkeit ist so wundervoll wie manchmal überflüssig zugleich. „Tiny Head“ wandelt noch träumerisch durch tiefe Bässe, nur um kurz darauf im Progressiv-Moor zu versinken. Solange Songs wie „Cold Canada“ dir die helfende Hand reichen, weiß man, dass die Messlatte mit dieser Band nicht versinkt. Ausbaufähig zweifellos, andererseits ganz schön toll.  http://www.youtube.com/watch?v=DNYGs4vhHCo&feature=relmfu  Supported wird die Band von Samuel Walker, einem Muliinstrumentalisten, dessen Debüt "Once at Everything" letztes Jahr erschien und in England tolle Kritiken bekam. Walker tritt mit Gitarre, einer 1960 Hohner Piano, einem Steel Can und fußgesteuerter Percussion auf. Klingen tut das (in dem Video verstärkt mit Streichern) so:  http://www.youtube.com/watch?v=fDyCaTDqXtY&feature=related     Nach der Show wird Mr. POP SOCIETY himself, Neues und Altbewährtes am Mischpult präsentieren und die Tanzbeine dürfengeschwungen werden.
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SUMMARY:THE TRAVELLING BAND (UK)
DESCRIPTION:Machen irgendwie Country/Folk, kommen aus England und haben schon des öfteren mit dem Badly Drawn Boy zusammengearbeitet, das ist doch schon mal ne tolle Basis. Vor drei Jahren als beste Nachwuchsband in Glastonbury gewählt worden, hat die Band aus Manchester nun ihr zweites Album veröffentlicht, dass prompt auf der Insel hoch gelobt wurde.   http://www.youtube.com/watch?v=F9S9zdFINzQ&feature=related
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SUMMARY:BRASSTRONAUT (CA)
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SUMMARY:PURLING HISS (USA) findet im Rängel statt
DESCRIPTION:Psychedelic Feedback Gewitter aus Baltimore. Vergesst die ganzen Möchtegern Gitarrenknilche, die hier ab und an einen auf MC 5 und Psych machen, hier kommen die wahren Könige des Underground Rock 2011. Smells irgendwie like Dinosaur Jr., eine Nummer herber vielleicht, meint ihr nicht    http://www.youtube.com/watch?v=3GOEEKLoRmY&feature=related  
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SUMMARY:FIGURINES (DK)
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SUMMARY:GEMMA RAY (UK) Pop the Pope Abend im Rängel 
DESCRIPTION:Neue Platte ist draussen, und weil die Gute auf der Tour mit Kitty,Daisy and Lewis grad einen Tag frei hat, schaut sie in Freiburg vor, wo sie im Dezember im SWAMP schon mal die Meute verzaubert hat. Eine englische Musikzeitschrift charakterisierte Gemma Ray als "Norah Jones auf den Drogen von Amy Winehouse". Ziemlicher Unsinn, denn vom hauchigen Country-Jazz einer Norah Jones ist bei Gemma nichts zu hören. Und mit Amy Winehouse verband sie höchstens eine gelegentlich durchschimmernde Vorliebe für den Sound von Motown und den Girlgroup-Klang der Sechziger Jahre. Ansonsten ist Gemma ein absolut nettes Mädel, mit einer wunderbaren Bühnenpräsenz, hinter deren mädelhaften Ausstrahlung eine gehörige Portion subtiler Erotik steht. Genau das Richtige, um sich auf den reaktionären Dubel einzustellen, der am Wochenende über die Stadt kommt.  http://www.youtube.com/watch?v=2lwLzVA-W70&feature=related
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SUMMARY:PELLE CARLBERG (SWE)
DESCRIPTION:Ja Ja, der gute alte Pelle. Vor knapp zwei Jahren himmelten den Schweden gefühlte 1000 (hauptsächlich Mädels-) Augenpaare an, das Swamp war am Sonntagabend rappelvoll. Damals mit Combo, nun solo. freuen wir uns auf den Mann und schieben noch ein paar Pressehymnen hinterher.      Den geneigten Zuhörer erwarten lässigen Sixties-Gitarrenpop, großartige Melodien, wundervolle Geschichten, viele neue Songs und einen Crooner, der schon jetzt in einem Atemzug mit Belle And Sebastian, The Divine Comedy oder Bright Eyes genannt werden muss.  Pelle Carlberg hat die Lizenz zum Glücklichmachen.  Herrlich!  Westzeit  Wunderbaren Melodien und grandiose Arrangements  Intro  60s-Pop, Ray Davies im Hinterkopf, blumenwonnige Melodien, ein bisschen Neil-Hannon-Sophistication, all das eingebettet in großzügig hallende Räume und gut ausgelotete Arrangements  Rolling Stone  Ein Hitalbum, ein Geschenk für Mädchen in Sommerkleidern, Barfußmusik, Wiesenblumen aus Tönen.  Jetzt.de  Ganz wunderbar und irgendwie sehr klassisch und vor allem englisch.  De:Bug  One thing that may comfort Carlberg is that Lilac surpasses Lekman's recent output - the range of his eye is wide if, in the end, always self-directed. His influence may now  have its own anxieties.  Exberliner  Auf "The Lilac Time" erwarten uns zehn wunderschöne, eingängigen Songs, die man im Leben nicht mehr missen möchte.  unclesallys    Und hier ist er:  http://www.youtube.com/watch?v=QCGEdXAWTgs&feature=related    
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SUMMARY:THE WAVE PICTURES (UK)findet im räng teng teng statt
DESCRIPTION:Über die Herren müssen wir nimmer viel schreiben. Zwei bis an den Rand ausverkaufte Gigs im Swamp, ein umjubeltes Konzert als Lobster Boat mit den französischen Folk-Kollegen von Coming, wo David Tattersall und seine Kumpels bisher in Freiburg aufgetreten sind wächst kein Gras mehr.  Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren verfolgt das Trio aus dem Universitätsstädtchen Loughborough seinen Traum vom großen Durchbruch. Mit dem neuen, bereits achten Album „Beer In The Breakers“ (Moshi Moshi Records, 2011) könnte es klappen – endlich.    Zwölf Lieder, so englisch wie fettige „Fish & Chips“ oder die Figuren aus einem Agatha-Christie-Roman. Leicht verschroben, aber unendlich liebenswert. Folkiger Wave-Indie-Pop, irgendwo zwischen den scharf beobachteten Alltags- und Beziehungsstudien eines Jarvis Cocker und der souligen Melodienseligkeit von Orange Juice. „Die britischste aller britischen Bands – und zurzeit die beste“, schrieb das renommierte Musikmagazin „Rolling Stone“. Zu Recht.     http://www.youtube.com/watch?v=yL_Mk_uAJaM
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SUMMARY:SCANNERS (UK)
DESCRIPTION:Oh no, not again? Doch, doch!!! Sozusagen bei "special demand" und weil sie einfach eine tolle Truppe sind, begrüßen wir sie im Sommer noch einmal. Über die Londoner noch mal was zu schreiben, hiesse Gitarren ins Swamp tragen, deshalb einfach nur das video geniessen und sich auf das Konzert freuen:   http://www.youtube.com/watch?v=PCLQB94_pVw
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SUMMARY:Dream Affair (USA) ein Tobi Cool Konzert
DESCRIPTION:Kollege Tobi aus`m Flight 13, ansonsten Veranstalter in der KTS, präsentiert dream affair und schreibt dazu:      In Brooklyn´s Untergrund brodelts, eine Band nach der anderen schnappt sich Retro-Synths, legt kreischende Gitarren, wummernde Bässe und verhallte Vocals drüber. Der Zeitgeist der 80er den Bands wie Joy Division, Gang of Four, The Cult, The Cure und unzählige andere vor gut 30 Jahren verbreitet haben blüht im Untergrund und wir profitieren davon. Nach den Blank Dogs, Led Er Est, Xeno & Oaklander mittlerweile auch Frank (just Frank) komt das nächste große Ding auf uns zu!    Brooklyn´s Dream Affair ist das neueste Projekt von Hayden Payne (Ex-Void Vision). Eine sympathische, 3köpfige Formation die das beste aus Postpunk, New Wave und 80s-Goth vereint. Wie sich das anhört? Als ob The Cure sich mit Depeche Mode treffen um Songs von den Sisters Of Mercy zu spielen. Dabei bleibt Dream Affair aber so eigenständig, dass jeder Plagiats-Gedanke sofort wieder verschwindet.     Wer sich noch unschlüssig ist, schaut doch einfach auf der Homepage der Jungs bzw. des Mädels nach und hört sich durch die großartigen Hörproben:  http://dream-affair.com/audio.html  http://www.youtube.com/watch?v=9MLa2PoflYQ      
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SUMMARY:The Durgas (USA/D)
DESCRIPTION:Same procedure as every year? Logo! Immer, wenn es Richtung sommer geht rollen diese Herrschaften im Swamp an, Jahr für Jahr und immer macht es auf`s Neue Spass ihre zweieinhalb Stunden Show anzuschauen. The Durgas sind eine der verdammt besten Hippie Live Bands ever, und zwar unter der Prämisse, dass Hippie hier noch als gut besetztes Wort gilt. Wer sie in den letzten Jahren im Swamp live gesehen hat, weiss, was ich meine. 120 Minuten (so war`s zuletzt immer) grossartiger Livesound. Wer mir früher mal gesagt hätte, er kennt ein Lied, dass nahtlos vom Westcoast Sound über Reggaeeinlagen hin zu afrikanischen Elementen und zurück driftet, dem hätte ich geantwortet: eh klar, und sonst noch was? Aber die Simmersbach Gang schafft das spielend, wirklich spielend. Grosse Live Bande, die Kerle.  http://www.youtube.com/watch?v=DQ3HBdjHRMU
