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SUMMARY:HEIDI HAPPY (CH)
DESCRIPTION:Vor Jahren erschien der gute Ingo von Ritschie Records mit Priska Zemb aka Heidi Happy an einem Sonntagabend im Swamp\, wo sie vor nur ganz wenig Leuten ihre hübschen Songs vortrug. Heuer ist sie fast so etwas wie ein Star in ihrer Heimat\, der Schweiz und schaut wieder im Swamp vorbei. In diesem Hörfunkinterview findet ihr ein paar nette Annmerkungen von der symphatischen Lady aus Luzern\, und auf dem Video drunter\, könnt ihr hören und sehen\, wie sie klingt. \nhttp://www.drs.ch/www/de/drs/themen/musik/pop-rock-musik/254247.interview-mit-heidi-happy-ein-leben-unter-woelfen.html
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SUMMARY:HUSH PUPPIES (F)
DESCRIPTION:Nein\, nicht Reintreten und sich Wohl Fühlen\, die Hush Puppies sind keine dussligen Schuhe\, sondern eine verdamt gute Rockband aus Paris. Der Deal kam jetzt relativ kurzfristig zustande\, also bitte noch mal kräftig die Werbetrommel anrühren. der Sound der Hush Puppies klingt alles andere als französische\, eher standen hier Bands aus England\, den Staaten und Skandinavien Pate. Will heissen: File under Franz Ferdinand\, den Hives oder den Strokes.Don`t believe it: Listen
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SUMMARY:ADAM ARCURAGI (USA)
DESCRIPTION:Über den Entstehungsprozess seines neuen Albums könnte man jetzt ganze Seiten schreiben\, wobei Arcuragi sich vor allem Phil Spector-Sessions aus den späten 50er und frühen 60er Jahren als Inspiration anhörte. Diesen Sessions wohnte vor allem die Wärme und das Gemeinschaftsgefühl inne\, da alle Songs\, Gesänge und Instrumente parallel und gemeinsam in einem Aufnahmeraum entstanden und nicht\, wie heute üblich\, nacheinander eingespielt werden. Und genau diesen Anachronismus konnte Arcuragi mit Produzent Duane Lundy (Jim James und My Morning Jacket\, Daniel Martin Moore\, These United States) auf “like the fire that consumes all before it” in wunderbarer Weise ausleben und das Album enstand in nur 12 Tagen in Lexington\, Kentucky. \nArcuragi: “We made this record in an “as live as possible” way. For every pass we took on a song there were as many people at a time playing their part. I like the limitations and odd occurences that result from that. On the performance side\, there is a marked difference for the players when they are in a room with other musicians: Eye contact\, shoulder tension\, invisible chemical smells and other manifest things that influence human behaviour.” \nGenug über den Produktionsprozess an sich\, denn wer durch den Vorgänger “I Am Become Joy” noch nicht auf Adam Arcuragi aufmerksam wurde\, wird dessen “Death Gospel”\, so zumindest die Beschreibung in den US-Musikmagazinen\, hoffentlich schnell mit seinem neuen Werk kennen lernen. Zunächst einmal “erschlägt” er uns mit seiner Stimme\, die schon mit der von Nick Drake\, Mark Kozolek (Sun Kil Moon\, Red House Painters) oder Will Sheff (Okkervil River) verglichen wurde\, aber eher selten für die düsteren Momente steht\, sondern vielmehr eine unglaublich positive und mitreißende Aura hat. \nTextlich stellt man fest\, dass Arcuragi gerne liest\, denn ‘…riverrun’ ist seine Hommage an “Finnegans Wake”\, andere Songs sind an Texte von James Joyce\, Robert Graves und weiteren Schriftstellern angelehnt und überhaupt stoßen gerade in den USA Leute oftmals auf die Musik von Adam Arcuragi durch eben diese Texte. \nAuf dem Vorgänger-Album “I Am Become Joy” fungierte Adam Arcuragi noch mit dem Zusatz The Lupine Chorale Society. Dass dies bei “like a fire that consumes all before it” nicht der Fall ist\, hat rein praktische Gründe\, denn letztlich verbergen sich hinter diesem Namen noch immer vier feste Mitglieder sowie eine Vielzahl von befreundeten Musikern weltweit\, die immer mal wieder für ein paar Shows dazustoßen. So sang Dawn Landes schon auf dem letzten Album und auch Mitglieder von These United States sind wieder mit am Start\, Ira Elliott (Nada Surf) und Pat Spurgeon (Rogue Wave) fungieren öfter als Drummer und so sieht Arcuragi The Lupine Chorale Society eher als eine Art Schirm\, unter dem verschiedenste Musiker nach Lust und Laune ein wenig musikalische Obhut suchen und finden.
