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SUMMARY:EVER FALLEN IN LOVE Vol II Punk/New Wave von Mitte der Siebziger bis Mitte der Achtziger (im Slow Club)
DESCRIPTION:Jawohl\,! Der erste Abend war anstrengend\, aber Klasse. Punk/New Wave für den Tanzboden\, alles von den Clash\, den Buzzcocks\, den Undertones\,Jam\,Gang of Four\,The The\, XTC\,Stranglers\,ABC\,Ramones\, Fehlfarben\,DAF undwasweiss ich noch alles. Einer der Überraschungshits der ersten EVER FALLEN IN LOVE Ausgabe waren die hier\, und klaro; werden Ostersamstag natürlich wieder gespielt \n \n
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SUMMARY:BAR Ein Swamp-Montagsgig in der Passage
DESCRIPTION:Ostereier suchen mit den Herren Teichmann\, Henzel\,Maier und Dhome\, das ist bestimmt lustig. Oder ernst? Tragisch? Spannend? Wahrscheinlich spannend\, denn BAR ist das Bandergebnis aus drei ehemaligen Mitgliedern des Liquid Laughter Lounge Quartets – Jens Teichmann\, Markus Heinzel und Oliver Maier – und dem neuen Schlagzeuger Jeremy Dhome. Das LLLQ hat über zwölf Jahre lang zusammen musiziert\, getourt und Musik veröffentlicht. Und wo geht das besser als in Freiburg? Wahrscheinlich überall\, deswegen waren die Jungs in über neun europäischen Ländern unterwegs. Jetzt geht es aber auf zu neuen musikalischen Zielen. Der Name BAR hat übrigens ne Menge Bedeutungen – wenn man mal kurz drüber nachdenkt.\nNeue Ziele heißt aber nicht\, dass Altes aufgegeben wird. BAR entwickeln den Stil des LLLQ eher weiter. Und der war schon immer schwer fassbar. Ultra Lounge\, Country Doom\, Afterhour Slowrock – einmal alles bitte. Man könnte auch sagen: Rauchgeschwängerte Hintergrundmusik\, reduzierter Country-Billy-Blues\, Songs im Cinemascope-Format. Danke\, Musikjournalisten! In „Everything i know“ hört man den Kontrabass dominieren\, die Gitarre spult bei „Amphetamine“ Geräusche ab\, wie die Intro-Musik eines Western. Teichmann erzählt und singt finster Texte\, die bleiben: „I had fallen asleep\, my body felt like e pretzel.“ Das ist halt einfach die Mucke\, die man zur Wolfsstunde in seiner Lieblingsbar hören will. Oder beim Ostereier suchen in der Passage!1
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SUMMARY:VON SPAR (D) im WHITE RABBIT
DESCRIPTION:Also wenn wir schon mal eine &#8222;Feuilloton&#8220; bei uns haben\, dann lassen wir doch auch gleich das Feuilloton sprechen. Hier ist der Zeitredakteur Jan Freitag mit seiner Rezension der aktuellen Van Spar Platte: \nChamäleonvergleiche gehen oft an der Sache vorbei. Zumindest\, wenn damit Wandlungsfähigkeit an sich beschrieben wird. Das anpassungsfähige Reptil verändert sein Äußeres ja doch den örtlichen Umständen entsprechend\, ordnet sich den Verhältnissen also lieber unter\, als sie zu prägen. Geschmeidig\, könnte man das nennen. Gefällig\, tickten Leguane tatsächlich so. Trotz aller Farbe farblos. Also in etwas das Gegenteil von Von Spar. \nSeit ihrer Gründung vor elf Jahren wurden die vier bis fünf Kölner zwar öfters als Chamäleon des deutschen Pop bezeichnet. Schließlich haben sie den elektronischen Postpunk ihres grandiosen Debütalbums mit dem noch grandioseren Titel Die uneingeschränkte Freiheit der privaten Initiative schon 2007 zugunsten eines verstiegenen Krautrockexperimentes über den Haufen geworfen. Das dritte Album 2010 wurde dann ein digitales Klangkonvolut\, das Jean Michel Jarre zum nüchternen Strukturalisten degradiert. \n\n\n\n\n\n \n \nDoch all dies waren irgendwie nicht gerade musikalische Leitthemen ihrer schnelllebigen Zeit. Womit wir beim neuen\, dem vierten Album wären. Es heißt Streetlife\, mag zu Beginn entfernt an die aktuelle Neigung