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SUMMARY:TU FAWNING (USA)im White Rabbit
DESCRIPTION:Seit einigen Jahren hat sich ein großer dunkler Fleck auf der musikalischen Landkarte der USA gebildet: Portland in Oregon. Die Stadt im Nordwesten der Staaten spuckt in kürzesten Abständen Bands und Platten aus, dass man kaum noch hinterherkommt. Angefangen in den 90ern bei Elliott Smith und Courtney Love, bis zu den Decemberists, The Thermals, Portugal The Man, Laura Veirs und Menomena, um nur einen Bruchteil zu nennen. In diese lange Liste reiht sich nun auch Tu Fawning ein. Eine Band, die momentan von allen seiten gehypt wird, und die Collegeradios in den Staaten und hier rauf und runter läuft.  Tu Fawning sind vor allem Joe Haege und Corinna Repp, die sich in Portland über den Weg gelaufen sind. Joe war Tourgitarrist bei Menomena und 31Knots und hat auf Corinnas Soloplatten mitgewirkt. Corinna leihte dafür den Aufnahmen von 31Knots ihre Stimme. Irgendwann entstand die Idee, gemeinsam als Band aufzutreten. Repp und Haege schrieben ein paar Songs und tourten gemeinsam, doch merkten schnell, dass zwei Musiker zu wenig sind für die Musik, die sich die beiden vorgestellt hatten. Sie suchten sich Verstärkung und sind nun zu einem Quartett herangewachsen. Den Musikern von Tu Fawning geht es vor allem darum, neue Arbeitsweisen auszuprobieren:  Die Rythmen sind der zentrale Part auf Hearts On Hold. Sie geben die Richtung vor und alles andere - Melodie, Gesang und Strukturen - baut sich dumherum auf. Beonders viel Aufwand haben Tu Fawning in die Percussion gesteckt. Neben dem monotonen Beat der Drums rumpeln Bongos und Congas, ab und zu klappern Rasseln, Glöckchen und Triangeln. Im Kopf blitzen dabei Bilder von düsteren Voodoo-Festen und mystischen Stammesritualen auf. Die Assoziation ist durchaus gewollt. Tu Fawning orientieren sich an der Weltmusik der letzten 60 Jahre, vor allem aus Äthiopien und Kenia. Strophe, Refrain, Strophe, Refrain - über Bord werfen, so ist ihr Debüt" Hearts On Hold" ein ganz reizvolles Album geworden.    Zuviel theoretisches Geschwafel? na dann hört doch mal rein:  http://www.youtube.com/watch?v=MEVFKvdkJ0o          
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SUMMARY:WOODPIGEON
DESCRIPTION:Ist eine Veranstaltung vom guten Herrn Ackermann, der auch schon Austin Lucas ins swamp gebracht hat. Woodpigeon ist eigentlich der kanadische Songwriter Mark Hamilton, und der Junge klingt so:  http://www.youtube.com/watch?v=RrmOkIaOf9s  
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SUMMARY:THE NEW CHRISTS (AUS)im Great Räng Täng Täng
DESCRIPTION:Treffender als die Kollegen vom Klub Zwölf-Zehn in Stuttgart kann man die New Christs kaum präsentieren, so dass wir uns erlaubt haben, deren Beschreibung zu übernehmen, in der Hoffnung, dass sie uns deswegen nicht allzu böse sind:    Um ein wenig Name-Dropping und einen kurzen Ausflug in die Rock'n'Roll-Historie kommt man wohl kaum herum, will man über THE NEW CHRISTS berichten: Rob Younger war Frontmann der legendären, 1974 gegründeten australischen Band RADIO BIRDMAN, deren "Prä-Punk-Sound" eine wichtige Einflussquelle für den modernen Underground-Rock'n'Roll bis in die heutige Zeit hinein darstellt. Nach der damaligen Auflösung von RADIO BIRDMAN Ende der 1970er Jahre (vor einigen Jahren kam es ja bekanntlich zu einer temporären Re-Union der Kult-Band) und dem Ende des kurzlebigen Projekts NEW RACE, welches er mit Dennis Thompson von den MC5 und Ron Asheton von THE STOOGES betrieb, war Rob Younger zunächst vorrangig als Produzent für die Creme de la Creme der australischen Punk- und Rock'n'Roll-Szene tätig und produzierte unter anderem Platten von den LIME SPIDERS, THE HARD-ONS, EASTERN DARK und THE STEMS.    Doch die "Katze konnte das Mausen nicht lassen" und so werkelte Rob Younger bereits damals im stillen Kämmerlein am Konzept von THE NEW CHRISTS: "Es sollte nur eine Freizeitcombo ohne Namen sein, die auf einem Acht-Spur-Ger�t in irgendeinem Wohnzimmer eine Single einspielt", meinte er später dazu. Aus der Wohnzimmerproduktion resultierte 1981 die Single "Face A New God", die erste Veröffentlichung von THE NEW CHRISTS.    THE NEW CHRISTS1984 bekam Rob Younger dann das Angebot, IGGY POP auf dessen Australien-Tournee als Support zu begleiten und formierte daraufhin THE NEW CHRISTS mit Musikern der HOODOO GURUS, LIME SPIDERS und CELIBATE RIFLES als "echte Band" – und seitdem sind THE NEW CHRISTS in wechselnden Besetzungen (unter anderem waren bzw. sind neben Mitgliedern der oben erwähnten Bands auch schon Musiker von den LEMONHEADS, BEASTS OF BOURBON, SCREAMING TRIBESMEN, THE BARRACUDAS und HAPPY HATE ME NOTS mit an Bord) sowie mit wiederkehrenden Unterbrechungen aktiv.    "Distemper", das Debütalbum von THE NEW CHRISTS, erschien im Jahre 1989 – zu einer Zeit, als sich australische Bands in Europa größter Beliebtheit erfreuten. Die Platte, die laut Presse "nicht unter dem Lautstärkepegel 10 gehört werden sollte", aber "trotz der puren Power auch sensible Balladenabstecher" präsentierte, machte THE NEW CHRISTS zu einer der wichtigsten Bands dieser Ära und nicht zuletzt durch die umjubelten Konzerte, die THE NEW CHRISTS auf den beiden auf die Veröffentlichung folgenden Tourneen durch Europa spielten, wurden ihnen der Status einer "Kult-Band" ans Revers geheftet.    Insgesamt gerade einmal sieben Alben veröffentlichten THE NEW CHRISTS in ihrer mittlerweile 30jährigen Geschichte und sind dabei stets ihrem typischen, druckvollen "Oz-Sound" treu geblieben, der noch immer den rauhen Geist von RADIO BIRDMAN atmet und gerade auch in den vergangenen Jahren wieder eine wichtige Einflussquelle war für unzählige Bands, vor allem aus Skandinavien – als Referenz seien hier einmal beispielhaft THE HELLACOPTERS angeführt. Die schlussendlich ziemlich einzigartige Musik von THE NEW CHRISTS speist sich dabei aus dem druckvollen Detroit-Rock der späten 1960er Jahre, wie man ihn von den MC5 und THE STOOGES kennt, explosivem Garage-Rock und dem melodischen Punk Rock der 1970er Jahre ebenso wie aus zeitlosem Gitarren-Rock und dynamischen Pop-Melodien und wird durch die tiefe und charismatische Stimme von Rob Younger ergänzt.  http://www.youtube.com/watch?v=VGD8X4T9QqI  
LOCATION:grünwälderstr., freiburg, Deutschland
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SUMMARY:THE LOBSTER BOAT (UK/F) feat. David Tattersall (Wave Pictures) Howard Hughes (Coming Soon)
DESCRIPTION:So richtig weiss ich auch nicht, was da genau auf uns zukommt. Es gibt eine schnöde, oder sagen wir spartanische Meldung über die Tour, die so aussieht:    David Tattersall (The Wave Pictures) + Howard Hughes (Coming Soon) mit special Guests Billy Jet Pilot, Franic Rozycki & Jean Thevenin    "The Lobster Boat" ist die neue Kollaboration von David Tattersall, Sänger der englischen Rockband THE WAVE PICTURES, und Howard Hughes, Mitglied des französischen Folk-Kollektivs COMING SOON. Das Album wird von dem englischen Label "Where It's At Is Where You Are" (www.wiaiwya.com) und Acuarela Discos (www.acuareladiscos.com) veröffentlicht.     So weit die puren Fakten. Nun, über die Wave Pictures muss man wohl nimmer viel schreiben, Coming Soon dagegen,   dürfte den wenigsten bekannt sein. Etwas zu Unrecht, denn die Band aus dem französischen Annecy, hat in Frankreich einen tollen Ruf als Vertreter der klassischen Anti-Folk Bewegung. So toll, dass Kimja Dawson auf die Franzosen aufmerksam wurde, und mit ihnen Songs für den Film Juno einspielte. Howard Hughes seht ihr hier in dem Video mit einem Bandkollegen:  http://www.youtube.com/watch?v=hyvs-A5Hr5E&feature=related    Coming Soon meets The Wave Pictures, das sollte einen tollen Abend ergeben.  