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SUMMARY:JEFFREY LEWIS AND THE JUNKYARD (USA)
DESCRIPTION:Comiczeichner\, Erzähler tragisch-komischer Geschichten\, aber eben auch: Garage-Blues-Folk-Rock-Singer-Songwriter. Das sind so die Koordinaten der Jeff Lewis’schen Tätigkeitsfelder\,einem der Legenden der Antifolk Bewegung. Neben Touren mit Stephen Malkmus und Jarvis Cocker schrieb er in der jüngeren Vergangenheit auch Blogs für die New York Times und verfasste eine illustrierte Biographie von Barack Obama. Wenn ihr nun meint\, Antifolk sei out\, habt ihr Recht..einerseits\, andererseits gibt es aber Leute wie Jeffrey\, die mit ihren Alben das Gegentei beweisen. Sehr schön beschreibt das der Rezensent\, der letzten Jeffrey Lewis Platte. Lest selbst:\nAdam Green? Vergessen. Antifolk? Versandet. Mal ehrlich: Im Jahre 2011 ist doch nichts so sehr 2003 wie Songs von übellaunigen Slackern\, die das Leben trostlos und ihr Schicksal trübe finden. Der gestrandete Jeffrey Lewis\, der seit Jahr und Tag im New Yorker East Village krude Comics malt und verstimmte Songs komponiert\, lässt sich davon nicht beirren. Dem Zeitgeist trotzend stöpselt er seine Gitarre ins nächstbeste Aufnahmegerät\, um seine schlechte Laune und seinen nölenden Sarkasmus der Welt immer wieder aufs Auge zu drücken. Was für ein Glück. \nMan weiß es zwar nicht so genau\, aber das aktuelle Album dürfte die 18. eigenständige Langspielplatte des 35-Jährigen sein. Ein erstaunlicher Output\, aber auch ein gefährlicher Tatbestand. Da passt auf knapp 50 Minuten schon mal ein seltsam rumpelndes Rap-Stück über Moskitos\, oder ein Song\, der kein Song ist\, sondern Stille. Doch sind das nur die verschmitzten Ausreißer auf dieser neuen Platte\, die vor allem sehr zurückgelehnt ist\, und die The Velvet Underground ebenso huldigt wie Daniel Johnston oder Sonic Youth. \nDer eigene Sound\, den Lewis in all den Jahren perfektioniert hat\, wird zwar stetig varriiert\, dessen Kern bildet jedoch immer wieder die brüchige Stimme\, die sich über schief gezupfte Gitarrenakkorde setzt und von einem dünnen Schlagzeug begleitet wird. Dabei springen unwiderstehliche Melodien raus\, etwa dann\, wenn Lewis im Stile der Beach Boys mit Männerchor und Walking Bass in &#8222;How can it be&#8220; musiziert und sich über verschmähte Liebe beschwert. Bei all der Jammerei\, diesem grandiosen Lamentieren\, wird die ironische Distanz zu seinen Texten dennoch stets bewahrt. \n&#8222;Krongu green slime&#8220;\, das zentrale Stück des Albums\, kommt beinahe wie ein verschütteter Dylan-Song daher\, im traditionellen Storyteller-Folk\, wenn da nicht diese seltsame\, entrückte Geschichte wäre\, die über sechs Minuten ausgebreitet wird. Ein melancholisches Stück\, das den Charakter des kurzweiligen &#8222;A turn in the dream-songs&#8220; bestimmt. Man möchte lachen\, weinen\, die Wand anstarren\, fremde Menschen umarmen. Jeffrey Lewis hat hier ein krudes\, entrücktes\, phantasievolles Album entworfen. Und das im besten Sinne aller Worte. \n\nhttp://www.youtube.com/watch?v=BP0dIl1E-yY&feature=related
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