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SUMMARY:N
DESCRIPTION:&#8222;Die Musik von N ist ein Spiegel des Moments. Seine Aufnahmen\, die an\nbestimmten Orten und Zeiten stattfinden und den Moment der Entstehung\nfesthalten\, kommen direkt aus dem Innern\, sind &#8222;live&#8220; und werden nicht\nim Studio neu arrangiert oder mit Overdubs versehen. N&#8217;s Arbeiten werden\nmit Zahlen versehen\, die den Zeitpunkt der Entstehung und den Entschluss\nfür ein bestimmten Konzept wiederspiegeln und behandeln reale Orte\, die\nsich in den Titeln seiner Alben wieder finden.&#8220; \n \n&#8222;Die Wurzeln des Konzeptes reichen zurück ins Jahr 1997\, als N aka\nHellmut Neidhard zusammen mit Thomas Geiger und Mal Hoeschen das\nexperimentelle Musik-Projekt [MULTER] ins Leben gerufen hat. Während die\nAufnahmen von [MULTER] aus digitalen und analogen Quellen entstehen und\nim Studio digital bearbeitet werden\, entschließt sich Hellmut Neidhard\nmit seinem Solo-Projekt N für einen anderen Weg\, der den Fokus auf die\nUnmittelbarkeit einer Aufnahme legt\, die nur während &#8222;des ersten mal\nSpielens&#8220; erreicht werden kann. Somit geben seine Alben den exakten\nMoment der Inspiration wieder. \nN benutzt eine Gitarre und zwei Verstärker mit dazwischen geschalteten\nEffektgeräten. Es werden keine Hintergrund-Tracks oder vorbereiteten\nLoops verwendet. Der Sound einer live-Performance ist einmalig und wird\nin dieser Form nie wieder stattfinden und könnte mit den Stichworten\nExperimentelle Musik\, Drone oder Ambient beschrieben werden.&#8220; \nN spielt am Freitag\, den 6 Juli in der Galerie Marek Kralewski\, Basler\nStraße 13 und am Samstag\, den 7 Juli im Swamp&#8230; \n&#8212;\nGALERIE MAREK KRALEWSKI\nFreiburg\, Basler Straße 13\n+49 (0) 761 766 75 76\nwww.g19i.de \nöffnungszeiten: mittwoch + donnerstag\, 16 &#8211; 20 Uhr\nund nach vereinbarung
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SUMMARY:CHRISTIAN KJELLVANDER (SWE)
DESCRIPTION:Jetzt aber! Nach der Absage im Frühjahr kommt er jetzt halt im Sommer. Im Gepäck: seine Frau\, seine Kinder und seine Songs. Und mit denen (den Songs) erscheint er nun im Swamp:\nChristian Kjellvander verbrachte den größten Teil der letzten Jahre damit\, Geschichten aufzuspüren.\nGeschichten von der Straße\, dem Land\, der Stadt und der See. Umfassende Tourneen zum ”I Saw\nHer From Here/I Saw Here From Her”-Album führten ihn an fantastische Orte und zu fantastischen\nMenschen. Zwei Jahre lang tourte er mit Band und/oder seiner Familie per Boot\, Bus\, Bahn und Auto\ndurch die feinsten Konzertsäle\, Wohnzimmer und Hausgärten nordamerikanischer und europäischer\nMusik-Enthusiasten und spielte sogar auf Pariser Hochhausdächern.\nChristian reist ganz im Stile des modernen Bluesmannes – er selbst drückt es so aus: “It’s the only\nthing\, besides family and friends\, worth living for. And a good song can be done anywhere\, anyhow.”\nAls er von einer dreimonatigen Tour durch Nordamerika zurückkehrte\, war Christians Stimmung so\nzwiespältig wie nie zuvor. In einer E-Mail berichtete er von wunderschönen Orten\, tollen Leuten –\ngeistreich und warmherzig –\, aber eben auch von seiner Verzweiflung\, wie die Welt um ihn herum\naussah und über die Richtung\, die diese und er selbst eingeschlagen hatten.\nDer stetige Anstieg\, Fluch und Zwang des Konsums\, der ewig währende Kampf für mehr Freizeit\, die\nnicht enden wollende Gier nach neuen Erlebnissen… und die vielfältigen anderen Sorgen\, die einen\nMenschen wirklich runterziehen können. Christian wollte ein paar Monate mit seinen Hunden in einem\nZelt leben. Er sagte\, er müsse weg\, um sich den Dreck der rauen Welt abwaschen zu können.\nSoweit ich weiß\, verbrachte er keine Nacht im besagten Zelt. Dennoch\, die Abgeschiedenheit fand er\nin einem kleinen Haus auf dem Lande. Neue Stücke kamen langsam zu ihm. Monate auf dem Land\nsind so wie lange Autofahrten: sie machen etwas mit dir. Man bewegt sich\, ohne sich zu bewegen.