LOCATION:Deutschland
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SUMMARY:BILDERBUCH (A)
DESCRIPTION:Oh weh, Österreicher! Na so schlimm wird es dann doch nicht, denn immerhin kommt aus Österreich mit FM4 einer der besten Radiosender überhaupt und der schreibt über die Band:    Ob die vier Anfangszwanziger bei der Bandnamensfindung all die zweifelhaft originellen Wortspiele mitbedacht hatten, mit denen sie spätere Rezensenten ihrer Musik in Versuchung bringen würden? Zuzutrauen wäre es den in Wien lebenden Oberösterreichern, die sich seit einiger Zeit dazu anschicken, tatsächlich eine kleine Bilderbuch-Karriere (aha!) hinzulegen.  Laut Biografie rührt der Name jedenfalls von einem, dem kremsmünsterlichen Klosterschulalltag entsprungenen Zeitvertreib – dem Vertonen von Märchen. Nett, in Wahrheit jedoch Teil einer verschlagenen Irreführungsstratgie, die das Quartett spätestens seit Erscheinen ihres Debütalbums "Nelken und Schillinge" 2009 verfolgt.  So höflich und adrett die vier jungen Herren erscheinen, so wenig glattgebügelt ist ihr Sound: Schnittiger, schräg-melodischer und beabsichtigt nerviger Gitarrenrock, der zum Hinhören zwingt und das Weghören anschließend schwierig macht.  So geht das nicht. Schuld daran sind vor allem auch die aufmüpfigen, cleveren, ironisch bis absurden Texte in deutscher Sprache. "Joghurt auf der Bluse, eine Katastrophe, so geht das nicht", singe ich seit erstmaligem Hören der Songzeile nun jedes Mal gerne, wenn sich irgendwo ein Fleck auf einem Kleidungsstück manifestiert. Und eine Frau zuerst als "Baum im Garten" zu bezeichnen und dann zu behaupten "Sie ist Liebe, sie ist stolz, wenn ich sie fälle, hab ich Holz" ist eine herrliche Reimunverschämtheit, die erfolgreich Tiefsinnigkeit suggeriert.    Was die als Newcomer-Überraschung gehandelten Bilderbuch außerdem für sich verbuchen können sind ihre herausragenden Live-Performance-Qualitäten, zuletzt beobachtet am FM4 Frequency Festival 2010: Dort schafften sie es, um halb drei Uhr nachmittags bei unerträglicher Hitze eine beachtliche Menschenmenge vor die große Bühne zu holen, sich auf dieser mit beeindruckender Alte-Hasen-Souveränität zu bewegen, und selbst den Partyleichen vom Vortag rhythmische Zuckungen zu entlocken. Ebenfalls attestieren muss man den Herrschaften eine gewisse Neigung zur Blutrünstigkeit – wenn man sich die ebenfalls so gar nicht aus Bilderbüchern entsprungene visuelle Ästhetik der Band anschaut: Im Video zu "Kopf ab" lebt Sänger Maurice seine Gewaltfantasien aus, indem er seinen Bandkollegen im Wald auflauert und einzeln hinterrücks zur Strecke bringt. Und wenn man nach "Karibische Träume" geht, sind von Bilderbuch auch in Zukunft keine seligen Inselmelodien zu erwarten. Das Single-Cover ist ebenfalls schön-schaurig, auch wenn das rot "nur" vom Granatapfel kommt.  http://www.youtube.com/watch?v=cCr4kKt0LrQ&feature=related
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SUMMARY:CHAIN AND THE GANG (USA)
DESCRIPTION:Ian Svenonius war immer schon nah am Bühnenrand, immer schon halb im Publikum. Egal ob bei Make-Up, Scene Creamers, Weird War oder Nation of Ulysses. Er bleibt ein Prediger, ein Texter und ein Vorturner. Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann gibt es kein Entkommen. Insofern hat natürlich das Magazin INTRO recht, wenn es schreibt:    Dieser Ian Svenonius ist echt ‘ne Marke. Gibt es eigentlich irgendwo in der Nähe einen Schrein, wo man den anbeten kann? Wenn ja, bitte Bescheid geben. Will da wenigstens mal eine Kerze anzünden. Im Ernst, Svenonius ist ein Superstar, vielleicht Kommunist, aber auf jeden Fall funky wie Granit. Alle Top-Acts, bei denen er mitgewirkt hat, hier noch nennen zu müssen grenzte an Frevel. Sein letzter Geniestreich sind Chain & The Gang. Die Kette deswegen, weil Svenonius, überclever, wie er nun mal ist, festgestellt hat, dass sich überall dort, wo von seinen Landsleuten am sorgfältigsten für Freiheit gesorgt wird, recht schnell beträchtliche Leichenberge auftürmen.    Dieser ernüchternden Einsicht begegnet er jetzt, stets im weißen Anzug, mit einer Überdosis leicht gehässiger Lakonie, die ihre Form in einem extrem durchsichtigen Magersucht-Soul findet, der klingt wie durch Kellerwände belauscht. Zum Tanzen reicht das aber dicke, vor allem für Svenonius, der sich dazu wiegen kann wie ein besoffenes Raubtier. Über allem schwebt eine fiese Attitüde, die ihren Ausdruck in „aufmunternden“ Hänseleien wie dieser findet: „If you feel like you’re not good enough, well you’re probably not. And you know what? You never ever will be!“ Hört das und gebt endlich auf.    So isses und nicht anders:  http://www.youtube.com/watch?v=taVILGYEkHA&feature=related
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SUMMARY:206  (D) im Slow Club und in Co-Operation mit SoundGoRound
DESCRIPTION:Oha, wenn schon die gute alte Tante "Die Zeit" auf deutsche Punkbands aufmerksam wird, muss ja was dran sein. Lesen wir mal rein:    Musik zwischen Disko und Diskurs  Der Jugend ist zum Kotzen  Von Jan Freitag     Auf ihrem Debütalbum ruft die Band 206 eine “Republik der Heiserkeit” aus. Grimmig und doch hoffnungsvoll macht das Trio aus Halle seiner sozialen Unzufriedenheit Luft    Für ein Gefühl der Melancholie, eine Ahnung von Perspektivlosigkeit, für einen tragfähigen Mix aus Weltschmerz, Wut und Rebellion braucht es manchmal nicht mehr als einen kleinen Basslauf. Da reichen schon drei Noten, ganz monoton zum aufgebrachten, gar nicht mal tobsüchtigen Gesang heruntergezupft, um den Gemütszustand einer Avantgarde des Aufbegehrens zu verstehen. Und die ist alles andere als gut gelaunt.    Denn während drei Viertel, vier Fünftel, ach, fast alle, die so gern unter “musikalischer Jugend” subsumiert werden, fröhlich konsumierend dem Niedergang entgegenträllern, greift der kleine Rest zum Saiteninstrument und verwandelt zornigen Schwermut in grimmige Hoffnung auf etwas völlig Anderes.    “Einen neuen Zusammenschluss”, schlägt Timm Völker vor, “die Idee einer Republik”. Nicht mehr und nicht weniger sei das Konzept des Debütalbums seiner Post-Punk-Formation 206. Und weil das doch ein wenig altbacken klingt, akademisch, popuntauglich jedenfalls, hat sie die Staatsform ihrer Platte kryptisch ergänzt. Republik der Heiserkeit heißt sie und will zusammenführen, was zusammengehört: Die Unzufriedenheit der Menschen im Ist-Zustand nämlich, wie es der singende Gitarrist nennt, mit der zugehörigen Tonlage. Kein Wunder, dass die nicht gefällig daherkommt.    