bekannter Künstler zum Neofunk erinnern. Aber das verfliegt nach wenigen Takten. Dann machen Von Spar\, tja\, was machen die da eigentlich. Jedenfalls alles andere\, als die Farbe eines anderen Stils anzunehmen\, auf den sie sich bewusst oder zufällig draufgesetzt haben.Mit etwas Wohlwollen könnte man die acht längeren bis echt langen Lieder vielleicht Lowfipop nennen\, mit etwas weniger womöglich Easy Listening\, doch sie lassen sich nie auf den schnöden Zeitgeist ein. Mit dem Monsterhit der Crusaders hat der Albumtitel ebenso wenig zu tun wie die Vorgängerplatte Foreigner mit der gleichnamigen Band. Streetlife mag bisweilen klingen\, als seien Von Spar nach der Geburt in einen Sample-Tank gefallen und könnten die überschüssige Referenzvielfalt im Erwachsenenalter nicht mehr recht dosieren. Das führt dann manchmal so weit\, dass in Stücken Breaking Formation ein Christopher Cross aus dem Audiogefrickel blinzelt\, aus Try Though We Might gar Peter Maffay\, während das anschließende Duvet Days an die allerersten Gehversuche des Ambient erinnertManchmal wirkt dieses Sammelsurium also geradezu lachhaft\, lachhaft konstruiert vor allem. Aber Von Spar gelingt es\, dieses Durcheinander wie einen entspannten Spaziergang durch die Jahrzehnte elektronischer Spielarten aussehen zu lassen. Fast so wie es Daft Punk mit ihrer technoiden Wiederbelebung des Oldschool-Funk getan haben. Wer kann\, der kann\, könnte man meinen. Trotz der betulichen Fritz-Kalkbrenner-Gedächtnis-Stimme des Gastsängers Chris Cummings aka Mantler verstärkt sich der Sog von Streetlife also mit jeder neuen Umdrehung. Einfach fabelhaft
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SUMMARY:KAMMERFLIMMER KOLLEKTIEF Ein Swamp-Montagsgig in der Passage
DESCRIPTION:Sogar die gute alte Tante vom Musikexpress ist ob dem neuen Album des Kammerflimmer Kollektief vollkommen aus dem Häuschen und vergibt vergibt vier von fünf Punkten. Heissa. Lest selbst: \nÜberraschend wird DÉSARROI von einem Klassiker des deutschen Punk beendet: „Zurück zum Beton“ von S.Y.P.H. aus dem Jahr 1980. Man erkennt das komplett umgebaute Lied mit seinen TripHop-Beats nur noch an seinem Text („Ich bin ein Tier hier\, ein scheiß Tier! Da bleibt nur eins: Zurück zum Beton“). Warum Kammerflimmer Kollektief diesen Klassiker gewählt haben\, erklärt vielleicht die Übersetzung von DÉSARROI\, was so viel wie Verwirrung\, Bestürzung\, Desorientierung bedeutet. \nBisweilen verwirrend klingt auch dieses Album\, das sich viel weiter in dissonante und dunkle Zonen traut als noch die bezaubernden Werke MÄANDER und ABSENCEN. Klar\, die sehr eigene Verbindung von (Free-) Jazz und Electronica ist geblieben\, die prägenden Instrumente Standbass (Johannes Frisch) und Harmonium (Heike Aumüller) bleiben unverzichtbar. Nicht zu vergessen das Gitarrenspiel von Thomas Weber\, der seine Riffs permanent durch Effektgeräte jagt oder sie wie in „Grundstürzend“ und „Saumselig“ tauglich für desperate Roadmovies macht. \nDas sind dann sehr anmutige Momente\, die das Kammerflimmer Kollektief aus Karlsruhe da erschafft. Ganz im Gegensatz zu den Passagen\, wo es knirscht\, schleift\, zerrt\, quietscht\, schmirgelt  und rumpelt. Wo Frisch seinem Bass die merkwürdigsten Geräusche entlockt\, wodurch die zerbrechlichen\, manchmal verloren wirkenden Sounds völlig überlagert werden. Das macht die Songs nicht nur spannend\, sondern in sich gegensätzlich aber nie orientierungslos. \nHier eines meiner Lieblingsstücke\, immer noch. Geheimnisvoll\, dunkel\, wunderbarer Titel:
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SUMMARY:THE WAVE PICTUTRES (UK) im Great Räng Teng Teng
