YOUNG REBEL SET (UK)

Aus dem beschaulichen Stockton-on-Tees kommen Young Rebel Set, sieben so junge wie coole Herren, die dieser Tage ihre Debüt-Single ‚Walk On‘ veröffentlichen und im kommenden Jahr ihr erstes Album nachschieben wollen. Die Jungs werden unter Indie Folk eingeordnet, mit Hang zu frühem Bruce Springsteen.  Hmmm, trifft`s, aber auch wieder nicht ganz genau. Bei mehrmaligem Hören springt einem der Boss schon in die Ohren, aber auch Kooks, Libertines oder sogar ein bissel Strokes meine ich rauszuhören. Die Tour wird in der Presse unter anderem so angekündigt:

Zugegeben, bisher war es auch gar nicht so einfach, etwas von Young Rebel Set zu hören, denn die sieben jungen Männer aus dem Nordosten Englands haben erst im vergangenen August ihre erste Single „Walk On“ aufgenommen. Dieser sorgte auf der Insel allerdings schon für großes Aufsehen – und schafft nun auch den Sprung auf das europäische Festland.

Obwohl der Sound von Young Rebel Set definitiv als britisch zu identifizieren ist, sind Einflüsse der amerikanischen Songwriter-Szene, wie sie zum Beispiel auch The Gaslight Anthem für sich beanspruchen, nicht von der Hand zu weisen.

Die sieben Briten erzählen Geschichten wie der junge Bob Dylan und verpacken diese in Melodien, die Bruce Springsteen schmeicheln. Zusammen mit der typisch britischen Indie-Rock-Coolness ergibt das den frischen Sound von Young Rebel Set. Für das kommende Jahr steht unter anderem die Veröffentlichung ihres Debütalbums und eine erste Deutschland-Tour auf dem Plan,.

Selbst der altehrwürdige Guardian widmete den Jungs unter „New Band of the Day“ einen langen Artikel und setzte, wenn wir hier schon bei Referenzen sind folgende darunter:

File next to: The Hold Steady, King Blues, the Clash, the Alarm.

Jetzt lassen wir mal The Alarm weg, nach denen klingen sie nämlich überhaupt nicht und lassen uns überraschen.

Links: myspace.com/youngrebelsetyoung-rebel-set-001

So weit, so gut der Guardian. Ob die burschen demnächst in Stadien Rock Marke The Alarm spielen, wage ich zu bezweifeln. Da sollen sie lieber im kleinen Swamp ihren jetzigen Sound darbieten. Der tut`s zweimal und ist um Längen besser, als The Alarm.

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