Republik der Heiserkeit ist das derzeit wohl nachdenklichste all der kampfeslustigen Angebote im deutschsprachigen Gitarrenrock: 14 analoge Stücke in Moll, 14 basslastige Bestandsaufnahmen gesellschaftlicher Zustände, 14 Mal viel Text gegen Lounges, Nazis, Geschichtsvergessenheit, all so was.    Musikalisch irgendwo zwischen Von Spar und 1000 Robota, Palais Schaumburg und den Goldenen Zitronen, teilt sich das Trio aus Halle auch deren inhaltliche Ausrichtung entlang von Konsumkritik und Klassenkampf, ergeht sich dabei aber nie in Lyrik, Pathos oder Parolengebrülle. “Was bleibt mir anderes übrig als mit meiner Armut anzugeben”, singt Timm Völker in Goldjunge und meint damit sicherlich keinen Arbeiterstolz.    Auf ihrem Debütalbum ruft die Band 206 eine “Republik der Heiserkeit” aus. Grimmig und doch hoffnungsvoll macht das Trio aus Halle seiner sozialen Unzufriedenheit Luf  Republik der Heiserkeit ist das derzeit wohl nachdenklichste all der kampfeslustigen Angebote im deutschsprachigen Gitarrenrock: 14 analoge Stücke in Moll, 14 basslastige Bestandsaufnahmen gesellschaftlicher Zustände, 14 Mal viel Text gegen Lounges, Nazis, Geschichtsvergessenheit, all so was.    Musikalisch irgendwo zwischen Von Spar und 1000 Robota, Palais Schaumburg und den Goldenen Zitronen, teilt sich das Trio aus Halle auch deren inhaltliche Ausrichtung entlang von Konsumkritik und Klassenkampf, ergeht sich dabei aber nie in Lyrik, Pathos oder Parolengebrülle. “Was bleibt mir anderes übrig als mit meiner Armut anzugeben”, singt Timm Völker in Goldjunge und meint damit sicherlich keinen Arbeiterstolz.    Es ist der Gestus einer Jugend, die schnell, zu schnell erwachsen geworden ist. Die mit Anfang 20 dunkle Pullover und schwarze Krawatten trägt, nicht nur, weil es cool ist, sondern angemessen. Deren Gesichter selten von Ausgelassenheit und Übermut zeugen, sondern von Grübelei und Trotz. Das nimmt ihrer Musik jede Leichtigkeit, jeden Leichtsinn, aber auch die Beliebigkeit.    206 machen Gedankenpunk, nur dass Völker, sein Bassist Leif Ziemann und ihr präziser Schlagzeuger Florian Funke nicht wirken wie 1,2,3,4-Rock’n'Roller, geschweige denn wie Trendrevolutionäre der Marke Telekommander. Sie finden das alles hier tief im Inneren zum Kotzen, wischen danach aber auf.    Sie sind die Jäger, Sammler und Übersetzer einer aufgestauten Depressivität. Das hyperaggressive Kratzer to the Top zu Beginn gleichberechtigt neben dem Titelstück am Schluss, ein einzelner Basslauf nur. Mehr braucht es nicht. Nicht an dieser Stelle.      Na also! Wenn sich das nicht nach Revolte anhört!  Voila:  http://www.youtube.com/watch?v=-I7uH3AnScQ  
LOCATION:Haslacher Str.25, Deutschland
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SUMMARY:EVENING HYMS (CA)
DESCRIPTION:eigentlich als Tourfüller auf ihrem Weg nach freiburg noch ins Swamp Programm geschlüpft, deswegen aber nicht minder grossartig sind die Evening Hyms aus Kanada.     Bei den Mitgliedern vieler Indiefolk-Bands handelt es sich in erster Linie um Großstadtbewohner, die ganz trendgerecht ein wenig den Naturburschen heraushängen lassen. Evening Hymns allerdings sind da schon aus einem anderen Holz geschnitzt, denn Bandgründer und Frontmann Jonas Bonnetta ist nicht nur Musiker, sondern betreibt nebenher noch eine Sägemühle in der kanadischen Wildnis.    Diese nicht nur vorgetäuschte Naturverbundenheit hört man den behutsam aufgebauten, manchmal fast meditativen, manchmal aber auch fordernden Songs des Duos (+Gastmusiker) immer an. “Evening Hymns are sung from the cathedrals of tall trees”, heißt es auf der Homepage der Band und was das genau bedeutet, darf auf dem im Spätherbst 2009 erschienenen, großartigen Debütalbum “Spirit Guides”, das den gesamten Mai komplett bei Soundcloud und hier gestreamt wird, erkundet werden.    So weit die Kollegen von de Roten Raupe zu dieser wirklich tollen Band,die nicht nur mich ganz stark an THE NATIONAL erinnert. Hier zum Beispiel:  http://www.youtube.com/watch?v=B5NOg6n_ruQ  Ein wahrhaft, wunderbar emphatischer Sound!!   Ah ja, hier gibt es die Platte als Download    http://soundcloud.tumblr.com/post/5129012382/introducing-evening-hymns-spirit-guides  
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SUMMARY:BRASSTRONAUT (CA)
DESCRIPTION:Vor dem Lesen erst mal reinhören hier:        Und? Hammer, oder? Dieser jazzig angehauchte National inspirierte Sound ist doch Wahnsinn!  Indie. Soul. Jazz. Piano. Diese Band kann alles und das absolut   wundervoll, teils instrumental, teils mit Gesang. Brasstronaut sind   unkonventionell mit aussergewöhnlich starkem Songwriting. Immer wieder   findet die Band Momente, wo sie wirkungsvoll durch Instrumentierung   gängige Songstrukturen aufbricht. Das Album Mt. Chimaera gleicht einem   Erweckungserlebnis. Die Kombination von Piano, Trompete, Horn,   Saxophone, Klarinette gehen weit über die üblichen Grenzen einer Indie   Folk Ausrichtung.    Nicht nur unter Kritikern ist die Band  beliebt. Sigur Ros waren  begeistert, als Brasstronaut beim Iceland  Airwaves 2009 waren. Dem  folgte eine gemeinsame Show beim Art Museum in  Reykjavik, featuring Sigur Ros’ Horn Sektion vor 3000 Hörern. Nun bin nich persönlich nicht gerade der grosse Sigur Ros`Fan, aber hier stimme ich mit den Isländern überein: Brasstronaut ist gross, gan ganz gross.    Brasstronaut  
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SUMMARY:JOHNNY FOREIGNER (UK) 
DESCRIPTION:Man hätte es sich ja denken kennen, dass die Absage allerdings so kurz vor dem Freiburg Gig kommt ist natürlich schlicht und einfach peinlich. Also: Young Legionnaire kommen net, hätte einem auch gewundert, wenn der Bloc Party Bassist Gordon Moakes tatsächlich für wenig Geld durch kleine Läden tingelt. Begründung seitens des Managements gab`s natürlich keines, auch egal. freuen wir uns halt auf Johnny Foreigner.    Johnny Foreigner, ein Trio aus Birmingham veröffentlichen gerade ihr  erstes Album Waited Up 'Til It Was Light. Energiegeladene Songs, manchmal etwas chaotisch vertrackt, dann wieder zart  melodisch.    Abseits vom Ladrock-Klischee,  das sich seit den Arctic Monkeys  auf der Insel breitgemacht hat, hat  sich in den letzten Jahren eine Handvoll hervorragender UK-Bands mit  eher transatlantischen Anklängen nach oben gespielt.  Neben der Blood Brothers/Superchunk-Kreuzung Dananananaykroyd oder den  an 90er US-Indierock anknüpfenden Sky Larkin  wusste auch das Trio  Johnny Foreigner mit seinem herrlichen Debüt “Waited Up ‘Til It Was  Light” aus einem verschmähten Strang nordamerikanischer Gitarrenmusik  Neues zu weben: Dem Post-Hardcore.     