DESCRIPTION:Keine Ahnung\, ob die Herrschaften nun fünf oder schon sechs Mal hier in Freiburg am Start waren\, aber hey\,: Neue Platte und das heisst: The Boys are back in Town. Und zwar mit genau der\, der neuen Platte. Zu der der Musikblog  Eclat folgendes schreibt: \nIn love with love and lousy poetry“ sang einst der großartige John K. Samson im Weakerthans-Song\, nein\, Weakerthans-Manifest „Aside“. Und zu wohl keiner anderen Band könnte dieser Satz so sehr passen wie zu den Wave Pictures aus Blackpool. Drei jerkige Typen\, denen ihr Auftreten\, Aussehen\, ihre Außenwirkung völlig egal zu sein scheinen\, aber die Liebe und lausige Alltagspoesie dafür umso wichtiger. &#8222;Lausig&#8220; gar nicht im Sinne von schlecht\, sondern eher durch Texte der Marke „Alltagsbeobachtungen“ – so direkt heraus und aufrichtig\, dass lyrische Brillanz nicht immer im Vordergrund steht. Und genau das macht die Wave Pictures so großartig. Songs heißen dann auch einfach mal „Frogs Singing Loudly In The Ditches“. \n„Great Big Flamingo Burning Moon“ ist das neueste Werk von Jonny Helm\, Franic Rozycki und David Tattersall\, aufgenommen an fünf verstreuten Tagen im letzten Jahr. Zwar in einem Studio\, aber die Platte klingt eher so\, als sei sie in einer Garage aufgenommen\, ohne großes Soundgetüftel\, ohne viele verschiedene Takes. Rotzige\, rohe Rock’n’Roll-Songs\, manchmal ein bisschen bluesy\, ohne große Schnörkel\, gerade vorne heraus. All die gekonnte Stillosigkeit hat etwas Liebevolles und Schönes\, denn das Trio umgibt das Gefühl\, dass hier drei Typen\, in denen etwas Besonderes steckt\, genau ihren besten Output dafür gefunden haben. \nUnd live sind sie`eh grossartig\, was sie allein in Freiburg nun fünf\, (oder sechs?) Mal bewiesen haben
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SUMMARY:THE DROPOUT PATROL Ein Swamp-Montagsgig in der Passage
DESCRIPTION:Allein auf der Bühne zu stehen\, hat ihr dabei nie so viel Spaß bereitet\, wie das Schreiben der Songs. Eine Band sollte entstehen – kein leichtes Unterfangen\, wenn Songs so nah an der Protagonistin sind. Ein Unterfangen\, das genauer genommen einige Male scheitern sollte\, bevor mit Kristof Künssler (Schlagzeug)\, Stefan Diessner  (Bass/Gitarre) und Ulrich Kalliske (Bass/Gitarre) endlich die perfekte Besetzung zusammenkam. Was in dieser Konstellation eigentlich nur logisch war\, ist man doch schon länger durch weitere Berliner Projekte wie Petethepiratesquid oder Radio Burroughs\, d.h. viele gemeinsame Touren und Konzerte miteinander befreundet.\nEntstanden ist eine sehr persönliche Platte\, die nah dran ist\, an dem was antreibt und festzustellen ist\, wenn Dinge scheitern\, sich verlieren und verändern.\nHier wurde sehr gut beobachtet; präzise Worte für Zustände gefunden\, die sich wiederholen und doch immer einzigartig bleiben. Das Beobachtet-sein wird am Ende selbst zum Gegenstand.\nSo entstehen wunderschöne Bilder in den Songs\, die die eigentliche Albumlänge im besten Fall überdauern: Affen auf Dächern\, Verfolgungsjagden mit Wölfen\, Küsse in Eile. Vorsichtig und reduziert werden große Momente geschaffen\, wenn sich Tempi verändern\, Chöre einsetzen und Nebensätze so viel Wahrheit in den Raum stellen\, dass es fast ein bisschen weh tut.\nMusikalisch klingt das The Dropout Patrol-Debüt beinahe ein bisschen aus der Zeit gefallen\, erinnert viel mehr an den Indie der Jahrtausenwende\, an Songs:Ohia oder Damien Jurado\, als an all die zippeligen\, aktuellen Hypes und Strömungen. Vielleicht bleibt gerade deshalb nach dem Durchhören etwas hängen\, was man so schon lange nicht mehr hatte: Verletzlichkeit\, die in keinem Moment ins Weinerliche abgleitet.