\nAugen geradeaus\, und der Geist ist auf Wanderschaft. Sich Dinge wieder ins Gedächtnis rufen\,\nanders ausdrücken\, erkennen.\nIch sehe Christians Alben nicht mehr wie einzelne Inseln. Es ist mehr so\, als ob er an einem Buch\nschreibt\, wo jeder Song ein neues Kapitel darstellt. Weder er noch irgendjemand anderes kann sagen\,\nwie und wo das alles enden wird\, aber der “Plot” verdichtet sich von Lied zu Lied\, von Album zu\nAlbum.\nDieses Album ist weit mehr als eine Ansammlung aufbereiteter Lieder auf Band. Entledigt von allem\,\nwas nicht notwendig ist\, sind es Momente\, die festgehalten werden – mit Bedacht live mit Band in fünf\nTagen eingespielt. “With today’s computer-aged recording technology anyone can be the Beatles –\nthe hard part is being the Velvet Underground. Records are not\, nor should they be\, produced as\nanything more or less than documents of time”\, meint Christian. Das Album wurde im Rynge Castle\naufgenommen\, eigentlich nur eine Scheune an einem Haus in einem kleinen Dorf an einer Bahnlinie.\nDies ist ganz nah dran am “Zuhause”. Dies ist ganz nah dran an Christian Kjellvander\, 2011.\nManche mögen sagen\, dies sei ein Schritt zurück für Christian\, manche mögen meinen\, es ist ein\ngroßer Schritt voran. Aus des Künstlers Perspektive ist und war es der einzig lohnenswerte Weg.
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SUMMARY:SETH FAERGOLZIA (USA)
DESCRIPTION:Seth Faergolzia\, Kopf der grossartigen Anarchocombo Dufus auf solotour. Seth ist einer der großartigsten Entertainer\, den man derzeit erleben kann\, egal ob er vor drei oder 3000 Leuten spielt. Er sticht schon dadurch heraus\, dass er sich traut\, anders zu sein: Er sieht nicht nur aus wie ein Waldschrat\, sondern schwelgt auf der Bühne nahezu in seiner Schrulligkeit\, fuchtelt\, hampelt und verzerrt das Gesicht in einer wilden Choreografie\, dass man sich fragt\, ob er noch ganz bei Trost ist. Er driftet musikalisch ab ins Jazzige\, Experimentelle\, nahezu Kindische und kommt immer wieder zum rechten Zeitpunkt zu dem zurück\, was die Substanz unter all dem Spinnerten ist: Der zeitlose Folksong. Leute\, die beim vor Jahren im Swamp statt gefundenen Dufus Konzert mit dabei waren\, können das bestätigen. Schräg\, anarchistisch und trotzdem auf eine eigene Art ziemlich eingängig\, was der gute Mann hier macht. Hier mein absolutes Lieblingsstück von Dufus:
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SUMMARY:BLITHE FIELD (USA)
DESCRIPTION:Mr Pop Society himself\, Christian Beller präsentiert diese Band. Hübsch\, elektronisch\, sehr relaxed kommen die Herrschaften daher (oder isses nur einer?) Anyway\, die Amis schreiben über die Musik in ihren Blogs das da:\n Blithe Field is Ohio’s own Spencer Radcliffe\, who\, incidentally\, is friends with the one-man show behind Foxes in Fiction. Spencer’s latest album\, Beautiful Wave ’74\, employs a simple formula: buttress a simple organic melody with spoken word samples and found sounds. The album is simple without being childlike\, reserved without being restrained. The two songs I’ve posted here (“Bible School” and “Ghost Riding the Whip”) give you a glance of the range on the album. The cool beat that drives “Bible School” is belied by mid-song monologue about rectangles and straight lines by a British guy (who sounds remarkably like Martin Amis). Meanwhile\, the gorgeously hypnotic “Ghost Riding the Whip” never sounds as busy as all the blips and tocks that actually make up the song. \nI’m kind of excited to leave a frustrating workday of meetings and bureaucracy with a headache bubbling in my gray matter. Blithe Field’s Beautiful Wave ’74 is going to be right there with the antidote.
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