Was ihre melodischen  Songs dabei auszeichnete waren kantig-dynamische Lautstärke- und  Richtungswechsel, ein halsbrecherisches Tempo und shoutiger,  zweigeschlechtlicher Wechselgesang wie ihn im UK vor ein paar Jahren  Help She Can’t Swim kurz hatten aufleben lassen. Kein Jahr später ist  bereits das nächste Album fertig, nachdem sich der Vorgänger noch  inhaltlich um die Schattenseiten ihrer Heimat Birmingham drehte gibt  “Grace And The Bigger Picture” Eindrücke ihrer weltweiten Tourerei  wieder.    Etwas verstreut wie JoFos  Tourgeschichte gibt sich zunächst das Arrangement der Stücke in der ersten  Albumhälfte, dass mit hohen Energiepegels, euphorischer “Whoo!”-Einwürfe  und den tollen Singles “Feels Like Summer” und “Criminals” den Weg der Band zeigt. Entwickelt hat sich die Gruppe selbst  theoretisch zum Positiven, ihr Sound ist angeessen wuchtig geblieben,  das vom ohnehin schwer beschäftigten Schlagzeuger Junior Elvis  Washington Laidley irgendwie noch zusätzlich gespielte Keyboard ist aber  besser ins Gesamtgeschehen integriert und Bassistin Kelly Southern ist  mit mehr Sologesang zu hören, was “I’llchoosemysideandshutup, Alright”  jedoch zu sehr zu einem typischen Intro eines Trail-Of-Dead-Songs  macht.    Direkt besser wird es mit “More Heart,  Less Tongue”, mit seiner Keyboardführung und den Vokaldehnungen von  Southern und Gitarrist Alexei Berrow in zwei leicht verschiedenen  Melodieführungen hört man von Ferne fast schon die frühen Get Up Kids  grüßen, jene, die selbst noch unter “Post-Hardcore” rangierten. Auf den  folgenden Stücken ist der Spannungsbogen dann auf einmal in sicherer  Hand, vom Einminüter “Kingston Called, They Want Their Lives Back” bis  zum noch (aber ebenso angemessen) kürzeren “(Graces)” senkt sich das  Tempo graduell, nur um in “Dark Harbourzz” wieder anzuziehen. Auch  wirken die Songs weniger bemüht, selbst das herrliche, epische Endstück  “The Coast Was Always Clear”, eine Art Punk-”Transatlanticism”, schafft  es, Motive aus vorhergehenden Stücken zu zitieren und das so  selbstverständlich wie sinnvoll wirken zu lassen. Unterm Strich bleibt  dennoch nur ein halbes gutes Album, auch wenn der Wille zur  Weiterentwicklung,  zum Abwechslungsreichtum und zur Kohärenz da ist,  haben Johnny Foreigner es hier nicht geschafft alles zu balancieren. Den  passenden schlechten Kalauer kann sich mit dem Albumtitel wohl jeder  selber zurechtlegen.    hier:
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SUMMARY:AUSTIN LUCAS (USA)Support: DIGGER BARNES (Hamburg)
DESCRIPTION:Viel muss man zu Herrn Lucas nimmer erzählenm: Zweimal im Swamp am Start, zweimal leuchtende Augen, ausverkaufte Bude und glückliche Fans. Deshalb hier einfach nur eine schöne Plattenbesprechung, geklaut aus dem Netz, genauer gesagt, dem Allschools Network:    Knarzende Dielenbretter, rauschende Richtfeste irgendwelcher  Farmhäuser mitten im Nirgendwo, das Liebesleid stets im Reisegepäck: Der  im Punk und Grind sozialisierte Folk- und Americana-Vorarbeiter mit der  glockenklaren Stimme ist zurück - und stagniert auf hohem  melancholischem Niveau.    Was ist nur los mit diesen jungen  Männern Amerikas, die einstmals alles gegeben haben für  Punk/Hardcore/Underground-Network? Die CHUCK RAGANs, BRIAN FALLONs,  WILLIAM ELLIOT WHITMOREs oder eben AUSTIN LUCAS' dieser Welt, die ihr  kollektiv gedachtes "Live your heart and never follow" eingetauscht  haben gegen Geschichten von Naturverbundenheit, ehrlicher Erwerbsarbeit  mit schwieligen Händen oder verflossener Liebe? Ist das im Kern der  Sache - im Herzen nämlich - noch Punkrock, oder nicht doch  stockkonservativ und rückwärtsgewandt? Wer den Protagonisten dieser  Rezension oder ein anderes Mitglied der stetig wachsenden Suburban  Home-Mischpoke (man kollaboriert jetzt auch eifrig untereinander) je  live erleben durfte, der fühlte sich tatsächlich per Zeitmaschine weit  in die Vergangenheit zurückversetzt. Schlecht fühlte man sich dabei  allerdings nie. Im Gegenteil.    Ähnlich ergeht es einem auch mit  AUSTIN LUCAS' neuestem Werk, elf weiteren Schritten sich in der  zeitgenössischen Folk- und Americana Parallelwelt zu etablieren.  Begleitet von Banjo, Fiedel, Kontrabass, partieller Peddle Steel und dem  wunderschönen, konterkarierendem Gesang Chloe Manors. Das klingt im  besten Wortsinne erdig, leidenschaftlich und klassisch-zeitlos  ('Somebody Loves You', 'She Did', 'Go West'), manchmal sehr zögerlich  ('Precious Little Heart'), in jedem Fall weitaus weniger existenziell  als auf dem Vorgängerwerk. Beizeiten gar ein wenig zu sehr nach einem  Richtfest in den Appalachen ('Wash My Sins Away'). Der gute AUSTIN LUCAS  hat dennoch einfach eine schlichtweg fantastische Stimme. Die macht  einen fertig. So würde es jetzt wahrscheinlich Holden Caulfield  formulieren. Wenn im Promowaschzettel allerdings schon fast  blasphemische Parallelen zu Sam Beam (IRON &amp; WINE) oder BONNIE  'PRINCE' BILLY gezogen werden, lautet die Antwort: Den magischen  Realismus von IRON &amp; WINE samt wattierter Stimme erreicht niemand  sonst. Und in die seelischen Abgründe des (zumindest) frühen Will Oldham  begibt man sich ebenfalls nicht, ohne kläglich zu scheitern. AUSTIN  LUCAS möchte all das höchstwahrscheinlich überhaupt nicht. Ihm geht es  vielmehr um diese kleinen, flüchtigen, uramerikanisch aufgeladenen Lebensbetrachtungen des einstigen Punkrockers. Und davon gibt es auf  "Somebody Loves You" wieder eine Menge.    So hört`s sich dann an:    Als Support bringt Austin Lucas Digger Barnes mit, der, nein nicht aus Dallas, sondern aus Hamburg kommt und, zumindest in diesem Video nur schwer seine Neil Young Affinität verbergen kann:  http://www.youtube.com/watch?v=c-lfJf_DYBo
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SUMMARY:KRISTFFER RAGNSTAM & HABOUR HEADS (SWE)
DESCRIPTION:Der schon wieder! Erst im November das Swamp gerockt, nun steht er schon wieder auf der Matte.Hat ihm und dem Publikum halt auch verdammt gut gefallen, der Auftritt. So gut, dass sich Kris gesagt hat: Fahr ich erstmal nach Amiland, nehme eine neue, schöne Platte auf und komme damit zu meinen Freunden ins Swamp, hehe. Dass er gute Musik macht ist ja nun wirklich  schon bekannt! Und dass Kristoffer Ragnstam sich unter dieser Schwedeninvasion nicht verstecken muss, sollte nun auch dem ein oder anderen  schon zu Ohren gekommen sein. Kann man auf der neuen Single hören. Und neben dem Song kann sich auch das  Video sehen lassen! Ganz stielecht ist es ohne Dreherlaubnis in einem  geschlossenen Freizeitpark gedreht worden. Nach eigenen Angaben wurde  der Regisseur von einem Hund gejagt und musste Strafe zahlen. Der  Regisseur. Nicht der Hund versteht sich.      