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SUMMARY:BLACK YA YA (F) in der Passage 46 in Zusammenarbeit mit SoundGoRound anschl. THURSDAY TWINS DJ Set
DESCRIPTION:Das waren noch Zeiten\, als Herman Düne im Swamp spielen konnte. Mittlerweile ist das Swamp zu klein dafür\, aber für Black Ya Ya\, hat es letztes Jahr noch gereicht. allerdings nur mit dem kleinen\, bitteren Beigeschmack\, dass etliche leute draussen bleiben mussten. Also startet Black Ya Ya heuer in der Passage\, denn\, ah ja: Wer es noch nicht weiss: Black Yaya ist David Yaya Ivar von Herman Dune. Und Herman Dune kennt jeder\, der sich in den letzten 10 Jahren mit moderner Folk-Music und mit LoFi-Pop beschäftigt hat. Die John-Peel-Lieblingsband hat mit ihrem Album &#8222;Giant&#8220; im Jahr 2006 einen echten Klassiker abgeliefert\, und auch ihre Alben &#8222;Next Year In Zion&#8220; und &#8222;Strange Moosic&#8220; sollten in keiner Sammlung fehlen.Black Yaya ist kein Neuanfang\, sondern vielmehr ein neuer Erzählstrang im großen Epos\, ein neuer Charakter im großen Herman-Dune-Universum. Alles klingt viel opulenter\, besser arrangiert\, irre eigentlich\, er hat alles allein eingespielt\, in einem Strandhaus in Malibu\, und das hört man den Aufnahmen an &#8211; die Songs sprühen vor Energie und Begeisterung und das ganze Album strahlt eine unglaubliche Entspanntheit aus. AntiFolk meets Westcoast Yacht Pop in High Fidelity. \nNeue Platte wird überall ziemlich abgefeiert und hier ist er: \n \nNach dem Konzert werden die THURSDAY TWINS an den Plattentellern unter dem Motto. Sound for the City! From Todays Indie Hits till Yesterday Classic\, alles runterasseln was der Indie/Soul/Hip Hop/Gitarren Plattenschrank zu bieten hat.
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SUMMARY:1000 GRAMM Ein Swamp Montags-Gig in der Passage
DESCRIPTION:Welches Gewicht hat Indie-Pop ? Mindestens ein Kilogramm\, meint jedenfalls die deutsch-schwedische Band mit ihrem Namen 1000 Gram und wirft je 500 Gramm Pop und Rock in die Waagschalen. \nDie Plattensammlung seiner älteren Brüder durchstöberte der Berliner Moritz Lieberkühn bereits als Kind. Er fand Platten von Dinosaur Jr\, Sonic Youth\, Sebadoh\, The Smiths und viele andere. In der Schule gründete er bereits eine Band und ihm wurde bald bewusst\, dass Musik sein Lebenselixier sein würde. Nach der Schulzeit zog er als Singer/Songwriter durch die Szene Berlins. 2007 begegnete er seiner heutigen Frau Anna Roxenholt (New Found Land) und ging mit ihr ins schwedische Göteborg. \nDort bastelte Lieberkühn an Songs\, hatte jedoch keine akustische Gitarre zur Hand und entdeckte nach Jahren wieder die E-Gitarre. Es war sozusagen die Geburtsstunde von 1000 Gram und in der Folge hielt er Ausschau nach geeigneten Mitstreitern. Die fand er in Alexander Simm\, Jacob Öhrvall und Joel Wästberg. Schließlich traf der Frontmann seinen alten Schulfreund Tilman Hopf\, der bereit war\, das Debütalbum des Quartetts zu produzieren. So erblickte „Ken Sent Me“ 2012 das Licht der Welt und spazierte durch die Genres namens Americana\, Westcoast-Rock\, Easy Listening und Gitarren-Pop. \nDer jetzige Nachfolger hört auf den Namen „Dances“ und in der Tat lässt sich zu den elf Songs gut Abhotten\, Kopfnicken oder Fußwippen. Zwischen Indie-Pop und Alternative-Rock schrammen und rocken 1000 Gram das Haus\, wobei auch die 80er New Wave Szene ihre Spuren hinterlassen hat. Die Plattensammlung der älteren Brüder schwingt in allen Songs mit\, wobei sie kaum Assoziationen zu bestimmten Interpreten wecken. \n“Dances” entwickelt durchaus ein eigenes Profil\, obwohl wirkliche Alleinstellungsmerkmale kaum auszumachen sind. Vielmehr bleibt ein positiver Gesamteindruck\, der durch die Elemente stimmiges Songwiting\, tightes Zusammenspiel und profundes Handwerk zustande kommt. Zudem hat Lieberkühn eine Stimme\, die Emotionen transportieren und vor allem auf den etwas ruhigeren Stücken („Really Need Someone“\, „Talk Sense“ und „Click Your Heels“) ihre ganze Wirkung entfalten kann. Da steckt sicherlich noch einiges an Potential in diesem leichtfüßigen Schwergewicht namens 1000 Gram.
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