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SUMMARY:LISTENER (USA)
DESCRIPTION:    Dan Smith aus Arkansas macht unter dem Namen Listener “Talk Music”, schreibt Songs über das Leben und verleiht ihnen eine Stimme, die den ganz grossen Auftritt sucht, schreibt das Basler Internet-Magazine 78`s und weiter:    "Würde er seine Auftritte auf dem Flyer mit den Worten “Spoken Word” ankündigen, kämen nur die einen, lüde er zum gepflegten Singer/Songwriter-Abend, wärens nur die anderen. Doch Dan Smith und seine Songs schreien nach ungeteilter Aufmerksamkeit und so preist er – in der Hoffnung auf ein breites Publikum – sein Können mit dem Label “Talk Music” an.    Sprechgesang ist Smiths Paradedisziplin und seinen Hip-Hop-Background setzt er auf den ersten Listener-Releases denn auch gekonnt in Szene. Wer nun allerdings erwartet, auf dem aktuellen Album “Wooden Heart” geschliffene Phrasen zu hören, die sich ganz dem Flow des Sounds verschreiben, der wird enttäuscht. Über die Jahre haben Smiths Raps an Ryhme verloren, inhaltlich an Gewicht zugelegt und sind nunmehr nur keine leichte Kost.    Was Listener auf “Wooden Heart” mit Dringlichkeit und feurigem Eifer predigt, liegt den Songs schwer auf. Ganz egal, wie versöhnlich sich die Melodie gibt, wie geschmeidig sich Mitmusiker Christin Nelson auf dem Griffbrett seiner Gitarre bewegt, die Lyrics bleiben sperrig und stellen sich quer. Hier soll keiner abtauchen, im Sound schwelgen, sich wegtragen lassen. Smith will gehört werden, seine Worte fordern vollste Konzentration, ein offenes Ohr, eine Bühne, auf der nur sie spielen.    In holprigen Sätzen trägt Listener seine Poesie vor, lamentiert über sich und über uns, über Menschen, die mit Fehlern behaftet sind und doch jeden Tag nach Vollkommenheit streben, über Einsamkeit, Gemeinsamkeit, Zukunft und Vergangenheit, über “nonsense and existence“:        “and my hopes are weapons that I’m still learning how to use right      but they’re heavy and I’m awkward…always running out of fight      so I’ve carved a wooden heart, put it in this sinking ship      hoping it would help me float for just a few more weeks      because I am made out of shipwrecks, every twisted beam      lost and found like you and me all scattered out on the sea      so come on let’s wash each other with tears of joy and tears of grief      and fold our lives like crashing waves and run up on this beach      come on and sew us together, we’re just some tattered rags stained forever      we only have what we remember “        (Auszug aus “Wooden Heart”)    Das Album “Wooden Heart” ist Anfang Juli 2010erschienen und kann (wie alle Vorgänger) auf Listeners Bandcamp-Seite in voller Länge gestreamt werden. An derselben Stelle lassen sich ausserdem die Lyrics zu den einzelnen Songs einsehen."  Ganz grosses Predigertum also, und wie sich so etwas anhört, hier bitte:  
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SUMMARY:SAD DAY FOR PUPPETS (SWE)
DESCRIPTION:Wo nehmen die Schweden bei ihren Temperaturen immer nur die ganze Wärme und das Feuer für ihre grossartigen Songs her?Diese Band nennt sich Sad Day For Puppets und spielt eine C86/Shoegaze/Indiepop-Melange, die an Briskeby, Manhattan Love Suicides und Club 8 und in ruhigeren Momenten an Mazzy Star denken lässt. Dass diese Musik genau meinen Geschmack trifft, dürfte somit klar sein. Die angenehme Stimme der Sängerin Anna Eklund hält die kreiselnden Gitarren gut zusammen und ruft damit bei mir sogar Erinnerungen an die Heart Throbs und ähnliche End-80er/Anfangs-90er Bands aus England wach. Ihr aktuelles Album liefert ein Füllhorn von Hits im Spannungsfeld Indie-twee-shoegaze wie etwa die Single 'marble gods', 'last night' oder das ein wenig an die Raveonettes erinnernde 'blue skies'. Kritische Stimmen würden ihnen eine typische Mischung aus Schwedenpops a la This perfect day und the Wannadies mit Shoegazer-Zitaten unterstellen, doch kreieren sie die Einflüsse so gekonnt zu einem eigenen Stil, das man ihnen gar nicht mehr böse sein kann. Ähnlich den Pains of Being Pure at Heart sind Sad Day for Puppets eine tolle Band, die das Potential haben auch den Mainstream aufrollen zu können.    Fast könnte man hier, bei diesem Stück beispielsweise ein bissel Hüsker Dü raushören, die zarte Variante oder??  
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SUMMARY:PANDIT (USA)TOUR abgesagt
DESCRIPTION:Texas – Boy Lance Smith aka PANDIT steht bei vielen ganz oben auf der  Liste “Künstler, die 2011 den Durchbruch schaffen werden”. Von allen  Blogs schon aufs Vielfache gepriesen und gelobhudelt, will er mit seinem Dream-Pop und dem Debut-Album „Eternity Spin“  das im Februar  2011 auf Waaga Records erschien, für Aufregung sorgen. Die Liste der Referenzen zumindest klingt mehr als nur interessant, beruft er sich doch auf solche Legenden wie Brian Wilson, The Smiths, oder, und jetzt Achtung, Creedence Clearwater Revival, die er mir neuen Helden wie Beach House oder The Radio  Dept zu einer, wie er es nennt : Blissful Dream Pop-, Shoegaze-, Neo-Folk-, Ambient-Melange mischt. Wie das klingt:    soPandit
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SUMMARY:SENIORITAS
DESCRIPTION:Die Freiburger Kapelle bläst,gitarrt,trommelt,singt und spielt auf zum Jubiläum. Eintritt frei
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SUMMARY:THE SEE SEE (UK)
DESCRIPTION:The See See veröffentlichten 2010 ihr Debütalbum, und hey: Was für ein Westcoast-Brett!!! Das Londoner Quartett nimmt einem mit auf einen psychedelischen Trip quer über den Atlantik nach Kalifornien, mit einem Sound, der so fett und ungefedert nach Sixties Gitarren klingt, als wären die Byrds in eine Zeitmaschine gestiegen. Von den zeitgenössischen Kapellen sind The See See vielleicht noch am ehesten mit den nicht minder grandiosen Thrills aus Dublin zu vergleichen. Was die englische Musikpresse dann so beschriebt: "This song packs a punch of a soaring guitar riffs and driving bass lines, tied all together with very likeable vocals." Dass die Jungs aber nicht nur wunderschöne Gitarrenriffs mit tollen Harmoniegesängen in ihre Songs packen können, sondern auch herrlich losrocken können, beweist der Umstand, dass sie Jack White genauso als Support für seine Raconteurs Tour in England gebucht hat, wie die Tatsache, dass sie zusammen mit dem Brian Jonestown Massacre unterwegs waren.    http://www.youtube.com/watch?v=Y703WWXjUWY
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SUMMARY:Ein Heimspiel mit MALTE OBERSCHELP und CHRISTOP RUF
DESCRIPTION:"Gerade läuft der Kinofilm 'Der ganz große Traum' über den  Fußballpionier Konrad Koch (1846-1911) im Kino. Doch wer war der Mann  wirklich, der den  Fußball in Deutschland einführte und vor genau  hundert Jahren starb Malte Oberschelp liest dazu aus seinem Buch 'Der  Fußball-Lehrer. Wie Konrad Koch im Kaiserreich den Ball ins Spiel  brachte'. Es handelt  unter anderem von den ersten deutschen  Fußballregeln, den Auseinandersetzungen mit den Turnern sowie Kochs  Versuch, deutsche Wurzeln des Fußballspiels zu entdecken." Flankiert  wird Oberschelp von Christoph Ruf, dessen Buch „Ist doch ein geiler  Verein – Reisen in die Fußballprovinz“ 2008 zum „Fußballbuch des  Jahres" gewählt wurde.  =
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SUMMARY:GOLDEN KANINE (SWE) im SlowClub
DESCRIPTION:Ein Gespenst geht um in Malmö. Mit zehn Armen, zehn Beinen, fünf Köpfen und einem riesigen Körper wirkt das Golden Kanine ziemlich wuchtig.  Unheimlich sind dabei auch die vielen Instrumente, die an allen Ecken und Enden hervorlugen. Mandolinen, Trompeten, Posaunen. Die Liste ließe sich fortsetzen. Doch so unheimlich das Erscheinungsbild des Golden Kanine wirkt, so banal ist auch dessen Erklärung. Hier ist eine Band, entstanden im Spannungsfeld von Indie- bzw. Post-Rock, die mit folkigen Bläsersätzen osteuropäische Folklore und skandinavische Experimentierfreudigkeit zusammenführt. Addiert man dann noch die Stimmintensität von Linus Lindvall und Andreas Olrog dazu, welche sich mit aller Tristesse den Niederungen des Lebens hingibt, dann möchte man sogleich freudestrahlend ins Taschentuch schnäuzen und fragen: "Is this happiness?" Glücklich sind auf jeden Fall die Kritiker, wenn sie über das Debüt der Band schreiben:   "Wie Zach Condon von Beirut versöhnt das Quartett seine krude Auslegung von Indie und Songwritertum mit der Rotweinschwere osteuropäischer Folklore. Ausgeblichene Streicher und wettergegerbte Bläser fügen sich zu opulenten Arrangements, lustvoll stöhnt die Posaune, Weingläser und Glockenspiel tönen in hellem Einklang. Die Melancholie schütteln die Stücke nie ab, sie brandet auf und schwillt wieder ab, wenn die Sänger Linus Lindvall und Andreas Olrog sich in "Scissors" mit hoffnungsvoller Euphorie ins Leiden werfen: "Tomorrow love can be found / on this dark desert ground". Zusammen mit dem nachfolgenden "Cough" beschwört das Stück die misstrauische Hoch- und kämpferische Katerstimmung, die Modest Mouses "Good news for people who love bad news" zu einem Meisterwerk machte.    So reichen sich die großen und kleinen Momente die Hände, das Herz dreht sich zur zurückgenommenen Romantik von "Came down" im Dreivierteltakt, Muse und Radiohead klingen an der Gypsy-Mandoline von "December" vorbei. Was "Bones" an schrägen Zwischentönen ausbreitet, steckt das exzellente "God almighty" mit seiner anfangs noch reduzierten Gitarrenharmonie locker in die Tasche. Zwei Mal keimt der Ausbruch im leise brodelnden Bass und der wohldosierten Perkussion, doch zwei Mal beruhigt sich der Song wieder und verklingt ins Ungewisse. Man könnte lange so weitermachen mit all diesen hübschen, anrührenden und fesselnden Details von "Scissors & happiness": der fantastischen Schlagzeug-Arbeit, dem Elektro-Rappeln in "A call to arms" oder der beschädigten Romantik von Zeilen wie "Get your scissors and run". Wer all das hat, braucht nicht mehr."  Und live sollen die Kadetten eh der Hammer sein!!  Hier ein Vorgeschmack:    Als Support haben die Schweden gleich noch zwei Künstler mitgebracht, Idle Hands und Grant Creon, zu denen ich jetzt nicht soviel sagen kann, ausser dass der eine so klingt und singt (ich Reimgott)  
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SUMMARY:WILD MOCCASINS (USA)
DESCRIPTION:Tolle stimme,tolle Band:    Die Wild Moccasins sind eine junge Indie-Band aus dem texanischen Houston, in deren Musik  sich britischer Indie-Pop mit amerikanischem Folk und Shoegaze mischt. Vielleicht sollte man so etwas unbedarft,frisch, und einfach drauf los im positivsten Sinne nenne. Was juckt uns morgen, wennwir heute glücklich sind. Klingt hippiesk und ist es wahrscheinlich. Vor 40 Jahren hätte die Band morgens wohl die Woodstock Gemeinde zum Tanzen genbracht, heute ist es einfach feiner, unverfälschter Pop im Sinne des guten alten Jonathan Richman, denn  "How many Cakes must I bake to be your Friend?", fragt das Quintett in  seinem Song "Cake". Die Antwort darauf: Nicht viele! und die könnte auch vom guten alten Jonathan kommen.
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SUMMARY:FORMER GHOSTS (USA)im Slow Club
DESCRIPTION:Freddy Ruppert mit seinem Sideprojekt Former Ghosts. Ein sehr interessantes Trio hat der gute Mann da zusammengestellt, dass den Rezensenten des Internet Blogs Crazewire zu folgendem, irgendwie beeindruckenden Artikel veranlasste    Auch wenn man nicht in der Lage ist, Dinge zu prophezeien oder Aussagen wie „wenn das passiert wäre, dann wäre es so und so weitergegangen“ zu treffen, möchte ich es dennoch wagen. Hier meine unhaltbare Hypothese: Wenn Ian Curtis von Joy Division sich nicht umgebracht hätte, dann wäre „Fleurs“, das Debüt des Projekts Former Ghosts, bestimmt ein Album der Band aus Manchester geworden. Oder war es doch nicht sinnlos, dass er sich umbrachte? Konnten Freddy Ruppert (Produzent und Gesang), Jamie Stewart von Xiu Xiu (Gesang, Gitarren, Synthesizer) und Nika Roza (Gesang) für dieses atmeberaubende Projekt nur so zusammenfinden?    Wie dem auch sei, Former Ghosts tragen jedenfalls alle vom Leben gebeutelte Schwere, alle emotionalen Schmerzen und jegliche Orientirunsglosigkeit einer nach einem sicheren Hafen suchenden Band in sich, deren Väter im Geiste nur Joy Divison sein können. Doch die Großmeister der dramatisierten Einsamkeit in einer kalten, lieblosen Welt werden etwa nicht einfach immitiert. Sie stehen höchstens Pate für die in die Nacht gezeichneten Klang-Brutalitäten des Trios. Eine verstörende Mixtur aus suchender Kaltherzigkeit, verlangender Trostlosigkeit und selbstzerstörerischen Liebesbedürfnissen, in zwölf Akten.    Zweifelsohne: der Titel „Fleurs“ hat mit dem düsteren Gesamtbild dieser Platte nichts zu tun. Gothischer Synthesizer-Wave trifft es da wohl am besten, wenn man in Worte fassen muss, was man hier zu hören bekommen wird. Jeder, der hier versammelten Titel, bietet mindestens genauso wenig Halt, wie die nackten, glatten und unterkühlten Betonwände unserer urbanen Ballungszentren. Es ist das „Us And Now“, das einen mit Rupperts verhallter und verzerrter Stimme zu Stewarts sanft donnernden Synthesizer-Einlagen so traurig begrüßt, um sich in einem ersten Sturm der von Synthesizer zerissenen Verzweifelung zu verlieren („Hold On“). Die Mischung aus Zeilen wie „I'm begging you to not let me walk away / I'm begging you to not break this heart again“ und Rupperts tiefer Stimme untermalen nicht nur den Vergleich zu Ian Curtis, sie zeigen auch, dass alle „Flowers“ in der Dunkelheit dieselbe Farbe tragen: Schwarz.    Ganz so finster wird es dann doch nicht, denn Freddy Ruppert himself bezeichnet seine Musik als tanzbaren Cold Wave mit Pop Appeal. Na also. Wir sind gespannt.    Hier mal als Vorgeschmack:Former Ghosts
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SUMMARY:TUBELORD (UK) SHOES AND SOCKS OFF (UK)
DESCRIPTION:Als "Pop songs for Rock kids" bezeichnen Tubelord ihren Musikstil etwas vage und treffen damit voll ins Schwarze.  Tubelord - Feed Me A Box Of Words     Wie der erste Eindruck doch täuschen kann. Den drei etwas kauzig  wirkenden Schmachtlappen aus dem Londoner Großraum würde man auf den  ersten Blick vermutlich nicht allzu viel zutrauen. Man könnte denken,  das seien Internet-Freaks, die Spielkonsole daddeln und sich ansonsten  nichtstuend die Rübe mit halluzinogenem Rauchwerk zudröhnen, während aus  dem Notebook Wave und Metal der 80er dudelt. Doch dass Joseph  Prendergast (Gesang &amp; Gitarre), David Catmur (Schlagzeug) und Damien  Fabien Gabet (Bass) mit ihrer Band Tubelord anno 2010 eine der  Neuentdeckungen sein könnten, nein, damit war so nicht zu rechnen.  Erst recht nicht beim Anblick des bestenfalls ein Schulterzucken  verursachenden Coverartworks. Was sich dann aber im Inneren, sprich auf  dem mit "Our first American friends" betitelten Silberling, befindet,  ist in der Tat als künstlerisch wertvoll zu bezeichnen. Leise und  bedächtig geht es in der Anfangsminute zu. "Sleep, it’s over", lautet es  monoton, fast schon bedrohlich. Man ahnt, dass da etwas kommt. Und in  der Tat: "Your bed is kind of frightening" wacht ruckartig auf und  verwandelt sich zum munteren Kessel Buntes aus Sing-a-longs, kantigen  Riffs und Handclaps. Was ab jetzt folgt, ist ein vierzigminütiges  Gesamtkunstwerk, das einen zuweilen staunend, ein anderes Mal positiv  überrascht und etwas verwirrt zurücklässt.  Tubelord selbst bezeichnen ihr musikalisches Werkeln schlicht und  einfach als "Pop songs for rock kids" und haben damit auch gar nicht mal  so unrecht. Sind es doch vor allem Refrains wie in "Somewhere out there  a dog is on fire", die hymnisch, poppig und mit jeder Menge Charme  daherkommen. Bis auf einmal ein Break von der Seite reingrätscht und die  drei Jungs tief in die Frickelkiste greifen. Tempowechsel?  Computerspielereien? Harte Saitendrescherei? Melancholische  Verschnaufpausen? Druck? Unbekümmertheit? Alles da. Ähnlich  wandlungsfähig wie die Musik, die ständig falsche Fährten legt und bei  der man in der einen Sekunde teilweise nicht mal grob ahnt, was in der  nächsten folgen wird, ist auch Pendergasts Gesang. Hier wird die volle  Bandbreite aus sanftem Flüstern, glasklarer Stimme und ekstatischem  Gekreische ausgelotet. Je nachdem, wie es gerade passt.  Und es passt komischerweise auch immer. Denn Tubelord schaffen  es, Elemente aus Pop, Indierock, Punk und Emo zu nehmen und mit  Post/Math/Whatever-Core abzuschmecken, ohne dass es wahllos aneinander  geklatscht klingt. Das hat schon alles seine Ordnung. Man stelle sich At  The Drive-In zusammen in einem Proberaum mit Les Savy Fav, Biffy Clyro  und Maximo Park vor. Heraus kommen dabei wunderbare Tanzflächen-Kracher  wie die famosen "Propeller" und "I am Azzerad". Hier gibt es an jeder  Ecke Neues zu entdecken. Lieblingssongs wechseln stündlich. Das einzig  Merkwürdige an "Our first American friends", das auf der Insel bereits  im vergangenen Herbst veröffentlicht wurde, ist die Tatsache, dass die  Damen und Herren der britischen Fachpresse auf Tubelord noch nicht steil  gegangen sind. Oder ist das nur ein falscher Eindruck?  Supported werden Tubelord von Shoes &amp; Socks Off, hinter diesem Pseudonym versteckt sich   Tobias Hayes, Songwriter aus  London und ehemaliges Mitglied der  Post-Hardcore-Formation Meet Me In St Louis.  
LOCATION:Talstr. 90, Freiburg im Breisgau, Deutschland
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SUMMARY:SWAMP PARTY 2011 Vol I feat. SMOKESTACK LIGHTNIN`/LEOPOLD KRAUS (Wodanhalle)
DESCRIPTION:Schon drei Wochen vor der Fasnet gibt`s im SWAMP, bzw. in der Wodanhalle einen zumindest, quasi-närrischen Abend der besonderen Art. Jubel,Trubel,Heiterkeit, Spass und Megalaune, haha, mit den grossartigen Smokestack Lightnin und den grossartigen Leopold Kraus. Das ist super, das ist elegant, wie es so schönt heisst, bzw. swingt,rockt,surft,rollt und hat Luft. Genug närrische Sprüche jetzt, hier sind die Fakten:    Ganz ohne Frage Deutschlands beste Rockabilly und Countrycombo. Smokestack Lightnin' stehen für Country abseits des Nashville Mainstreams - auch wenn sie in der breiten Öffentlichkeit eher durch ihre Coverversion von „Unknown Stuntman“, der Titelmelodie der 80er TV-Serie „Ein Colt für alle Fälle“ bekannt sind. Mit ihrer Mischung aus Rockabilly, Country, Folk und twangigen Gitarren hatten sie bereits vorher in der einschlägigen Szene europaweit einen Namen. Gemeinsame Auftritte mit Lambchop, Calexico, The Specials, Boz Boorer (Morrissey), Bill Haley's Comets, 16 Horsepower, Neil Casal (Ryan Adams),, Eddie Floyd, und sogar den PunkkadettenTurbostaat (!!), markieren den internationalen Stellenwert der Nürnberger. Bis nach Hollywood, wo man das von Steve Anderson direktierte Kult-Road Movie „The Big Empty“ musikalisch verzierte, reicht der Ruf der fränkischen Square-Denker. In Freiburg sind sie auch schon mehrere Male aufgetreten, zum letzten Mal im Swamp, und ich kann euch sagen, Herrschaften: Es war der Hammer, die Setlist (habe ich mir gesichert) treibt mir heute noch Tränen in die Augen.    The Big Kahuna - Smokestack Lightning    Vor den Countryheroen treten die Surfheroen auf, will heissen Leopold Kraus haben nach langer Zeit wieder ihre Badehosen, äh Surfbretter, nee natürlich, Orgel, Gitarren und Schlagzeug ausgepackt, um ihren Kollegen aus Nürnberg zur Seite zu stehen. Da kann ja nix mehr schief gehen, vor allem wenn anschliessend noch die Herren Swamp DJ`s die Plattenteller rotieren lassen und freiburgs bezauberndste Fußballmädels Wacker Schulze hinterm Tresen die Cocktails mixen.    Hit the Beat,Pete!!! oder so ähnlich
LOCATION:Leo-Wohleb-Str. 4, Freiburg im Breisgau, Deutschland
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SUMMARY:THE SWEET SERENADES (SWE)
DESCRIPTION:      Die Invasion schwedischer Bands scheint auch im Jahr 2011 nicht abzureißen. Den nächsten Beweis für das unerschöpfliche  Reservoir der Nordeuropäer liefern The Sweet Serenades, die mit ihrem Mix aus Powerpop, New Wave und Rock definitiv zu den schwedischen Top-Ten-Bands zählen, die man unbedingt im Auge behalten sollte.  Die Sweet Serenades wurden 2002 in Stockholm gegründet und bestehen in erster Linie aus Martin Nordvall (lead vocals, guitar) und Mathias Näslund (lead guitar, shouting). Verstärkt durch Drums, Bass und Keyboards wächst die Band auf der Bühne zum Quintett an. Das Debütalbum "Balcony Cigarettes" wurde 2009 via Leon Records veröffentlicht und überzeugt nicht zuletzt durch großartiges Songwriting. Dafür stehen nicht nur die bisherigen Singles "Die Young", "Mona Lee" und "On My Way", sondern das gesamte Album, das zahlreiche weitere potentielle Single-Auskoppelungen enthält. Mit "Die Young" steuerte das Duo gar die Titelmusik zur amerikanischen Fernsehserie "Grey's Anatomy" bei, die von mehreren Millionen Zuschauern verfolgt wurde. Auch weltweit stark frequentierte Musikblogs wie Elbo.ws und Hypem.com haben The Sweet Serenades inzwischen auf der Rechnung und erwähnen die Schweden in einem Atemzug mit Giganten wie Coldplay oder Kings Of Leon.  Ihre Musik bezeichnen Martin Nordvall und Mathias Näslund als "Jungle Rock" und "Testosteron Pop" und nennen als Inspirationsquellen unter anderem Tom Waits und Clap Your Hands Say Yeah, The Strokes und Arcade Fire, AC/DC und sogar ABBA, während die Texte von gebrochenen Herzen und sexueller Frustration handeln. Mit intensiven Grooves und einem hohen Wiedererkennungswert in Melodie und Refrain liefern The Sweet Serenades echte Ohrwürmer und zugleich ordentlich Futter für den Tanzboden. Sagenhaft, was die Schweden so alles können: Holz hacken, Elche jagen und natürlich tolle Songs schreiben.    Here they are:
LOCATION:Talstr. 90, Freiburg im Breisgau, Deutschland
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